NINETEEN

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Das wars, ohne weiter nachzudenken, löste ich mich ganz von ihm und schwamm zurück an den Strand, genau wegen solchen Momenten hasste ich es, dass wir offiziell noch getrennt waren. Wieso führt man eine Beziehung, wenn man sie verheimlichen will...

Noch total in der Emotion ließ ich mich auf die Liege fallen, versuchte mich zu beruhigen, aber steigerte mich immer weiter rein. Als ich dann sehen konnte, wie Harry das Wasser verließ, stand ich auf und verschwand im Haus. Er würde mit Sicherheit darüber reden wollen, aber ich bin gerade alles andere, als in der Laune dafür und denke, es ist auch die beste Entscheidung erstmal alleine zu sein.

Nachdem einige Stunden vergangen waren und ich immer noch nichts von Harry gehört hatte, verließ ich das Strandhaus und machte mich auf den Weg, um nach ihm zu schauen. Am Strand angekommen, sah ich dann, wie er immer noch auf der Liege lag, mit dem Gesicht zur Sonne gerichtet und so, wie es aussah, schlafend. Um so näher ich mir dem vermeintlich Schlafenden Harry näherte, wurde mir bestätigt, dass er wirklich schlief, denn sein Schnarchen wurde immer deutlicher. Jetzt, wo ich ihn da so liegen sehe, weiß ich wieder, wie abhängig ich von ihm bin und ich ihn wirklich liebe, nur ob es richtig ist, weiß ich inzwischen aber nicht mehr.

Wir brauchten einige Tage bis wir uns richtig eingelebt hatten und genossen den restlichen Urlaub in vollen Zügen, zwar gab es zwischenzeitlich die ein oder andere Diskussion, dennoch konnten wir beide richtig Abschalten und über vieles reden. Wir waren nun am letzten Tag unseres gemeinsamen Urlaubs angekommen. Nachdem wir uns heute morgen aus dem Bett gequält hatten, befanden wir uns nun unter der Dusche. Während ich in Ruhe meine Haare ausgewaschen hatte, konnte ich sehen, wie Harry vor mir stand und meinen Körper in Ruhe studierte. Nachdem ich fertig war, verließ auch ich die Dusche, damit er sich nun in Ruhe abduschen konnte und begab mich ins Ankleidezimmer, wo ich zum ersten Mal keinen blassen Schimmer hatte, was ich anziehen sollte. Selbst nachdem Harry fertig war und neben mir stand, war ich noch immer planlos und wühlte durch den Schrank. Schlussendlich war es Harry, der mir dann ein Kleid gereicht hatte, welches ich anzog.

Siehst wirklich schick aus...

sagte er, während sein Blick über meinen Körper streifte. Kurz danach zog er mich in eine feste Umarmung. Meinen zierlichen Körper drückte er an seinen und ich spürte die einen oder anderen Wassertropfen, die von seinen Haaren fielen, auf meiner Haut..

Du bist noch ganz nass

gab ich etwas kichernd von mir, als ich resultierend einen Kuss auf meinem Kopf spürte.

Ich weiß, ich weiß...

In dieser Position blieben wir noch für einige Zeit, seine Arme ruhten auf meinem Rücken und mit meiner Hand fuhr ich kleine Kreise auf seinem Rücken. Seine Anwesenheit tut mir gut, doch in meinem Kopf waren wieder so viele Gedanken, so viele Gespräche und so viel unnötiges Zeug, was mir den Moment zerstörte. Ich weiß ganz genau, dass sobald wir morgen nach Hause fliegen, die Realität zurück kommt und wir wieder einige Zeit getrennt leben werden.

Können wir nicht einfach hierbleiben..

Wie stellst du dir das bitte vor...

Nun ja, am liebsten würde ich hier nie wieder weg...

Und wann und wie wollen wir arbeiten...?

Ich weiß nicht, es wäre einfach ein echt schöner Gedanke hier zu wohnen... Mit dir alleine zu sein und nicht über alles nachdenken zu müssen...

Wir können nicht einfach an das andere Ende der Welt ziehen... Ich weiß nicht, wie du dir das vorstellst...

Es... es war ja einfach eine Idee...

Ich weiß ja auch, was du meinst, aber das hier ist nicht unser Leben. Unser Alltag sieht doch ganz anders aus und das weißt du genau. Ich wäre ja nie hier, wenn wir hier wohnen würden..

Ja, ich weiß... Die Tour und all dies....

Wir können uns gerne mal ein Ferienhaus ansehen oder öfter hierher kommen, aber das wars dann auch hmn....

Er hob mein Kinn sanft mit seinem Zeigefinger und auf meinen Lippen bildete sich ein Schmunzeln. Noch bevor ich was sagen konnte, schlossen sich die letzten Zentimeter und wir küssten uns. Seine weichen Lippen spielen mit meinen und vom einen auf den anderen Moment wurde das Ganze verlangender. Es endete natürlich darin, das wir im Schlafzimmer lagen. Mein frisch angezogenes Kleid lag in der anderen Ecke des Raumes und ein völlig entblößter Harry auf mir. Wir waren beide völlig außer Atem und versuchten, dieses wieder in den Griff zu bekommen, während ich etwas mit seinen Löckchen spielte.

Nachdem wir uns wieder beruhigt hatten, hatte ich mich wieder auf eine Liege am Strand gelegt. Harry hingegen war das zweite Mal duschen, da er das Gefühl hatte, schon viel zu viel geschwitzt zu haben. Erst nachdem er fertig war, machte er sich auf den Weg nach draußen, gesellte sich zu mir und legte sich mit auf meine Liege. Um genauer zu sein auf mich rauf. Wie bereits vorhin, war ich dann wieder mit seinen Locken beschäftigt und kraulte über seinen Rücken, was ihm eine Gänsehaut verpasste.

Du machst mich echt verrückt, Süße...

hauchte er mir gegen meinen Hals, bevor er diesen küsste. Auch schon einige Sekunden später war es nicht mehr nur der Hals, sondern meine Lippen, die er liebkostete. Ihn scheint es wohl doch nicht mehr zu stören, dass wir nicht alleine sind.....

Restart  -Harry Styles FanfictionGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt