TWENTY-SEVEN

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Als ich am nächsten Morgen aufgewacht war, drehte ich mich auf die linke Seite und konnte direkt Harry sehen, der wohl noch sichtlich in seiner Traumwelt steckte. Er sah unfassbar friedlich aus und langsam begann ich damit, meinen Finger sanft über seine Wange gleiten zu lassen. Mir wurde wieder bewusst wie sehr ich mich in diesen Kerl verliebt hatte und das diese Momente so unfassbar wichtig für mich waren. Jeden Moment, den ich mit ihm hatte, waren für mich einfach einzigartig und so unbeschreiblich wertvoll.

Ich wurde aus meinen Gedanken gerissen, als ich plötzlich wahrnahm, wie Harry mich ansah. Er war sichtlich etwas verwirrt und seinem Blick zu urteilen, muss er mir auch schon für einige Sekunden zugesehen haben. Sofort entfernte ich meine Hand und konnte spüren wie sich die wärme auf meinen Wangen sammelte. Es war mir tatsächlich wirklich unangenehm und ich war einfach nur ertappt worden.

Oh Gott, ich dachte, du schläfst noch..

Was machst du denn da?

Ich weiß nicht, du sahst so friedlich aus...

Harry begann etwas damit zu grinsen und zog mich näher an seinen warmen Körper. Da ich noch etwas verlegen der Situation gegenüber war, verkroch ich mich so gut es ging unter der Bettdecke. Doch dies hielt mich natürlich nicht auf mit ihm zu kuscheln.

Ich hab echt Hunger...

Mit diesen Worten unterbrach Harry dann die Stille und wollte sich gerade lösen, als ich mich schmollend mehr an ihn klammerte.

Und ich dachte, wir könnten in Ruhe kuscheln...

Das können wir doch auch beim frühstücken...

Langsam lösten wir uns voneinander und ich hörte nicht auf weiterhin schmollend zu schauen, was ihn natürlich nur zum Lachen brachte.

Ach komm schon, ich kümmere mich schnell ums Frühstück und du kannst dich in der Zeit fertig machen...

Diesen Vorschlag hatte ich dann auch einfach umgesetzt, machte mich fertig und zog mir gemütliche Klamotten an. Auf dem Weg nach unten hörte ich Harry dann leise Singen. Eine echt süße Angewohnheit, die er hatte, einfach zu singen, wenn ihm gerade danach war. Ich stellte mich also in den Türrahmen und hörte ich zu, während er damit beschäftigt war das Frühstück zu machen.

Naaa Babe..?

Naaaaa

Antworte ich und äffte ihm etwas in der Tonlage nach, als ich dann langsam auf ihn zu ging und er sich dann ganz zu mir drehte. Sein Blick ging einmal über meinen Körper, doch bevor er fertig war nahm ich sein Gesicht in meine Hände, um ihn zu küssen. Er erwiderte es sofort, legte seine Hände an meine Taille und grinste, nachdem ich immer intensiver wurde, in den Kuss hinein.

Als ich mich dann langsam von ihm löste, hauchte ich ihm ein sanftes „ich liebe dich" auf die Lippen, woraufhin er mich noch einmal küsste. Nachdem wir uns dann wieder ganz voneinander gelöst hatten, drehte er sich wieder zur Pfanne und kümmerte sich weiter ums Frühstück. Ich hingegen setzte mich neben ihm auf die Theke und spielte etwas mit meinen Fingern, da mich ein Thema einfach nicht loslassen will.

Babe?

Hmn?

Ich.. Ich weiß, ich nerve dich mit dem Thema, aber...

Sofort drehte er sich wieder zu mir, hatte die Pfanne von der heißen Platte genommen und sah mich fragend an. Er schenkte mir seine vollste Aufmerksamkeit.

Aber?

Kannst du nicht nochmal über unsere Zukunft nachdenken? Ich weiß, dass dir deine Karriere wichtig ist und ich kann das wirklich nachvollziehen, aber mir sind Kinder einfach auch wichtig...

Wann willst du denn welche?

Ich hasste es, jedes Mal fragte er mich das und er wusste doch genau was ich wollte. Außer er hört mir natürlich nur zu...

Du weißt genau, dass ich am liebsten schon welche hätte...

Channy, ich bin mitten in der Tourphase wie stellst du dir das vor?

Aber das bist du doch ständig....

Ja ich mag meinen Job aber echt gerne, klar kann ich mir irgendwann eine Familie vorstellen, aber momentan ist das einfach nicht drin und ich verstehe nicht wie du das nicht kapierst...

Aber wann willst du denn Kinder bekommen? Wir können doch gar nicht sagen, ob es beim ersten Mal klappt? Wir können uns nicht unendlich lang Zeit lassen für sowas....!

Oh mein Gott...

Er wurde langsam sichtlich genervter und legte den Pfannenwender etwas unsanft auf die Küchentheke ab, was resultierend dafür gesorgt hatte, dass ich etwas zusammengezuckt war.

Wir werden ja wohl noch ein Jahr Zeit haben...

Ergänzte er noch zu seinem Satz und ich stieg von der Theke, hatte meinen Blick abgewandt und wusste genau, dass er nun weiß wie sauer ich bin. Um ehrlich zu sein, will ich das gerade auch. Wir können nie genau sagen wie viel Zeit wir für das ganze noch haben, es klappt bei vielen Paaren nicht sofort und seine Karriere wird doch sicherlich in einem Jahr nicht weniger relevant für ihn sein...
Wenn er das glaubt, dann belügt er sich selber.

Ich hab kein Hunger...

Mit diesen Worten verließ ich dann die Küche, lief die Treppen nach oben und kramte meine Sachen zusammen. Wenn er denkt, es wäre besser, dann kann ich ja jetzt auch in meine Wohnung fahren.. Dann hat er wenigstens die Zeit darüber nachzudenken und meine Position nachzuvollziehen.

Ich stürmte die Treppe nach unten, hielt meinen Koffer in der Hand, als mich Harry an der Tür abfing.

Wo fährst du jetzt bitte hin?

In meine Wohnung Harry zahle die Miete da ja nicht aus Spaß...

Du musst nicht so patzig antworten Madame, ich habe nichts getan...

Genau das ist das Problem Styles, du machst nichts! Ist die unsere Beziehung überhaupt wichtig?

Natürlich ist sie das, ich will einfach keine Kinder!

Er begann wieder damit lauter zu werden, doch um nicht schwach zu wirken, tat ich es ihm gleich.

Keine Kinder, kein gemeinsames Haus und keine Hochzeit... Das ist doch keine gemeinsame Zukunft.. Ist das dein Plan?

Ich wollte sowas noch nie und ich will es auch einfach nicht, bekomm das doch mal in dein kleines Hirn!

Restart  -Harry Styles FanfictionGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt