Ich traute meinen Ohren nicht, als meine Mutter mir alles erklärte. Ich sprang auf und schrie sie einfach nur an. Das was sie getan hatte kann ich ihr nicht verzeihen.
Sie hat mich all Die Zeit belogen, ich habe mir um ihr Sorgen gemacht wegen den Tot meines Vaters und ihren Mann. Dabei hatte sie schon lange vor dem Thorsten. Sie hatte mein Vater betrogen, und mich belogen.
Wütend rannte ich aus dem Wohnzimmer und schnappte mir meine Tasche. Als ich das Haus verlassen wollte, rief sie mir nach. "Grace bitte, kannst du es nicht verstehen. Und Kind bitte verlasse mich nicht! "
"Mam, nein ich kann das nicht verstehen. Und ich bin nicht mehr deine Tochter. Werde mit deinem Thorsten glücklich!" Schrie ich noch in ihre Richtung und verließ das Haus.
Ich dachte nach, wo ich jetzt noch hin konnte. Da ich hier eh nicht viele Freunde hatte. Die einzige die ich hatte , wohnte schon lange nicht mehr hier. Also gab es nur eine Möglichkeit, ich musste in einem Hotel unter kommen. Bis ich weiß wo ich hin will.
So machte ich mich auf den Weg. Nach einer Dreiviertelstunde kam ich endlich bei einem Hotel an. Ich fragte nach einem Zimmer, und der Hotelier gab mir ein Schlüssel nach dem ich die Papiere aus gefüllt hatte.
In dem Zimmer, legte ich meine Tasche auf dem Tisch ab. Dann holte ich frische Unterwäsche und neue Sachen raus. Damit bewaffnet ging ich ins Bad, wo ich erstmal eine Dusche nahm.
Während das warme Wasser über meinem Körper lief, schloss ich meine Augen. Das tat so gut, nach diesem Scheiß Tag. Aber kreisten auch meine Gedanken zu Mikel, ob er mich wirklich in Ruhe lässt. Oder sucht er mich schon?
Nein das wird er nicht tun, er hat doch jeden Tag eine andere. Warum sollte er sich um mich Gedanken machen. Ich lachte einmal auf, und sagte mir selbst. Was soll er schon von so einer wie mir wollen. Ich stieg aus der Dusche und trocknete mich ab. Dann zog ich die frischen Sachen an, und ging wieder ins Zimmer.
Auf einmal dachte ich, wenn ich schon mal hier bin könnte ich auch mein Vater besuchen. Gedacht getan, ich zog meine Schuhe und Jacke an und machte mich auf den Weg zum Friedhof.
Am Grab meines Vaters, erzählte ich ihm all meine Sorgen und was so passiert ist. Natürlich regete ich mich auch noch über meine Mam auf. Es tat einfach gut mal über alles reden zu können. Auch wenn man keine Antwort bekommt. Ich merkte wie mir langsam Tränen über die Wange liefen. Denn ich vermisse ihn so sehr.
Ich kniete mich vor dem Grab nieder, und weinte immer mehr. Denn alles was passiert ist, war einfach zu viel für mich.
Nach dem ich mich langsam beruhigt hatte, ging ich zurück zum Hotel. Da machte ich mich Bett fertig, und schlief auch schnell durch die Erschöpfung ein.
Mikels Sicht
Endlich kamen wir in Deutschland an, wir stiegen aus dem Flieger und liefen zu dem Mietwagen. Danach fuhren wir los. Als erstes wollte ich bei Grace Eltern vorbei fahren. Da ich keine Sekunde mehr warten wollte. Sie fehlt mir jetzt schon, und das sie eventuell jemand anderes anfassen könnte beunruhigte mich nur noch mehr.
Als wir an der Adresse ankamen, stieg ich aus. Dann lief ich zu dem kleinen Häuschen, und klingelte direkt. Die Tür wurde geöffnet, und eine etwas ältere Frau stand vor mir, sie sah verheult aus. Sie starrte mich an und fragte mit weinerliche Stimme. " Was möchten sie?" Ich sah die Frau weiter an, und sagte " Ich bin auf der Suche nach Grace Klokkers, ist sie hier?"
Die Frau fing sofort an zu weinen, und ich fragte mich was ich jetzt falsches gesagt habe. Sie versuchte was zu sagen, doch verstand ich nicht ein Wort. Denn ihre Worte wurden durch Schluchzen verzerrt.
Da kam auf einmal ein Mann, er sah mich an und fragte " Kann ich ihnen helfen?" Ich nickte und fragte nochmal nach Grace. Der Mann sah zu der Frau und dann wieder zu mir. Dann sagte er " entschuldigen sie das Verhalten meiner Lebensgefährtin. Und Grace ist nicht hier."
" Wissen Sie wann sie wieder kommt?"
Der Mann schüttelte den Kopf, und sagte " Sie wird nicht mehr kommen." Ich riss die Augen weit auf, und fragte " Was ist passiert, wieso kommt sie nicht mehr? Und wo ist sie hin?"
Der Mann sah wieder zu der Frau , und dann zu mir. Dann sagte er " Kommen sie doch einen Moment rein, dann erkläre ich ihnen alles." So trat ich in das Haus, und man zeigte mir die Richtung zum Wohnzimmer. Ich setzte mich aufs Sofa, und sah beide fragend an.
Die Frau hatte sich immer noch nicht beruhigt. So sprach der Mann mit mir alles. Und auch das sie nicht wissen wo Grace hin ist. Ich machte mir meine Gedanken, wie ich sie jetzt finden soll und ob sie noch hier in diesem Ort ist.
Ich bedankte mich bei dem Mann, und bei der Mutter von Grace. Dann ging ich raus und zurück zum Auto. Da stieg ich ein, und wir fuhren zu einem Hotel. Denn es war schon spät, und es brachte nichts sie heute weiter zu suchen.
Im Hotel angekommen, rief ich Andrew an. Er sollte noch mal Grace Handy orten. Vielleicht erfahren wir so wo sie ist. Andrew machte sich an die Arbeit, doch keine 10 min. später erfuhr ich das er sie nicht orten konnte. Da sie wohl ihr Handy aus geschaltet hat. Ich raufte mir die Haare, und fragte mich wie ich sie jetzt finden soll. Sie kann doch überall sein. Aber ich werde nicht aufgeben. Wir werden sie finden.
Ich zog mich um, und legte mich aufs Bett. Mit den Gedanken an meiner Grace fiel ich dann in den Schlaf.
Hey Leute
Hier kommt ein neues Kapitel. Ich hoffe es gefällt euch, es ist zwar nicht all zu spannend. Aber das wird sich noch ändern.
Bis zu nächsten mal eure
Bennylilly
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Warum passiert es mir
Mystery / ThrillerGrace ist eine junge Frau, und beschließt ein neues Leben in New York zu beginnen. Alles läuft perfekt, bis zu den einen Vorfall. Und alles ändert sich schlagartig. "Süsse du wirst mir gehören nur mir, und keiner wird dich so anfassen wie ich es tue...
