THIRTEEN

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Nachdem ich die Dusche verlassen hatte und mich in meinem Bademantel zurückzog, begann ich damit die kalten Stufen der Treppe hinunter zu gehen. Noch gar nicht richtig angekommen, sah ich Harry, welcher am Klavier saß und immer wieder dieselbe Melodie spielte. Es war eine ruhige Melodie, wenn ich mich nicht täusche von seinem Song Falling. Dieses Lied hatte er damals geschrieben, als wir das erste Mal getrennt waren. Gruselig, dass er genau dieses Lied spielte, um nachzudenken. Ich näherte mich vorsichtig und legte meine Arme sanft um seinen Hals. Ohne überhaupt zu überlegen küsste ich kurz seinen Kopf, wodurch ich resultierend ein kleines unterdrücktes Lachen seinerseits hören konnte.

Ich versuche ihm ein wenig Liebe zu schenken, fühlte mich schlecht, da er so traurig am Klavier saß und betüdelte ihn für einige Minuten. Diese Situation endete dann darin, dass ich auf seinem Schoß saß und versucht hatte die eine oder andere kleine Melodie zu spielen, wobei Harry dann die Führung meiner Hände zum Großteil übernahm. Als er diese für einige Sekunden losließ, hörte man statt der schönen Klänge, schiefe Töne. Unterstützt wurde dies dann noch durch Harrys lautes Lachen.

Ach du bist doch blöd!

Sagte ich schmollend, während ich mich von seinem Schoß runter neben ihn setzte. Sein Blick war sofort auf mich gerichtet und statt etwas zu sagen, drückte er mir seine Lippen auf meine.

Wir beide haben wirklich gelernt, dass Auseinandersetzungen dazu gehören und niemals etwas darüber hinaus beeinflussen sollte. Dies war nun auch der Grund, dass wir uns ohne irgendwelche Unterhaltungen verziehen haben bzw. beide dies nicht wirklich als Streit definierten.

Wollen wir vielleicht eine Runde spazieren gehen? Das Wetter sieht gerade so gut aus!

Unterbrach ich die Stille, nachdem ich mich aus dem sanften Kuss gelöst hatte, und sah zu dem braunhaarigen Lockenschopf neben mir. Da wir einen recht netten Größenunterschied hatten, sorgte dies übrigens immer dafür, dass ich ein wenig nach oben schauen musste.

Liebend gerne, süße!

Wir hatten auch gar nicht länger auf uns warten lassen und machten uns fertig. Ich hatte noch einige Minuten länger gebraucht, da ich mir noch normale Klamotten anziehen musste, und schon verschwanden wir aus dem Haus. Eigentlich mochte ich Harrys Haus immer ganz gerne, es ist sehr modern gestaltet und besitzt generell ein sehr sauberes Erscheinungsbild, doch seitdem ich weiß, dass ich nicht die Einzige in diesem Haus war, könnte ich verrückt werden. Vielleicht mag dies ein wenig übertrieben sein, doch für mich sind die Erlebnisse aus der Vergangenheit wirklich schwer zu verarbeiten. Ich bin froh, dass ich mich inzwischen wieder hundertprozentig wohlfühlen kann, sobald ich bei Harry bin. Dies war ja nach der Trennung lange nicht der Fall.

Während ich so in meiner Gedankenwelt verschwand, hielt ich Harrys Hand. Wir waren gerade auf dem Weg zu diesem kleinen See, direkt in der Nähe seines Hauses, an welchem wir bereits so oft waren. Dadurch, dass der See sehr unbekannt ist, sind hier nur vereinzelnd ältere Personen zu sehen, doch abgesehen von denen, befindet sich hier normalerweise niemand.

Wir setzten uns auf eine kleine Parkbank, hatten unseren Blick aufs Wasser gerichtet. Meinen Kopf lehnte ich dabei etwas gegen seine Schulter, wodurch er sanft einen Arm um mich legte. Diese Position hielten wir dann für eine wirklich lange Zeit. Wir hatten uns über einige Dinge unterhalten, doch sind keines Wegs auf die Diskussion von heute Morgen zurückgegangen. Stattdessen haben wir dann über anstehende Familienfeiern oder Geburtstage geredet. Eigentlich hatte ich wirklich Glück, Harrys Familie um mich zu haben. Seine Mutter war einer der freundlichsten Menschen, die ich kannte, und sie behandelte mich stets wie ihre eigene Tochter. Ach und apropos Tochter, seine Schwester ist auch zuckersüß. Sie und ich, wir verstehen uns wirklich großartig. Doch seit dem letzten Familientreffen hatte ich gar nichts mehr von ihr gehört. Vielleicht sollte ich mich dort melden....?

An was denkst du, süße?

unterbrach mich Harry, mitten in meinen Gedanken und löste sich ein wenig, sodass er mich anschauen konnte. Auf seinen Lippen hatte sich ein Lächeln geformt und auf seine Augen waren fragend auf mich gerichtet. 

Nichts, alles gut... Aber mal ein anderes Thema..... wie lange hast du jetzt frei?

Uffff, ich denke mal so ca. fünf Wochen, bis dann die ersten Promosachen wieder anfangen..

Meinst du wir könnten einen Tapetenwechsel vornehmen?

Sein Blick wurde wieder fragend und langsam kippte er seinen Kopf etwas seitlich. Zwar wusste ich genau, dass Harry sich in näherer Zeit kein Haus mit mir zulegen wird, aber vielleicht könnten wir ja wenigstens für eine gewisse Zeit, eine ungewohnte Umgebung um uns herum haben. 

Wie wärs wenn wir in den Urlaub fahren... Nur wir zwei...  

Und wohin genau möchtest du denn?

Weit weg, wo wir alleine wären und uns niemand stört...

In die Karibik?

Restart  -Harry Styles FanfictionGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt