40. Kapitel-Treffen

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Mike P.O.V.

Ich stehe mit Ben, Kyle und Joan in unseren Proberaum. Wir machen gerade Pause. „Mike?" sagt Ben. „Ja, was ist los?" „Also Murmel meinte, dass wir uns alle mal wieder treffen. Kate wird auch da sein. Ich wollte es dir nur kurz sagen. Nicht das du denkst wir machen etwas hinter deinen Rücken aus." „Ja geht klar. Meinst du ich kann auch vorbei kommen?"

Ben schaut mich verwirrt an. „Marleen dachte eigentlich, das Kate auch mal wieder was mit uns allen machen sollte, nach der ganzen Scheiße, damit es ihr wenigstens ein bisschen besser geht. Also... ich glaube nicht, dass wir sie wieder ausladen sollten." „Ben, du hast mich falsch verstanden, ich möchte auch kommen!"

Ben runzelt die Stirn und schaut mich völlig erstaunt an. „Du willst das ihr beide in einen Raum seit?" „Scheint so. Kannst Kate und Marleen bitte nicht erzählen das ich komme?" Ben antwortet: „Na gut, Mike. Bau aber keine Scheiße. Tue Kate nicht zu sehr weh. Ihr geht es schon scheiße. Sie hat das nicht verdient." Ich kann nur nicken.

~

Die Zeit ist schnell vorbei gegangen. Wir treffen uns bei Rose. Als ich komme steht Kates Auto schon da. Ich nehme die Chips mit, die ich für uns mitnehmen wollte. Ich klingele an der Haustür.

Rose öffnet mir. Sie ist sehr überrascht und verschränkt die Arme vor ihrer Brust. „Mike, heute ist Kate da." „Okay!" „Okay, Mike! Dann tschüss!" Ich bleibe stehen. Ich lasse mich sicherlich nicht abwimmeln. „Tschüss Mike!" „Ich würde gerne mit rein kommen!" „Echt jetzt?! Sonst hast du Kate doch immer gemieden!" „Rose, lass mich einfach rein!" Sie seufzt auf. „Wehe du tust Kat weh!" Sie geht Richtung Wohnzimmer, ich folge ihr. Ich höre die anderen Lachen. Als ich rein komme verstummen augenblicklich die Töne. „Hi" Ich werfe einen Blick auf Kate, die komplett erstarrt ist. Sie hebt langsam ihren Blick. Ich lächele sie sanft an. Kate schaut noch verwirrter. Ich setze mich auf einen Sessel, normalerweise sitze ich immer, wo Kate jetzt sitzt, komisch oder? Immer wieder erwische ich mich wie ich Kate anstarre, die seit ich gekommen bin einfach nur bewegungslos auf der Coach sitzt. Ich kann das nicht weiter mit ansehen: „Kate!" Sie erschreckt aus ihren Gedanken auf. Stumm schaut sie mich abwartend an. „Können wir kurz reden?"

Kate P.O.V.

Davor hatte ich schon den ganzen Abend Angst, seit er gekommen war. Was will er hier? Was genau möchte er besprechen?

Unsere Freunde starren mich an und warten genau wie Mike auf eine Reaktion von mir. Langsam erhebe ich mich. „Wollen wir an die frische Luft gehen?" Ich nicke. An der Garderobe reicht mir Mike meine Jacke.

Wir gehen nach draußen Lauwarme Luft schlägt uns entgegen. Wir gehen an unsere Autos vorbei. Dann stoppt Mike endlich. „Kate..." Er stockt kurz. „Kate... Ich.. Ich.. Ich möchte mich bei dir entschuldigen." Ich runzle meine Stirn und starre ihn an. Sanft streicht er eine Strähne hinter mein Ohr. Ich zucke leicht zusammen und Mike nimmt seine Hand weg. „Kate, es tut mir sehr leid. Für alles." Er atmet wieder aus. „Ich war nicht fair zu dir. Entschuldige..." Mike beginnt weiter zu gehen. Was soll das hier? Ich bin verwirrter als eh zuvor. Ich warte darauf, dass Mike wieder die Stille bricht. Als er dann sagt, „Du kannst gerne wieder zu unseren Konzerten kommen. Es war unhöflich von mir es dir zu verbieten, nur damit ich nicht mehr an die Vergangenheit erinnert werde und ich dich vergessen kann. Dies hat nicht mal was gebracht." ,bleibe ich mitten auf der Straße stehen. „Was ist los Kate?" ,fragend schaut er mich an. Fast so als hätte er Angst, dass ich eine Panikattacke bekomme.

Ich nehme mein Handy heraus: Was soll das Mike?

Er atmet tief ein und aus, nachdem ich ihn mein Handy hingehalten habe. „Kate.. Ich möchte mich bei dir entschuldigen für die ganzen Fehlern, die ich gemacht habe. Auch wenn ich es nicht mehr gut machen kann, solltest du wissen, dass ich nicht Recht habe. Ich ... Hör mir zu Kate. Es tut mir echt leid. Ich habe dein Leben nicht einfach gemacht, deshalb wünsche ich mir einfach, dass du wieder glücklich bist. So wie wir es gemeinsam waren."

Ich schreibe: Du weißt das das nicht mehr funktioniert.

Mike seufzt: „Kate, das wollte ich nicht. Du sollst glücklich sein. Es tut mir leid."

Wieder schreibe ich: Ich bin selbst Schuld.

„Nein. Verdammt. Louisa würde mir niemals verzeihen, was ich angestellt habe!" Als er Louisa erwähnt geht ein Schauer über meinen Rücken.

Ich schreibe: Du lügst. Louisa hätte so ziemlich alles verziehen, vor allem dir.

„Kate, ich habe scheiße gebaut. Vielleicht hätte ich mich damals einfach mehr um Louisa kümmern sollen!"

Ich schüttle mein Kopf und schreibe aufgeregt: Du darfst dir nicht die Schuld geben! Denn es ist nicht deine Schuld. Es ist meine... Nur meine. Mike ich habe dich verletzt. Ich hätte dir von Anfang an erzählen sollen, wie kaputt ich bin. Aber stattdessen habe ich dir auch weh getan. Ich habe dich verletzt. Ich war nicht ehrlich zu dir, du kanntest nicht meine komplette Geschichte.

Mike schüttelt den Kopf. „Ich habe dir doch auch nichts davon erzählt. Es war nicht deine Schuld. Wir hätten uns vielleicht auch um die Vergangenheit und Zukunft kümmern sollen", spricht er, unterbricht sich aber selbst. „Nein, das wäre gelogen. Die Zeit mit dir war perfekt. Vielleicht hätte ich viel weniger von uns gehabt hätte ich es früher erfahren. Das wäre beschissen gewesen." Ich kann nicht anders und nicke. Es wäre beschissen gewesen, aber vielleicht weniger schmerzhaft.

Mike schaut mich mit seinen wunderschönen Augen an. „Was du jetzt wohl gerade wieder denkst? Ich habe deine Stimme immer geliebt, sie hat einen solch wunderschönen Klang. Benutze sie wieder Kat!. Gebe jemand anders die Chance sich in deine wunderbare Stimme zu verlieben." Mike und ich stehen uns zu nahe. Ich kann seinen Atem, der schneller geht als gewöhnlich, auf meiner Haut spüren. „Bitte Kate. Lass mich dich nicht kaputt gemacht haben!"

Ich greife nach meinen Handy und tippe eine Nachricht: „Ich war nie Ganzer als mit dir!"

Dann verschwinde ich in der Dunkelheit.

Vielleicht spreche ich...Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt