Ich folge Sophie als sie nach unten geht zu ihrer Mutter. „Mama!" ,schreit der kleine Engel. „Ja, Sophie." „Darf ich mit Kate Eis essen gehen?" Ihre Mutter nimmt mich erst jetzt war. Leise murmelt sie: „Du bist ja wirklich wegen Sophie da." „Ja. Ich habe letzte Woche zweimal auf sie aufgepasst." Sie lächelt zögernd. „Es tut mir leid. Ich dachte wirklich, dass du ein Fan von Mike bist. Ich bin Silvia Wagner. Aber du kannst mich ruhig Silvia nennen."
„Ich bin Kate." „Schön dich kennenzulernen!" „Sophie und ich wollten fragen ob ich mit ihr zur Eisdiele gehen darf." Wider mustert sie mich von Oben bis Unten. „Mir wäre es lieber wenn Mike mit kommen würde." Völlig unerwartet kommt dieser Vorschlag. Sie fügt hinzu: „Fragt ihn doch mal einfach." „Okay!",meint Sophie und rennt die Treppen nach oben.
In schnellen Schritten folge ich ihr. Sophie reißt die Tür zu Mikes Zimmer auf ohne anzuklopfen. Mike steht erschrocken da. Er ist Oberkörper frei und tägt eine Jogginghose. Er hält eine Hantel in jeder seiner Hände. Seine Tattoos stechen mir sofort ins Auge wie schön sie sind. Am liebsten würde ich die paar Meter Entfernung überwinden und seine Tattoos nachfahren.
Ich kann gar nicht mehr aufhören zu gaffen, bis Sophie fragt: „Mike. Kommst du mit zur Eisdiele." Ich bemerke, dass Mike mich ebenfalls anstarrt. Nachdenklich beißt er sich auf seine Unterlippe. „Ich weiß nicht." Er nimmt sich ein T-Shirt aus seinen Schrank und zieht es sich über. „Bitte. Mike! Komm mit!" Sophie zieht einen Schmollmund. „Du machst so wenig mit mir. Komm wenigstens Heute mit! Bitte!"
Ich sehe an Mikes Gesichtszügen, dass sein Widerstand schwächer wird. „Bitte Mike!" Mike schaut wieder zu mir. Ich nicke ihn zu. „Na gut. Sophie!" „Juhu!" Vorsichtig, frage ich die beiden: „Was haltet ihr davon wenn wir einen Fußball mitnehmen?" Sophie antwortet sofort: „Ja!" Mein Blich wandert zu Mike der kurz nickt.
Zusammen gehen wir die Treppen nach unten. „Wollen wir mit meinen Auto fahren oder deinen?" ,frage ich. „Am Besten wir fahren mit den Auto meiner Mutter sonst müssen wir erst den Kindersitz in das andere Auto stellen." „Ja du hast Recht", stimme ich Mike zu.
Schweigsam folge ich den beiden, während sie irgendetwas sprechen, was ich nicht verstehen kann. „Sophies und Mikes Muter steht noch immer in der Küche und backt oder kocht? Auf jeden Fall riecht es dort köstlich. Mike ruft: „Mutter wir nehmen deinen Wagen." Seine Mutter zieht eine Augenbraue nach oben. „Du kommst also mit? Das ist schön, aber weniger schön ist, dass du mich nicht nach meinen Auto gefragt hast, du unhöflicher Bursche." Mike lächelt verschmilzt. „Ach Mutter, kann ich und Kate bitte deinen Wagen ausleihen?" Abrupt kommt von seiner Mutter: „Der Esel nennt sich immer zuerst!"
Mike verdreht nur seine Augen. Silvia gibt ihren Sohn den Autoschlüssel. „Fahr vorsichtig."
„Danke, Mama! Tschüss!" „Tschüss Mama!", sagt Sophie. „Auf Wiedersehen, Silvia!" meine ich zu der freundlichen Dame.
Wir verlassen das Haus und steigen in einen Mercedes ein. Sophie nimmt auf der Rückbank platz. Mike fährt und ich sitze auf den Beifahrersitz. Im Auto herrscht eine unangenehme Stille. Ich weiß nicht ob ich Mike schon wieder ansprechen kann ohne direkt von einen seiner Blicke verflucht zu werden. Plötzlich meint Sophie: „Waren die Keckes lecker die Kate gemacht hat?" „Ja. Sie waren ganz okay!" Sofort schnellt mein Kopf nach links. Was hat er gesagt?
Danach spricht wieder niemand etwas bis Mike das Auto parkt und wir loslaufen. Nach einer Minute meint Sophie: „Hebe mich hoch! Trag mich Mike!" Ohne Widerspruch hebt er sie hoch. Die Beiden sind wirklich süß. Nach ein paar Minuten kommen wir an der Eisdiele an. Sophie bekommt Schokolade, Mike nimmt Tiramisu und Haselnuss und ich bestelle Butterkeks und Himbeere.
Wir setzen uns solange bis Sophie ihr Eis gegessen hat. Sie erzählt viele witzige Geschichten, dabei kleckert sie leider, aber Mike belächelt dies nur als sie traurig wird das ein Tropfen ihr wunderschönes pinkes Einhornshirt jetzt ziert. Doch Sophie vergisst ihre Trauer schnell und wir gehen zu einen Spielplatz. Sophie rennt gleich auf die Rutschen zu so das Mike und ich alleine sind.
„Mike!" „Ja?" Er schaut mich an. „Weißt du heute das war nicht ehrlich. Natürlich habe ich etwas gespürt." Mikes Hand greift nach meiner. Seine ist so schön war und groß. Meine Hand passt perfekt in seine.
„Aber weißt du Mike. Mir ging das Ganze heute etwas zu schnell. Erst die Entschuldigung von dir und danach liegen wir knutschend in deinen Bett!"
„Warum hast du nicht gleich gesagt, dass es das ist?" ,fragt Mike vorsichtig. Ich kann nur mit meiner Schulter zucken. Die Antwort kenne ich wahrscheinlich nicht mal selbst drauf. „Weißt du Kate, ich hatte schon Angst, dass du mich wirklich nicht leiden kannst." Ich blicke zur Seite. „Vielleicht war den auch mal tatsächlich so!" „Ach ja?" „Ich kannte die Band schon davor und von dir gibt es unendlich viele Schlagzeilen." Er grinst. „Natürlich. Ich bin auch eine berühmte Person."
Ich schüttle lachend meinen Kopf. „Und stimmt alles, was in den Klatschblättern steht?" „Naja. Ist wirklich sehr unterschiedlich. Unser Manager meint immer: Nachrichten sind Nachrichten. Sie bringen uns Aufmerksamkeit, dass ich wichtig für uns Aufmerksamkeit, dass ist wichtig für uns!"
Ich nicke ihn zu. Ich verstehe was sein Manager meint. Nur beeinträchtigen solche Nachrichten die Meinung von Personen. „Hast du nicht Angst, dass die Leute voller Vorurteile sind?"
Er schmunzelt. „Aber dass sind doch alle. Nach 150 Millisekunden hat man bereits seinen ersten Eindruck von einer Person und auch du hast dein eigenes Bild von mir, genauso wie ich von dir!"
„Ja schon." „Wie wär's wenn wir uns Fragen stellen. Diese aber selbst für den anderen beantworten? Dann wissen wir was der andere von uns denkt und können Vorurteile beseitigen!" Eigentlich hört es sich wirklich gut an. „Na gut!", antworte ich. „Was ist dein Hobby, Mike?" Ich mache eine kurze Pause und sage dann mit tiefer Stimme: „Ich... Also ICH liebe singen."
Mike grinst. Dabei bekommt er süße Grübchen. „Ja du hast recht. Aber sing ist mittlerweile, nein, eigentlich war singen noch nie ein Hobby. Singen ist meine Leidenschaft." Völlig verträumt meine ich: „Das hört man auch euren Liedern an. Eure Songs sind einfach nur Hammer!"
„Dankeschön Honey! Am besten beantworte ich jetzt was dein Hobby ist oder?" Ich nicke. „Jede Wette. Du sitzt daheim und schaust unendlich viele Serien auf Netflix!"
Ich werde rot. Er hat so was von recht. „Was wirklich? Das ist dein Hobby?" Ich decke mein Gesicht mit den Händen. „Mein Hobby ist hobbylos zu sein." „Dein Ernst?!"
„Ja!"
Bevor ich oder er noch etwas sagen kann, kommt Sophie an gerennt und fragt uns, ob wir Fußball spielen. Die kleine sieht uns mit großen grünen Augen an. Ein Blick zu Mike sagt mir, dass wir unsere Fragen verschieben und jetzt Fußball spielen.
Fußball spielen macht sehr viel Spaß. Sophie und ich sind in einen Team. Wir verstehen uns super. Am Abend gehen wir noch gemeinsam nach Hause. Ich hatte einen sehr aufregenden Tag, weshalb ich sobald ich mein Bett berühre einschlafe.
DU LIEST GERADE
Vielleicht spreche ich...
RomanceIch, Kate, spreche seit Jahren nicht mehr und ich habe auch nicht vor es wieder zu tun. Es war ein Fehler, dass ich überhaupt sprechen konnte. Damit habe ich alles zerstört. Ich, Mike, verdiene mein Geld mit meiner Stimme. Im Moment bin ich auf Tour...
