Die nächsten Tage passierte nichts. Lag wahrscheinlich daran, dass Diana weg war und seitdem Ruhe eingekehrt war.
Heute Abend wollten Luke, Morgan, Mason und ich in die nächstgelegene Stadt feiern gehen. Dafür mussten wir uns extra die Erlaubnis von Mrs Jonson holen, welche sie uns auch gab. Allerdings sollten wir spätestens um 1Uhr wieder im Camp sein und durften kein Alkohol trinken.
Gerade saß ich mit Morgan in ihrer und Lukes Hütte, da Morgan Hilfe bei ihrem Make-Up brauchte. Im Vergleich zu mir, putzte sie sich wirklich raus. Allerdings war sie bei ihrem Make-Up etwas überfordert, weshalb ich sie schminkte.
Ich hatte mir nicht mal die Mühe gemacht mich zu schminken. Ich trug ein bordeaux farbendes Skaterkleid dazu trug ich Sneaker.
„Was läuft eigentlich zwischen Mason und dir?", wollte Morgan von mir wissen. „Zwischen uns läuft nichts", antwortete ich ihr. Und das stimmte. Zwischen uns lief ja wirklich nichts.
„Aber du stehst auf ihn", stellte Morgan fest. Stand ich auf ihn? Durchaus möglich.
„Liz?" „Was?" „Stehst du auf Mason?" „Eventuell", gab ich zu. „Ich kann dir nur eins sagen. Mason mag dich zu 100% auch. Das erkennt man an der Art und Weise, wie er dich anschaut und wie er mit dir umgeht."
Redete ich gerade wirklich mit der Freundin meines großen Bruders darüber, ob ich auf dessen besten Freund stand? Gut möglich.
„Wie läuft es eigentlich bei dir und Luke?", fragte ich sie, um von dem Thema „Mason" wegzukommen. Im Nachhinein war die Frage nicht die beste Idee gewesen, denn Morgan plauderte munter drauf los und erzählte Sachen, die man als Schwester nicht über seinen Bruder wissen wollte.
Jetzt war es zu spät und ich konnte nur noch hoffen, dass ich diese Dinge so schnell wie möglich wieder vergessen würde. Bevor sie noch mehr Details erzählte, war ich glücklicherweise mit ihrem Make-Up fertig.
Morgan zog sich schnell noch um, bevor wir zu den Jungs gingen, die in unserer Hütte auf uns warteten. Irgendwie war ich auf Masons Reaktion gespannt, wenn er mich in dem Kleid sehen würde.
Als wir die Hütte betraten, saßen die Jungs auf dem Bett und unterhielten sich. „Wir sind soweit", sagte ich und lenkte so die Aufmerksamkeit der beiden auf uns.
Während Luke mich nur kurz anschaute, bevor er sich seiner Freundin widmete, blieb Masons Blick an mir kleben. Unter seinem Blick fühlte sich mein Körper an, als ob er unter Strom stehen würde. Sein Blick glitt einmal über meinen Körper hoch zu meinem Gesicht.
Wir schauten uns direkt in die Augen. Keiner von uns wagte es, den Augenkontakt zu unterbrechen, zumindest bis Luke uns mit einem „Können wir los?", zurück in die Realität holte. „Klar", antworteten Mason und ich zeitgleich.
Luke fing an zu grinsen und man sah ihm an, dass er sich ein Lachen verkneifen musste. Ich nahm mir eine Sekunde Zeit, um mir Masons Outfit anzuschauen. Er trug Sneaker, eine schwarze Jeans, ein weißes T-Shirt, welches sich perfekt an seinen Oberkörper schmiegte und darüber trug er eine schwarze Jeansjacke, bei der er die Ärmel bis zu den Ellbogen umgekrempelt hatte.
„Dann mal los. Das Taxi wartet auf uns", sagte Luke und scheuchte uns alle aus der Hütte. „Du siehst in diesem Kleid verdammt gut aus", flüsterte Mason mir zu, als wir etwas hinter Luke und Morgan zu unserem Taxi liefen.
„Danke. Du siehst auch nicht schlecht aus", gab ich zurück.
Mit dem Taxi fuhren wir zum Club, in dem wir feiern wollten. Während der Fahrt dorthin, einigten wir uns darauf, dass wir den jeweils anderen schreiben, falls jemand von uns früher zurück fährt.
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Mason
Novela Juvenil„Wunderschön", bestätigte der Braunhaarige hinter mir, während er seine Arme um meine Taille schlang und mich an seine Brust zog. Ich ließ meinen Kopf nachhinten gegen seine Brust sinken, schloss meine Augen und genoss die Wärme, die in diesem Mome...
