Ich machte es mir gemütlich und las etwa eine Stunde, dann machte ich mich für das Treffen mit Tom fertig. Ich zog etwas extra provokantes an. Ein bauchfreies Top mit einem weiten Ausschnitt und einen sehr kurzen Rock. Um fünf vor acht verließ ich mein Zimmer und begab mich auf den Weg zur Bibliothek.
Bevor ich den Slytherin Gemeinschaftsraum verlassen konnte, begegnete ich schon wieder Snape, dieses Mal war es sehr unangenehm, denn ich hatte wie gesagt ein sehr knappes Outfit gewählt.
,,Sie verlassen noch so spät den Gemeinschaftsraum?,, fragte er mich und musterte mich.
,,Ich werde pünktlich zur Nachtruhe wieder zurück sein.,, erwiderte ich.
,,Das will ich hoffen, morgen sollten sie pünktlich zum Unterricht erscheinen.,,
,,Ja Professor,, sagte ich und erwartete, dass er mich nun vorbei lassen würde, doch das tat er nicht.
,,Das ist eine ungewöhnliche Aufmachung und entspricht ganz und gar nicht der Kleiderordnung.,, bemerkte er.
Das war peinlich, aber er hatte wohl vergessen, dass das gerade meine Freizeit war. Ich wollte gerade antworten, aber Snape kam mir zuvor ,,Man könnte demnach fast vermuten, sie hätten vor sich mit einer männlichen Person zu treffen.,,
Ich wurde etwas rot, wahrscheinlich hätte ich nicht auch noch das penetrante Parfüm auftragen sollen.
Snape sah in mein Gesicht ,,Ich kann nur wiederholen was ich eben gesagt habe, geben sie Acht.,,
,,Nein es ist wirklich nicht was sie denken Professor.,, sagte ich beschämt.
Er machte ein vorwurfsvolles Gesicht, nickte und ließ mich endlich gehen.
Nun war ich etwas zu spät dran. Tom saß in der Bibliothek, es war keiner außer ihm da, das Licht hatte er auch nicht angemacht. Ich hatte keine Lust ihm von der Begegnung mit Snape zu erzählen.
,,Du hast es also auch endlich hierher geschafft.,, spottete er.
Ich wollte ihm gerade antworten, als er bemerkte wie ich angezogen war. Tom warf einen ausgiebigen Blick in meinen Ausschnitt und bemerkte auch die Kürze meines Rockes.
Er verkniff sich ein breites Grinsen zog seine Augenbraue hoch und flüsterte ,,Entschuldigung angenommen.,, aber er fügte hinzu ,,Du weißt aber schon, dass es unbedacht war, das anzuziehen wenn wir uns hier in der Bibliothek treffen? Stell dir vor, jemand begegnet dir auf dem Weg und hat freien Blick auf Bereiche deines Körpers, die nur für meine Augen bestimmt sind. Ich müsste diese Personen dann wohlmöglich töten... in Ordnung, sagen wir verletzen.,,
,,Verstanden,, sagte ich genervt.
,,Jetzt komm endlich her.,, sagte er ungeduldig und legte seine Arme um mich, um meine Kurven abzutasten. Doch dann drückte ich ihn zurück und erinnerte ihn daran, dass er mir etwas Wichtiges sagen wollte.
,,Denkst du, das hätte ich vergessen?,, fauchte er.
Ich glaubte, er hatte es wirklich vergessen, nur er hasste es mehr als alles andere, wenn irgendwer ihn auf einen Fehler aufmerksam machte.
,,Also...,, begann er ,,Wir wissen noch nicht viel übereinander, aber ich finde, das sollte sich ändern. Ich bestehe außerdem, selbstverständlich, darauf, dass du immer ehrlich zu mir bist.,,
Ich nickte.
Tom redete weiter ,,Über deine Familie weiß ich Bescheid, ihr seid schließlich eine bekannte, seit Generationen reinblütige Familie-,,
,,Worauf willst du hinaus?,, fragte ich.
Ich fand es blöd, wenn jemand so betonte wie reinblütig unsere Familie war, ich war zwar auch stolz darauf, aber ich teilte auf keinen Fall die Meinung, dass wir dadurch mehr wert waren als andere.
,,Lass mich ausreden!...Über meine Abstammung weiß ich kaum etwas, du weißt sicher, dass ich im Waisenhaus aufgewachsen bin. Ich weiß nur, dass meine Mutter bei meiner Geburt gestorben ist, aber ich weiß gar nichts über meinen Vater, nur, dass er meine Mutter vor der Geburt schon, verlassen haben soll.,,
Für den nächsten Satz brauchte er eine kurze Überwindung, ,,Einer von meinen Eltern war ein Muggel, ich weiß nicht wer, doch ich vermute es war meine Mutter. Bedauerlicherweise weiß ich nichts genaueres. Der Grund warum ich dir das jetzt sage ist, dass ich dir vertraue und ich will, dass du mir hilfst mehr über meine Familie zu erfahren. Da Dumbledore mich damals aus dem Waisenhaus geholt hat und mich nach Hogwarts gebracht hat, denke ich, dass er auch mehr darüber wissen muss. Ich weiß, dass Dumbledore, was mich angeht, etwas misstrauisch ist, also müsstest du ihn vielleicht zu einem passenden Zeitpunkt ausfragen. Ich glaube du bist seine Lieblingsschülerin, er hat dir schon so viele Hauspunkte gegeben, obwohl er unser Haus nicht einmal besonders mag.,,
,,Ich verstehe...,, sagte ich nachdenklich.
,,Ich werde mit dir nach deiner Abstammung forschen.,,
Für einen kurzen Moment dachte ich, Tom würde danke sagen wollen, aber er küsste mich stattdessen, ich nahm das als ein ,,danke,, auf.
Es blieb aber nicht bei dem Kuss, bevor ich mich versah, schob er mich gegen ein Bücherregal und lehnte sich gegen mich. Ich fühlte wie ,,etwas,, in seiner Hose hart wurde. Während wir uns küssten, bewegte ich meine Hand über seinen Oberkörper, bis ich an seiner Hose angekommen war. Ich glitt langsam mit meiner Hand in seine Hose.
,,Heute bist du aber gierig, dafür müsste ich dich eigentlich länger warten lassen, aber dafür bin ich leider heute auch zu ungeduldig.,, flüsterte er.
Es überraschte mich, dass er zu ungeduldig war um mit mir zu spielen, doch auch das genoss ich.
Leider machten die Stöße gegen das Bücherregal relativ laute Geräusche. Doch das merkten wir gar nicht. Als wir schneller wurden, kamen zügige Schritte auf uns zu, doch bevor wir dies bemerkten, war es schon zu spät.
,,Es ist also nicht das, was ich denke? Ms.Black, Mr.Riddle?,, erschien eine bekannte Stimme neben uns.
Professor Snapes Stimme.
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Tom Riddle-Liebe im Dunkeln
FanfictionTom Riddle ist definitiv ein Zauberer der dunklen Seite, er hat viele Geheimnisse und nachdem ihn seine Vergangenheit einholt, fängt er an böse Pläne zu schmieden. Hat er überhaupt echtes Interesse an Liebe? Kann y/n ihm überhaupt trauen? y/n weiß n...
