ELEVEN

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Nachdem Harry die restliche Konversation auf später verschoben hatte, machten wir uns wieder auf den Weg nach drinnen. Dies ist bereits einige Stunden her und inzwischen saß ich auf seinem Schoß. Seine Arme hatte er um mich geschlungen und wir redeten mit den restlichen Leuten. Die Gruppe war in der letzten Stunde ganz schön geschrumpft und sorgte auch dafür, dass Harry und ich uns etwas wohler, beziehungsweise weniger beobachtet gefühlt hatten. Die anwesenden Leute hatten inzwischen einen ordentlichen Alkoholpegel erreicht, weshalb ich ihren Unterhaltungen nicht mehr wirklich folgen konnte. Schnell langweilten mich ihre sinnlosen Unterhaltungen, weshalb ich anfing mich auf andere Dinge zu konzentrieren, wie beispielsweise meine Gedanken. Diese waren wieder bei dem Thema von vorhin und um ehrlich zu sein, machte mich das Ganze ein wenig fertig. Wir waren eigentlich davon überzeugt, dass eine Geheimhaltung der Beziehung das Beste für uns wäre, doch inzwischen habe ich das Bedürfnis, einen Schritt weiter zu gehen.

Der Griff um meinen Körper wurde etwas fester, was mich zurück in die Realität holte und ich merkte, dass ich die ganze Zeit mit meinen Beinen geschaukelt habe und da ich auf Harrys Schoß saß, hatte ich immer wieder versehentlich gegen seine Beine gestoßen.
Harry legte seinen Kopf auf meiner Schulter ab und ich hörte ein raues Lachen in der Nähe meines Ohres.

Ist dir kalt?

Nein nein, alles gut...

Bist du dir sicher?

Während Harry mich weiter ausfragte, drehte er mich ein wenig, sodass ich ihn nun anschauen konnte. Ich nickte noch kurz auf seine Frage und beugte mich etwas zu ihm.
Nun lagen meine Lippen auf seinen und ich begann damit ihn sanft zu küssen. Überstürzend legte ich meine Hand auf seine Wange. Wir blieben noch in genau dieser Position, bis Harry sich dann löste. Ich wollte nicht nachschauen, doch war mir ziemlich sicher, dass uns gerade alle ansehen würden.

Über den restlichen Abend wurde Harry dann immer ruhiger, bis ich beschlossen hatte uns nach Hause zu fahren. Dort angekommen, ließ er sich auch, ohne zu zögern auf die Couch fallen.

Endlich!

gab er erschöpft von sich, während er kurze Zeit später seine Augen schloss. Auf meinen Lippen konnte man inzwischen ein breites Grinsen erkennen und ich beobachtete ihn, wobei ich direkt vor ihm stand. 

Sind wir zu alt geworden für solche Partys Mr. Styles?

Es dauerte nicht lang, bis er sich aufgesetzt hatte. Sein Blick war auf mich gerichtet und er griff vorsichtig nach meiner Hand.

Ja, ich befürchte, das bin ich...

antwortete er leicht lachend und zog mich in seine Arme, damit er sich wieder nach hinten legen konnte. Nun lag ich genau auf ihm und musste etwas kichern. Doch statt mich loszulassen, hielt er mich nun genau in dieser Position fest.

Und nun...?

Fragte ich ihn, während ich weiterhin versucht hatte aufzustehen.

Was will die Dame denn machen?

Er sah mich fragend an, während er seinen Griff ein wenig heruntergleiten ließ, sodass sich seine Hände nun auf meinen Hintern befanden. Zugegeben mochte ich es ganz gerne, wenn Harry zu tief ins Glas gesehen hatte, denn dies hatte tendenziell immer dafür gesorgt, dass er schneller Lust bekommt. Nicht das dies im Normalfall ein Problem darstellen würde, ganz im Gegenteil, aber trotzdem gibt es Schlimmeres im Leben, als einen angetrunkenen Styles.

Nachdem wir unser kleines Happy-End vollzogen hatten, machten wir uns auf den Weg nach oben, um uns ins Bett zu legen. Schon nach einer kurzen Zeit, konnten wir problemlos einschlafen.

Als ich meine Augen das nächste Mal geöffnet hatte, befand ich mich halb unter der Bettdecke. Harrys Arme waren fest um meinen Körper geschlungen und ich spürte seinen Atem gegen meinen Nacken. Ich konnte noch nicht ganz einschätzen, ob er wach ist oder noch schläft, weshalb ich mich vorsichtig drehte, um ihn anschauen zu können. Doch bevor ich überhaupt ganz zu ihm gedreht war, spürte ich wie seine viel zu große Hand, einige meiner Haare aus dem Weg streichte.

Guten Morgen mein Engel...

Guten Morgen...

gab ich mit einer verschlafenen Stimme von mir, bevor ich meinen Kopf auf seiner Brust ablegte. Ich genoss diese Nähe total. Es war nicht nur so, dass ich durch das Liegen auf der Brust seinen leisen Herzschlag hören konnte, zudem hatte er damit begonnen leicht meinen Rücken zu kraulen. Es war wirklich entspannend und als Revanche begann ich dann vorsichtig über seinen einen Arm zu fahren, dabei nutzte ich hauptsächlich meine Nägel, was ihm recht schnell zu einer kleinen Gänsehaut verholfen hatte.

Was ist eigentlich mit dem Gespräch von gestern?

Restart  -Harry Styles FanfictionGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt