Er war verschwunden, wie vom Erdboden verschluckt. Keiner wusste, wo er war. Die einen gingen von seiner Gefangennahme aus, dass er vom Rebellenabschaum irgendwo gefangen halten würde. Andere wiederum gingen gar von seinem Ableben aus.
Er selbst musste über solche Gerüchte schmunzeln: „Schon irgendwie komisch" „Was meinst du?", verstand seine Frau nicht ganz. „Jetzt wo die ganze Galaxis nach einem sucht, fühlt man sich so gehetzt", erklärte der Auserwählte daraufhin. „Was du nicht sagst", schmunzelte Padmé, woraufhin Anakin lächelte. Er war nicht gefangen genommen worden, er war nicht getötet worden. Nein, er war wiedervereint worden. Wiedervereint mit seiner Familie...
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„Achtung, Ezra!", schrie ihm sein neuer Lehrmeister zu. Seine alte Meisterin, Ahsoka Tano war mit dem Auserwählten und dessen ins Exil gegangen. Ihre Beweggründe verstand er noch immer nicht. „Ich sehe es ja!", giftete der junge Jedi von Lothal Kanan an. Ihr Stützpunkt war unter Beschuss. Großadmiral Thrawn höchstpersönlich führte diesen Angriff durch. Nach Vaders urplötzlichen Verschwinden wurde er vom Imperator ausgesendet, Vaders Auftrag zu vollenden: die absolute Vernichtung der Lothal-Zelle. Bis jetzt hatte er noch wenig Erfolg gehabt. Immer wieder hatten es die Ghost-Crew geschafft, die Pläne des Großadmirals zu durchkreuzen.
Sogar die neue geheime Waffe des Imperiums, den neuen Prototypen des Tie-Fighters hatten sie vernichtet. Ein weiterer Tiefschlag war das für den nicht menschlichen Imperialen gewesen. Aber nicht nur mit dem Großadmiral mussten sich unsere Freunde herumschlagen. Der Imperator hatte auch weitere Inquisitoren ausgesandt, um Ezra zu sich zu holen, ihn zu bekehren, von ihm zu erfahren, was wirklich mit Vader geschehen ist. Aber auch das ging schief. Einer der Inquisitoren war ein guter Freund Obi-Wans gewesen. Der Mann, den Ezra erst ein paar Monate vorher auf Tatooine kennengelernt hatte.
Quinlan Vos, ein ehemaliger Jedi. Er hatte das Ziel gehabt, Obi-Wan zustellen, ihn zu vernichten. Er scheiterte.
„Du hast keine Chance, mein alter Freund. Durch mich fließt jetzt die dunkle Seite der Macht!", hatte Quinlan zu seinem alten Weggefährten gesagt. „Glaubst du, das reicht? Ich habe es nämlich auch die dunkle Seite der Macht geschafft, deinen Meister, Lord Vader zu bezwingen", musste der auf Tatooine im Exil lebende Obi-Wan grinsen. Ezra stand nur daneben - Er war derjenige, der den Inquisitor hierher geführt hatte. Er war derjenige, der Luke in Gefahr gebracht hatte. Luke, den Sohn seiner Quasi-Tante Padmé. Er war nach einer kurzzeitigen Wiedervereinigung der Familie hier auf dieser trostlosen Wüstenhölle geblieben.
Es war der Vorschlag von Anakin gewesen: „Auch wenn ich es hasse zusagen.. Wir müssen uns wieder trennen.." So richtig verstehen konnte das niemand. „Ich werde jetzt wahrscheinlich in der ganzen Galaxie gesucht werden.. Die Gefahr ist einfach zu groß für euch.." hatte er damit Luke und Leia gemeint. Sie würden dort bleiben, wo sie sind. Luke hier auf Tatooine, bei seinem Onkel und Tante, Leia würde wieder nach Alderaan zurückkehren. Zurück zu ihren Adoptiveltern gehen.
„Was dich angeht, Padmé.. Ich möchte dich nicht anlügen.. Ich bin ein Wrack.. Ich..", konnte Anakin die Tränen nicht zurückhalten. Niemals hätte sich Ezra vorstellen können, dass ein Darth Vader weinen würde. Der Mann, der einst den kompletten Jedi-Orden ausgelöscht hatte. Padmé war das aber egal gewesen, sie würde ihn begleiten - Genauso wie die ihm am nahestehendste Person. „Ich werde mit den beiden gehen." Das war das einzige, was sie zu ihm gesagt hatte. Dann war sie gegangen, ohne sich zu verabschieden. Ahsoka Tano war verschwunden, einfach so, ohne Grund.
Tage später war Kanan auf ihn zugekommen und meinte: „Hey kleiner.. Jetzt wo Ahsoka weg ist... Wie wäre es, ich übernehme ab jetzt dein Training?" Ezra stimmte zu. Aber anders als die Togruta hatte der als Caleb Dume bekannte Jedi den Jungen von Lothal nicht so ganz unter Kontrolle. Ezra hatte sich das Sith Holocron von Malachor unter den Nagel gerissen. So wollte er noch stärker werden, beweisen, dass er auch ohne Ahsoka stark genug sein würde.
Ein Fehler, wie sich herausstellen sollte. Er hat sogar mit einem Inquisitor zusammen gearbeitet. Er wollte das Artefakt der Sith endlich öffnen. Sowohl der Inquisitor, das auch Ezra. Als Anwender dunklen Seite der Macht konnte er das aber schlecht. So vereinten sie die beiden Holocrons miteinander. Anders als Ezra, schaffte es der ehemalige Jedi tatsächlich herauszufinden, wo sich der alte Obi-Wan befand.
Und hier waren sie nun. Erst sah so aus, dass Quilan schaffen würde den Meister des Auserwählten in die Knie zu zwingen. Ezra wollte eingreifen, tat es aber auf die Bitte des im Exil lebenden Jedi-Meisters doch nicht: „Das ist mein Kampf, Ezra, nicht deiner!" Ruckartig wendete sich das Blatt.
Jetzt war Obi-Wan derjenige, der seinen alten Freund in die Enge drängte. Kurz vor dem entscheidenden Schlag, schaffe es Obi-Wans Widersacher es, Ezra zupacken und ihn als menschliches Schutz zu verwenden. Vergeblich. Binnen Sekunden hatte der ehemalige General Kenobi den Jüngsten befreit und es geschafft, den Inquisitor niederzustrecken.
„Es ist meine Schuld gewesen.. Hätte ich nicht dieses Holocron entschlüsselt, dann.." , gab sich Ezra daraufhin die Schuld. „Hätte er einen andern Weg gefunden. Glaub mir, ich kannte Quilan schon ne ganze Weile. Er würde so lange einen Weg suchen, bis er mich gefunden hätte. Ich bin der Einzige, der weiß, was mit Vader passiert ist und das wusste er. Nur der Imperator glaubte ihm nicht, so musste er mich finden, um das Gegenteil beweisen zu können", widersprach Obi-Wan dem jungen Jedi-Schützling.
„Was das angeht... Wo sind sie eigentlich?", entgegnete Ezra daraufhin. Obi-Wan hatte gewusst, dass diese Frage irgendwann mal aufkommen würde: „Das darf ich dir nicht sagen" „Darf?", war Ezra leicht verwirrt. „Ahsoka hat es mir verboten", erklärte der Meister des Auserwählten. „Ahsoka?", war Ezra umso mehr verwirrt. „Sie wollte, nun ja.. Sie wollte erst einmal Frieden finden, das verdauen, was vorgefallen war..", beantwortete Obi-Wan daraufhin.
'Rex...' schoss es dem Waisenkind durch den Kopf.
„Und Padmé meinte, sie wollte ihre Kinder, vor allem die nicht in Gefahr bringen und begleitet deswegen Anakin ins Exil...", fuhr der im Exil lebende Jedi fort. „Die Drei haben sich getrennt?", schlussfolgerte Ezra aus der Aussage. „Sie waren niemals zusammen", offenbarte Obi-Wan.
Versteinert stand Ezra daraufhin da. Ahsoka hatte ihn angelogen. Aber warum? Was war so grausam, dass sie es ihm nicht er zählen konnte? Oder war es nur seinetwegen? Gibt sie ihm die Schuld für Rex Tod?
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„Ezra!", holte Kanan den jungen Padawan zurück in die Gegenwart, „Beweg deinen Arsch! Wir haben einen Job!"
'Der Job.. Richtig..' Er musste den Anderen zur Flucht verhelfen.
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Star Wars: REBELSline
FanfictionHallo und herzlich Willkommen zu einer meiner FFs. Bei diesem Werk handelt es sich um eine zusammengesetzte Story aus.. ..Star Wars Rebels Etwas Anders Padmé ist nicht tot. Sie lebt, bloß weiß das keiner. Sie taucht unter, schließt sich den Rebellen...
