TWENTY-THREE

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Einige Zeit war vergangen und Harry schien nicht einen einzigen Gedanken daran zu verschwenden Ruby jemals loszulassen, als er sich mit Ben zusammen hingesetzt hatte und ihm ein paar der neuen Tracks vorspielte. Plötzlich spürte ich eine sanfte Berührung auf meiner Schulter und nach einem kurzen, prüfenden Blick sah ich Meredith die mich etwas fragend ansah.

Habt ihr schon überlegt...?

Wir standen zwar weit genug von den beiden entfernt, sodass sie uns nicht hören würden, trotzdem sprach sie etwas leise und achtete darauf das sie uns nicht hören würden.

Das ist ein echt kompliziertes Thema...

Antwortete ich kurz und drehte meinen Kopf noch einmal zu Harry, welcher inzwischen mit sanften Wippen versucht hatte, Ruby zu beschäftigen. Ich konnte ihm schon ansehen, was er vorhatte, als er plötzlich aufstand und mit Ben Richtung Garten gehen wollte, weshalb ich in einem recht schnellem Tempo auf die beiden zugegangen war.

Okay Onkel Harry sei mir nicht Böse aber ich bin dran...

Ich nahm ihm die kleine ab und ging wieder zu Meredith um dann unser Gespräch vorzusetzen, während die Männer in den Garten verschwanden, um sich diesen genauer anzuschauen, da er erst vor kurzem neu gestaltet wurden, war.

Die Zeit verging wie im Flug und Meredith und ich hatten uns ausführlich über Harrys und meine Zukunftspläne, oder eher gesagt nicht vorhandenen Zukunftspläne unterhalten, als wir dann wieder Gesellschaft bekommen hatten. Ruby war inzwischen auf meinem Arm eingeschlafen und nachdem Ben uns erklärt hatte, das sie wieder losmüssten, waren sie schneller weg als sie überhaupt hier waren.

Wieder allein, drehte ich mich zu Harry, welcher ohne zu zögern seine Arme um mich gelegt hatte. Ich brauchte nichts zu sagen, aber ich war mir ziemlich sicher, dass er genau wusste, worauf ich hinaus wollte. Er weiß genau was mir Kinder bedeuten, doch er schien nicht den Eindruck zu erwecken, seine Meinung ändern zu wollen.

Ich liebe dich...

Hauchte er mir sanft an den Kopf, bevor er einen kurzen Kuss hinterließ, doch statt darauf einzugehen, wechselte ich das Thema.

Sie ist so groß geworden...

Mhmnm...

Erwiderte er nur, als und dann sein Produzent unterbrach.

Harry, einen würde ich noch gerne aufnehmen, danach könnt ihr gerne nachhause.

Also verschwand Harry wieder in dieser kleinen Kammer und trällerte das letzte Lied vor sich hin. Meine Gedanken kreisten sich wieder um das Thema, doch ich versuchte mir auch einzureden das es alles noch kommen würde und ich nur noch auf Harry warten müsste.

Zu Hause angekommen, war ich aber immer noch so komisch drauf. Inzwischen konnte ich nicht mal mehr sagen woran es lag, aber meine Motivation verschwand von Sekunde zu Sekunde mehr und meine Gedanken kreisten wie wild umher, sodass ich einfach aufgehört hatte zu kochen und mich sanft gegen die Küchentheke lehnte.

Hey, alles in Ordnung?

Fragte mich Harry kurz nachdem ich ein lautes Ausatmen herausgelassen hatte und ihn somit gezeigt hatte, dass es mir irgendwie nicht so gut geht. Er kam etwas näher, stellte sich vor mich und hielt mich sanft an beiden Schultern, um einen direkten Blick auf mein Gesicht zu haben. Ich wusste aber gar nicht was ich antworten sollte, denn irgendwie konnte ich mich gerade selbst nicht einschätzen.

Keine Ahnung, ich fühle mich irgendwie komisch...

Wieso das denn?

Harry schien sich sichtlich Sorgen zu machen, doch da ich selbst planlos war, zuckte ich nur kurz mit meinen Schultern.

Wollen wir zum Arzt?

Prüfend legte er seinen Handrücken an die Stirn, um zu überprüfen, ob ich erhörte Temperatur oder Ähnliches hätte.

Nein ich bin nicht krank...

Mit letzter Motivation nahm ich seine Hand von meiner Stirn und sah in seine Augen. Sein Blick war wirklich besorgt und er schien mir nicht zu glauben.

Bist du dir da sicher?

Und noch einmal legte er seine Hand an meine Stirn, doch nach meinem etwas genervten Blickausdruck entfernte er diese recht schnell.

Ja ich bin mir sicher, ich fühle mich einfach nicht so... Vielleicht ist es einfach nicht mein Tag.

Okay, aber wird es nicht besser dann fahren wir zum Arzt.

Um nicht weiterdiskutieren, nickte ich nur kurz und begann mich etwas von ihm zu lösen.

Ich gehe eben Baden...

Er hatte mir sofort Platz gemacht und sah mir nach, während ich den Raum verließ und ins Badezimmer verschwand. Dort verbrachte ich dann einige Zeit und genoss ein warmes Bad, der Geräuschkulisse zu urteilen hatte Harry sich wohl unten an die Playstation gesetzt und ein wenig gespielt. Wahrscheinlich um einfach herunterzufahren und sich abzulenken.

Im Schlafzimmer angekommen, zog ich mir dann ein altes Hemd von Harry über und einem neuen Slip an. Da Harry noch immer im Wohnzimmer war, tapste ich dann nach unten um nach ihm zu schauen. Schon während ich um die Ecke kam und ins Wohnzimmer ging, sah ich wie Harry auf der Couch saß und den Controller fest in der Hand hielt.

Ich ging dann langsam auf ihn zu und ließ mich neben ihm auf die Couch nieder, er hatte seinen Kopf sofort zu mir gedreht und lächelte leicht.

Na du?

Hey...

Wie gehts dir?...

Meine Antwort war kurz und knapp, denn ich nicke nur kurz. Danach machte ich es mir etwas gemütlicher, legte meinen Kopf sanft auf seinen Schoß. Ohne das ich es erwartet hatte, begann er damit meinen Kopf zu kraulen und mir seine Aufmerksamkeit zu schenken, was bei mir resultierend für ein breites Lächeln sorgte.

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Restart  -Harry Styles FanfictionWo Geschichten leben. Entdecke jetzt