Ich lief gerade durch den Garten, der frische Wind wehte durch mein Haar und ein kindliches Lachen erfüllte die bisherige Stille mit Freude. Auf meinen Lippen bildete sich, wie selbstverständlich ein breites Strahlen, bevor ich mit kleinen Schritten näher kam. Noch bevor ich überhaupt angekommen war, hörte ich ein leises Tapsen und wie das leise Lachen immer näher kam. Es war ein kleines Mädchen, an die drei Jahre alt, welches mit einem Lächeln auf mich zu kam. Dieses Lächeln sorgte dafür, dass mein Herz glücklich stolperte. Das kleine Mädchen sah Harry verdammt ähnlich und ihre braunen, schon etwas zu langen Locken hingen ihr ins kleine Gesicht. Ihre Augen hingegen waren nicht wie die von Harry, sondern strahlend blau und waren meinen sehr ähnlich.
Mhm... Mama spiiilnn...
Das kleine Mädchen wurde etwas schneller, nachdem sie mich gesehen hatte, und stolperte nahezu über ihre eigenen kleinen Füße. Dies konnte verhindert werden, als Harry um die Ecke kam und das zierliche Mädchen auf seinen Arm hob.
Unsere Tochter ist echt ein kleiner Sonnenschei--
Plötzlich zuckte mein ganzer Körper zusammen, meine Augen kniff ich reflexartig zusammen und dann hörte ich Stille. Als ich nun meine Augen wieder geöffnet hatte, lag ich in dem viel zu großem Bett neben Harry. Es war nur ein Traum, wir waren schlafen gegangen, nachdem Harry und ich noch einige Stunden im Meer verbracht hatten.
Doch der Traum fühlte sich so real an, die Gefühle, die in mir waren, machten mich wirklich glücklich, doch nun hatte ich dieses Krampfen in meiner Magengegend und eine Art Knoten, der mir meinen Hals zuzog. Ich hatte diesen Traum schon so oft, doch jedes Mal war es ein Schock. Bisher war ich immer alleine, da Harry auf Tour oder sonst wo war, doch nun lag er neben mir und machte alles noch viel schlimmer.
Ich bin nicht schwanger, nein, doch ich war schwanger und dieser Traum ist die Bestrafung für meine Tat. Harry wusste nichts davon, als ich den Schwangerschaftstest gemacht hatte, waren wir frisch voneinander getrennt. Deshalb hatte ich doch damals auf der Met-Gala kein Alkohol getrunken, deshalb hatte ich so überreagiert, als ich Camille getroffen hatte, doch Harry hatte nichts geahnt. Am selben Abend hatte er sich von mir getrennt, ohne zu wissen, dass eine kleine Version von ihm in mir war. Ohne zu wissen, dass er nicht nur mein Herz, sondern auch das des kleinen Wesens in mir gebrochen hatte.
So überfordert, wie ich damals nun mal war, hatte ich mich dagegen entschieden, ihm davon zu erzählen und ihm selbst bis heute verschwiegen, was mich bis in meine Träume verfolgt und quält. Ich habe das Baby getötet, einfach weil ich dachte, dass ich zu schwach wäre.
Heyy.... shhhhh...
Ich spürte eine sanfte Berührung auf meinem Arm, zwar lag ich mit dem Rücken zu Harry gedreht, jedoch war ich mir ziemlich sicher, dass er genau wusste, dass es mir nicht gut ging. Erst jetzt wurde mir bewusst, wie sehr ich am Weinen war, mein schluchzen war etwas unkontrollierbar und meine Atmung dadurch viel lauter als gewöhnlich. Harrys Griff um meinen Körper wurde etwas fester, während er mir versucht hatte beruhigende Worte ins Ohr zu hauchen.
Nicht weinen babe... es war nur ein Traum...
Nach einiger Zeit hatte er mich etwas nach oben gezogen, sodass ich nun neben ihm saß und er mich anschauen konnte. Mit seinen beiden Daumen versuchte er sanft die Tränen aus meinem Gesicht zu wischen.
Was ist los Prinzessin, du musst mit mir sprechen...
Ich.... es tut mir leid...
schon nach kurzen Versuchen, mich zu rechtfertigen, begann ich wieder damit in Tränen auszubrechen, diesmal noch viel doller und herzzerreißender als zuvor. Das kindliche Lachen aus dem Traum, konnte ich nicht abstellen und erinnerte mich immer und immer wieder an meine Tat.
Babe... was hast du bitte geträumt..?
mit der Zeit machte es den Anschein, dass Harry verwirrt und verzweifelt war und nicht wusste, wie er mir helfen sollte, doch um überhaupt etwas zu machen, versuchte er mir seine Nähe zu schenken.
Es war kein Albtraum...
gab ich leise von mir.
Aber du weinst mein Engel, was ist los?
Ich... ich will dir den Urlaub nicht ruinieren...
Doch...
statt zu antworten, hörte man seinerseits nur noch ein Seufzen, wodurch ich mich gezwungen fühlte weiterzureden.
Du musst mir versprechen, nicht sauer zu sein...
Werde ich nicht, wirklich...
Der Knoten in meinem Hals wurde immer großer und ich war den Tränen wieder unfassbar nah, denn ich hatte schon so lange darüber nachgedacht, ihm davon zu erzählen. Doch nach unserem Gespräch vor Kurzem, hatte ich gedacht, es wäre vielleicht sogar besser, wenn er es nicht weiß.
Wir.. wir hatten doch vor Kurzem über Kinder geredet...
Ja, wieso?
Und du hattest mir erklärt, dass du keine willst... also im Moment nicht...
Meine Stimme wurde immer leiser und bevor ich weiter reden wollte, schnappte ich tief nach Luft, doch dann fiel Harry mir ins Wort, wobei er plötzlich etwas ernster aussah und seine Stimme eher kühl wirkte.
Bist du schwanger?...
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Restart -Harry Styles Fanfiction
Fan-FictionAlles von vorne. Vielleicht ist genau dies das Einzige, was Channy und Harry wirklich brauchen, um den richtigen Weg einzuschlagen. Inwiefern ist es den beiden überhaupt noch möglich, eine Beziehung zu führen? Können die beiden glücklich werden, ohn...
