Mike und ich sitzen auf den Boden in den riesigen Tourbus. Jeder von uns hält eine Pizzaschnitte in Hand. Mike hat zwei Pizzas bestellt. Eine Schinkenpizza und eine Salamipizza mit Mais.
Wir haben beschlossen, dass jeder von jeder Pizza die Hälfte bekommt. „Ich liebe Pizza!", meine ich. Mike lacht auf. „Ja, ich auch!" Plötzlich zieht Mike sein Shirt aus. Meine Augen werden groß. Was macht er bitte hier?
Mike deutet auf seinen durchtrainierten Bauch. „Hier siehst du." Ich rücke näher an ihn. Jetzt sehe ich es. Auf seinen Bauch ist eine Pizza tätowiert. Plötzlich muss ich lachen anfangen. „Dein Ernst!?" „Ja!" Auch er lächelt. „Ich liebe Pizza!"
„Was weiß ich bitte noch alles nicht von dir?" ,frage ich. „Eine Menge, Honey!" ,meint er plötzlich Ernst. Mike streicht mir durch mein Haar. Sanft meine ich zu ihm: „Wie wäre es wenn wir wieder uns fragen stellen die dann der andere beantwortet?" „In Ordnung, Honey!" Er stoppt kurz. „Was ist dein Lieblingsessen?...Ich schätze mal Pizza." Ich ziehe meine Augenbrauen nach oben. „Nein. Ich sterbe für Kaiserschmarrn. Meine Mutter hat den besten Schmarrn der Welt gemacht." Der Gedanke an meine Mutter macht mich kurz traurig, doch Mike holt mich aus meinen Gedanken.
„Ist das so? Bekomme ich einen Kuss für einen Kaiserschmarrn?" „Vielleicht. Ich überlege es mir. Mike dein Lieblingsessen ist Pizza!" „Ja tatsächlich!", antwortet er. Ich beginne zu lachen und frage dann: „Was ist deine Lieblingsfarbe?... Blau?" Er schüttelt den Kopf. „Gelb?" Wieder ein Kopf schütteln. „Rot?" „Nein." „Orange?" „Schwarz?"
„Nein. Grün! Und deine Lieblingsfarbe ist zart rosa." Ich muss lächeln. „Fast. Ich mag das zarte Lila!" Mike schmunzelt: „Das ist doch das gleiche." „Nein!"
„Wenn du meinst, Honey! Mit wie vielen Typen hattest du schon was?" Ich wollte Mike schon etwas an den Kopf werfen als er seine eigene Frage beantwortet, so wie wir es ausgemacht haben: „Du bist eins der Mädchen, das einmal einen festen Freund hatte. Ich schätze, du hattest einen Traumtypen." Ich beiße mir auf meine Unterlippe. „Da muss ich dich enttäuschen. Vor meiner Zeit des Schweigens war ich so jemand wie du vor ein paar Tagen. Ich hoffe du hast dich jetzt in der Hinsicht etwas verändert." Er runzelt die Stirn „Ja das habe ich. Aber wie meinst du das?"
„Ich bin nicht Stolz darauf. Damals hatte ich eine Menge Jungs. Jedes Wochenende einen anderen. Bis dann das Schweigen kam." „Damit hatte ich nicht gerechnet, Honey. Man soll wohl nicht alles glauben, was man sieht oder hört!" Ich nicke. „Und was glaubst du von mir Honey?" „Du hattest ein Haufen von Frauen! Jedes Konzert eine andere! Und bist überhaupt nicht der Beziehungstyp."
„Naja, was du zu . Beginn gesagt hast, dagegen kann ich wohl kaum widersprechen. Aber ich hatte schon eine Beziehung. Und bevor du etwas sagen kannst, sie hat länger als einen Tag angehalten. Als einen Monat oder sogar ein Jahr. Sie war meine erste große Liebe. Doch nach unserer Trennung hat sich für mich alles geändert." Er schluckt.
Am liebsten möchte ich ihn fragen, was passiert ist, dass sie sich getrennt haben, doch ich möchte nicht nach bohren und ihn verletzen. Schließlich soll das hier ein Date sein. Ich lehne mich an Mike an. Dieser legt den Arm um mich.
Ich schmiege mich an ihn. Er hat sich sein Shirt immer noch nicht angezogenen. So drückt er mich an seine nackte Brust. Durch meinen Bauch flattern wieder Schmetterlinge. Mike ist so echt. So toll. So wunderschön.
„Weißt du Mike. Es ist schon lange her das ich etwas mit einen Kerl zu tun habe."
„Wenn du möchtest kann sich das ganz schnell ändern", flüstert Mike mir zu. Ich schaue Mike tief in die Augen. „Weißt du Mike, ich hätte gerne etwas ernstes, was festes! So etwas wie Marleen und Ben haben." Mike lächelt mich an. „Weißt du Kate, mit dir möchte ich auch gerne eine Beziehung habe, so was richtig echtes." Mein ganzer Körper kribbelt. „Magst du mich den Kate?" „Ja!" Ich grinse. „Darf ich dich küssen?" Ich nicke nur leicht, beuge mich vor. Seine sanften aber doch rauen Lippen treffen meine. Mein kompletter Körper steht unter Flammen. Sanft zieht mich Mike auf seinen Schoß um mich noch näher an sich zu haben. Ich fahre durch seine dunklen Haare. Seine Lippen lösen sich von meinen. Mit seiner Hand streichelt er meine Schulter und zieht Kreise. Langsam fährt er meinen Rücken hinunter. Mit rauer Stimme flüstert er: „Darf ich mit dir Schlafen?" Vor Überraschung krächze ich: „Was?"
„Ich hätte gerne Sex mit dir." „Mike. Ich will etwas Ernstes." Mit durchringenden Blick sieht er mich an. „Ich möchte dich!" Ich runzle meine Stirn. „Wollten wir es nicht langsam angehen lassen?" „Wir müssen heute nicht miteinander schlafen!" , sagt er sanft. Mit kräftiger Stimme sage ich: „Aber ich will.. Jetzt!" „Wirklich?" „Ja!" Ich lächle ihn an.
Mike hat tatsächlich erreicht, was er von Beginn an wollte. Schließlich spreche ich jetzt wieder und er schläft mit mir. Damals dachte ich, dass ich sowas niemals mögen würde, doch ich habe mich getäuscht. Ich mag es, dass ich wieder spreche. Aber vor allem liebe ich Mike.
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Vielleicht spreche ich...
RomanceIch, Kate, spreche seit Jahren nicht mehr und ich habe auch nicht vor es wieder zu tun. Es war ein Fehler, dass ich überhaupt sprechen konnte. Damit habe ich alles zerstört. Ich, Mike, verdiene mein Geld mit meiner Stimme. Im Moment bin ich auf Tour...
