42. Kapitel-Unvorstellbar

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Mike ist zurück gekommen und wir stehen alle gemeinsam in der Küche. Da ich schon einige Male in der Küche von Mikes Eltern stand, kenne ich mich gut genug aus und stelle schon alle Zutaten auf den Tisch. Ich tue in den Messbecher Mehl. „Wir brauchen mehr Mehl!", meint Sophie. Ich schüttle meinen Kopf. „Doch!", sagt Sophie. Ich schüttle wieder meinen Kopf. „Doch!" Sophie greift nach den Mehl „Das machst du gut Sophie!" Mike erntet einen bösen Blick von mir. Während ich nach den Mehl versuche zu greifen, dreht sich Sophie im Kreis. Ich greife wieder danach und zack..

Das Verpackungsmaterial reißt und das restliche Mehl verteilt sich auf Sophie und den Boden. Sophie fängt an zu lachen und schüttelt sich wie ein Hund und macht Mike und mich voll mit Mehl. Mike vor Sophie auf die Knie und malt in ihr Gesicht eine witzige Maskierung. Sophie lacht richtig süß und verteilt Mehl auch auf Mikes Gesicht. Dieser fängt auch an zu lachen und wie aufs Kommando schauen beide zu mir. Mike und Sophie schnappe nach Mehl und bewerfen mich.

Geschockt stehe ich vor den beiden. Die beiden lachen sich krumm von meinen Anblick. Ich kann nur meinen Kopf schütteln und meine Augen verdrehen. Mike und Sophie sind beide wirklich süße Geschwister. Ich widme mich wieder den Keksen. „Bist du sauer Kate?", fragt die süße liebliche Stimme von Sophie. Ich schüttle meinen Kopf. „Wirklich?" Ich nicke und nehme die kleine in meine Arme. Sophies Mutter kommt in die Küche. „Das gibt's doch nicht! Meine arme Küche!" Zerknirscht schaue ich zu ihr. Mikes Mutter trägt ein Lächeln auf den Lippen. „Na ihr kleinen Mehlmonster! Sophie kommst du mit mir bis die Kekse fertig sind.?" „Ja Mama!" Die Beiden verschwinden. „Wollen wir hoch in mein Zimmer?" Ich nicke. Als ich sein Zimmer betrete stürzen so viele Erinnerungen in meinen Kopf. Es hat hier begonnen aber auch geendet. „Setz dich doch." Ich nehme einen Zettel: „Warum bist du eigentlich nie her aus gezogen?"

Mike liest es und lächelt leicht: „Weißt du Kate, ich bin so oft von Zuhause weg gewesen, da braucht man nicht dringend eine neue eigene Wohnung. Aber... Naja wie soll ich dir das sagen, wir waren ja meistens bei dir also fand ich es etwas unnötig dir von meiner eigenen kleinen Wohnung zu erzählen. Wir waren immer bei dir. Die Wohnung hätte dir sowieso nicht gefallen. Erschrocken reiße ich meinen Mund auf und boxe ihn in seinen Oberarm. „Sorry, Kate. Wenn wir zusammen gezogen wären, dann sowieso zu dir. Du liebst deine Wohnung!" Mein Mund formt die Worte: Aber!

Es kommt kein Ton heraus, aber Mike versteht mich trotzdem. „Es tut mir Leid. Wir hatten, doch wohl noch mehr Geheimnisse als wir dachten voreinander!" Ich kann nur nicke. „Honey!" Er dreht mein Gesicht in seine Richtung. „Sei sauer auf mich wegen allen möglichen Gründen nicht deshalb!" Ich schaue tief in seine wunderbaren grünen Augen. „Ich vermisse dich, Honey!" Ich kann nicht anders und lehne mich an seine Brust. Während er mich in eine feste Umarmung zieht. Ich kann spüren wie schnell sein Herz schlägt. Mike streicht sanft durch meine Haare. Ich vermisse ihn auch. Ich vermisse ihn und all seine Macken. Es fühlt sich so gut an von seinen Armen umschlungen zu sein. Ich fange tatsächlich an mich zu fragen, warum das nicht wieder so sein kann. Dieses Gefühl von Geborgenheit fehlt mir. Ich vermisse es. Mike hat mir immer das Gefühl gegeben bei ihn sicher zu sein.

„Honey?" Ich nicke damit er weiß ich höre ihn zu. „Ich dachte bis vor kurzen, dass das mit uns nie wieder funktionieren kann, aber mein Herz fragt sich, wie ich es schaffen will nicht zu zerbrechen ohne dir. Ich... Wäre ich nicht vor Wut blind und so sauer gewesen, dann hätte ich mich nicht von dir fernhalten können. Ich habe völlig falsch gehandelt und du musstest es ertragen. Dadurch habe ich noch alles schlimmer gemacht. Ich habe uns die Chance auf eine gemeinsame Zukunft gestohlen und trotzdem stehen wir hier gemeinsam. Das ist doch eigentlich völlig unmöglich. Aber ich bin glücklich wenn ich dich in meinen Armen halten kann. Ich wünsche mir, dass ich anders gehandelt hätte. Ich brauche dich, Honey. Obwohl ich nicht weiß, ob du mir verzeihen kannst, dass ich dir nicht zugehört habe, dass ich absolut gemein war. Ich war kein guter Freund. Aber ich würde es gerne wieder gut machen."

Ich löse mich von Mike. Nehme einen Zettel: Das ist gerade echt viel.

Mike nickt. „Verstehe ich, Honey. Bitte sag mir nur, besteht eine Chance für uns. Ich möchte für unsere Liebe kämpfen, dafür dass wir beide wieder glücklich sind. Aber das bringt nichts, wenn du nie wieder etwas mit mir zu tun haben willst und ich dich nur verletze. Ich habe dich schon genug verletzt."

Leise unterbreche ich ihn. Meine Stimme klingt rau: „Aber du hast mich auch zusammen geflickt."

Ich kannte nicht anders als ihn zu antworten. Die Worte kamen einfach so ohne das ich bewusst etwas gesagt habe. Mike atmet tief durch. „Ich liebe deine Stimme Honey! Ich liebe es. Du hast heute schon zum zweiten mal wieder gesprochen. Weißt du wie glücklich du mich damit machst? Das kannst du dir gar nicht vorstellen. Das macht mich unendlich glücklich." Ich kann tatsächlich, das glitzern in seinen Augen sehen. Kleine Freudentränen. Ich strecke mich und wische die Tränen weg. Ich lasse meine Hand an seiner Wange. Er schmiegt sich an sie. „Ich dachte, Ich hätte dich komplett kaputt gemacht. Ich bin froh, dass es nicht so ist. Gib mir noch eine Chance Honey. Gib uns noch eine Chance! Ich vermisse dich."

~

Dies hier ist das letzte Kapitel. Danach kommt noch der Epilog. Ich möchte bei alle bedanken, die mich hier auf dieser Reise begleitet haben. Ein fettes Dankeschön an euch!

Ich hoffe ihr hattet ein wenig Spaß mit dieser Geschichte <3

Danke!!!

Vielleicht spreche ich...Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt