Harry hatte meine Entscheidung vielleicht nicht nachvollziehen können, fuhr mich aber, ohne es zu hinterfragen, ins Hotel. Als er den Wagen am Straßenrand zum Stehen brachte, drehte er seinen Kopf zu mir rüber und lächelte sanft.
Ich fand es trotzdem schön heute...
etwas unsicher, was ich überhaupt sagen sollte, nickte ich nur sanft. Mein Blick war direkt auf ihn gerichtet und somit sah ich in seine grünen Augen. Sie schienen ein wenig mehr zu Strahlen als sowieso schon, als er dann die Stille erneut unterbrach.
Ich liebe dich.
Mit dieser Aussage hatte ich tatsächlich am wenigsten gerechnet, doch zugegeben war es wirklich etwas, was ich gerade gebraucht hatte. Die Ungewissheit schien für uns beide, von Sekunde zu Sekunde, unerträglicher.
Ich... ich dich auch..
erwiderte ich nach einer kurzen Pause, da ich immer noch ein wenig überrascht war. Harry beugte sich dann etwas vor und wir beide küssten uns. Dieser Kuss war irgendwie anders. Irgendwie liebevoller als je zu vor. Diesen Kuss hatte ich unfassbar genossen und der Länge zu urteilen, war dies bei Harry auch der Fall. Es könnte natürlich auch daran gelegen haben, dass wir beide wussten, dass wir uns für eine wirklich lange Zeit nicht wieder sehen würden. Nach dem unsere Lippen ihre magnetische Anziehung etwas zurückgefahren hatten, verabschiedeten wir uns zügig. Bevor ich aber ausgestiegen war, durfte ein letzter Kuss dann doch nicht fehlen. Den restlichen Tag hatte ich damit verbracht ein wenig runter zu kommen, in Ruhe zu essen und mir ein wenig Zeit für mich zu nehmen. Doch als ich abends alleine in diesem riesen Hotelbett lag, wurde mir klar, wie stark ich ihn jetzt schon vermisse. Also packte ich mein Handy und begann eine Nachricht zu verfassen:
@Harry
Schläfst du schon? .-.
Wie erwartet, hatte ich auf diese Nachricht keine Antwort erhalten, doch ich hatte wirklich alles versucht und es nicht geschafft einzuschlafen. Stattdessen lag ich dort, starrte an die Decke und fühlte eine große Leere, die für ein beengendes und beunruhigendes Gefühl sorgte. Was hatte ich mir überhaupt dabei gedacht, die letzte Nacht nicht bei Harry zu verbringen. Ohne weiter darüber nachzudenken, griff ich dann wieder nach meinem Handy und rief ihn einfach an. Es hatte eine Zeit gedauert, als dann eine raue stimme am anderen Ende des Hörers zu hören war.
Es tut mir so leid...
ich hatte versucht besonders ruhig zu reden, da sein Gegrummel auf der anderen Seite alles andere als glücklich darüber war, das ich ihn gerade geweckt hatte. Die ersten paar Sätze, die von ihm kamen, konnte ich gar nicht verstehen. Es war nicht ein Wort dabei, welche Sprache ich entziffern konnte.
Ich kann nicht schlafen...
ergänzte ich dann leise und wartete auf eine Antwort. Plötzlich vernahm ich dann ein genervtes Seufzen, bevor er mir geantwortet hatte.
Babe, ich muss in zwei Stunden aufstehen...
Es tut mir wirklich leid, aber ich kann wirklich nicht einschlafen.. Ich wusste nicht, was ich machen soll...
Versuch einfach zu schlafen..
Harry, das versuche ich seit vier stunden, es geht wirklich nicht.
Babe, dann nimm eine Tablette, wenn es so schlimm ist.. Schatz bitte...
Ich wusste nicht recht, was ich sagen sollte, also begann ich damit mich erneut zu entschuldigen und wieder ruhiger zu werden. Harry klang tatsächlich recht wach und atmete, wahrscheinlich ungewollt, aber deutlich hörbar in den Hörer.
Ich schlaf jetzt weiter.
Erneut begann ich damit mich zu entschuldigen, doch plötzlich hörte ich nur, wie Harry das Telefonat beendet hatte. Verständlicherweise war er nicht ganz so glücklich darüber, dass ich ihn aus seinem Schlaf gerissen hatte. Um ehrlich zu sein, hatte ich gar nicht darüber nachgedacht, dass er rechtzeitig aufstehen müsste, und somit war es mir noch viel unangenehmer als sowieso schon. Nachdem ich mir dann einige der Schlaftabletten eingeworfen hatte, dauerte es auch gar nicht lange, bis ich eingeschlafen war. Doch der Schlaf war eher unruhig und sorgte dafür, dass ich am nächsten Morgen mit höllischen Kopfschmerzen aufgewacht war. Dementsprechend war dann auch meine Laune, doch bevor ich meinen Tag startete, sorgte ich dafür, mich ein letztes mal bei Harry zu entschuldigen.
@Harry
Es tut mir so unendlich leid...
Es hatte zwar einige Stunden gedauert und inzwischen hatte ich mich bei einem Fotoshooting befunden, doch dann kam eine kurze Antwort.
@Channy
Ist Okay.
@Harry
Nein ist es nicht. Es war wirklich dumm.
Doch darauf kam dann auch keine weitere Nachricht, wahrscheinlich war er aber auch beschäftigt, hatte einen Soundcheck oder befand sich mitten in einem Interview, jedoch ging meine Laune noch weiter in den Keller, als sie es bereits war. Als ich dann nach dem Shooting zum Auto ging, wurde einer der Paparazzi etwas unhöflich und sorgte dafür, dass ich komplett ausgerastet bin, denn auch wenn ich eine Person im öffentlichen Leben bin, braucht er mich nicht so anzuzicken.
Wie du mir, so ich dir.
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Restart -Harry Styles Fanfiction
FanfictionAlles von vorne. Vielleicht ist genau dies das Einzige, was Channy und Harry wirklich brauchen, um den richtigen Weg einzuschlagen. Inwiefern ist es den beiden überhaupt noch möglich, eine Beziehung zu führen? Können die beiden glücklich werden, ohn...
