SEVEN

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Da wir uns nun bereits seit drei Monaten nicht sehen konnten, hatten wir uns vorgenommen in der näheren Zukunft alles an Zeit freizuschaufeln, was wir könnten, um die Zeit für uns zu nutzen. Die Presse hatte sich inzwischen auch beruhigt und eigentlich waren Harry und ich kein Thema mehr, doch seit ein paar Tagen, beginnen die Gerüchte wieder sanft anzusteigen. Dies hatte wahrscheinlich damit zu tun, dass Harrys Tour fast zu Ende war. Es ist gerade halb 4 in der früh und ich lag total fertig in meinem Bett. Ich hatte mir vorgenommen mein bestes zu geben und wach zu bleiben, denn Harry sollte eigentlich vor 1h ankommen, doch dank der üblichen Verspätung, schien es noch ein wenig zu dauern. Meine Augen wurden immer schwerer und fielen für einige Sekunden zu, als es plötzlich an der Haustür klingelte. Ich schreckte kurz zusammen, sprang auf und lief zur Tür, nachdem ich diese geöffnet hatte, fiel ich ihm mit letzter Kraft um den Hals. Seine muskulösen Arme schmiegten sich um meinen Körper und ich spürte, wie ich förmlich an seine Brust gepresst war. Mit einem kurzen Kuss auf meinem Kopf begann er damit mich sanft ins Haus zu schieben. 

Du hast mir so gefehlt...

nuschelte ich etwas gegen seine Brust, bevor er einen weiteren Kuss auf meinem Kopf hinterließ. Es hatte nicht lange gedauert, bis wir uns ins Bett gelegt hatten, denn nicht nur mir waren meine Augen immer wieder zugefallen, auch Harry schien ziemlich fertig und war froh endlich im warmen Bett zu liegen. Ich legte mich auf die Seite, zog mir die Bettdecke über den Körper, als ich plötzlich einen festen Griff um meinen Körper bemerkte. Meine Wenigkeit befand sich nun nah an Harrys Körper. Zwar war ich mit dem Rücken zu ihm gedreht, konnte dadurch aber seinen ruhigen Atem in meinem Nacken spüren. Es hatte nicht lange gedauert, bis ich in dieser Position einschlief. 

Der nächste Morgen war angebrochen und ich wurde durch die Sonnenstrahlen wach, die mir mitten ins Gesicht schienen. Harry hingegen schien noch tief und fest zu schlafen. Während der Nacht hatten wir uns anscheinend anders hingelegt, denn inzwischen lag Harry auf seinem Rücken, während ich etwas an ihn gekuschelt lag und mein Blick auf ihn gerichtet war. Für einige Minuten musterte ich das langsame Heben und Senken seiner Brust. Lustigerweise hatte es beinahe etwas Beruhigendes. In diesem Moment hatte ich realisiert, wie sehr er mir eigentlich gefehlt hatte. Nachdem ich es dann doch geschafft hatte aufzustehen, ging ich in die Küche um mit dem Frühstück zu beginnen. Ich hatte mich dafür entschieden Pancakes zu machen, gerade als ich alles auf den Esstisch stellte, hörte ich aber das Plätschern der Dusche. Anscheinend war Harry duschen gegangen und als ich nach oben ins Schlafzimmer ging, fand ich, wie erwartet, auch ein leeres Bett vor. Mein inneres Ich hatte mir vorgeschlagen, Harry in der Dusche zu besuchen und um ehrlich zu sein, fand ich diese Idee auch gar nicht so schlecht. Vorsichtig betrat ich dann das Badezimmer, welches er wie selbstverständlich nicht abgeschlossen hatte. Mit jedem Schritt, den ich näher kam, konnte ich sehen, wie er gerade in der Dusche stand und seine Haare wusch. Ich zog mir langsam meine Klamotten aus, tippselte mit meinen Fingernägeln, als kleine Ankündigung gegen das Glas und betrat die Dusche. Harry drehte sich sofort um, grinste breit und zog mich näher, um seinen Mund an meinen zu drücken. Leidenschaftlich erwiderte ich seinen Kuss und legte meine Hände sanft gegen seine Brust. Nachdem Harry sich sanft gelöst hatte, begrüßte er mich mit einem:

Guten Morgen Baby...

Heyy, hoffe es war in Ordnung, dass ic--

Ich brauchte meinen Satz gar nicht zu beenden, als er ein dreckiges Grinsen auf seinen Lippen trug und mir antwortete.

Natürlich ist es das.... 

Wir genossen die Zeit zu zweit in der Dusche und machten uns dann auf den Weg nach unten, um die Pancakes zu verspeisen. Da wir beide noch ein wenig müde waren, zogen wir uns nach einer kleinen Aufräum-Aktion auf die Couch zurück und wollten einen entspannten Tag starten. Schon kurz nachdem Harry in meinen Armen eingeschlafen war, klingelte dann aber mein Handy, welches ich sofort an mein Ohr drückte. Doch statt einer freundlichen Begrüßung hörte ich auf der anderen Seite nur ein lautes schluchzen. Es dauerte auch nicht lange, bis ich das Schluchzen identifizieren konnte, denn bei dem Lauten weinen, handelte es sich um Fenja.

Channy, Tom hat mich betrogen... 



Restart  -Harry Styles FanfictionGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt