Kapitel 32-Astronomieturm

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Bevor Tom in den Unterricht ging, fragte ich ihn, was genau er den anderen erzählen würde. Er antwortete, er würde ihnen erzählen, ich hätte eine Erkältung.

,,Na schön, darf ich wenigstens meine Kleidung erstmal zurück bekommen?,, fragte ich.

,,Nein,, antwortete Tom belustigt und schlug die Tür hinter sich zu, er hatte gesagt, er würde in zwei Stunden wieder kommen und ich lag nackt und gefesselt auf seinem Bett, konnte mich mit nichts beschäftigen und musste einfach auf ihn warten. 

Na toll.

Ich verlor das Gefühl für die Zeit, weil ich in meiner Position nicht einmal die Uhr erblicken konnte.

Als es soweit war und Tom den Raum wieder betrat, war er sehr gut gelaunt und wollte gleich da weiter machen, wo wir heute Morgen aufgehört hatten.

,,Deine Lektion zieht.,, sagte ich launisch.

Das gefiel ihm zu hören.

Dann warf er sich schon auf mich und verteilte unzählige Knutschflecken überall auf meinem Körper. Ein Kribbeln ging über meine Haut, jedes mal wenn er seine Lippen auf meine Haut legte. Eines der schönsten Gefühle.

Bevor er wieder in mich gleiten konnte, bat ich ihn darum eine Stufe zurückzuschalten weil ich schon so wund war, aber er lachte nur und sagte ,,Nächstes Mal musst du mir einfach gehorchen.,,

Anschließend ging es so weiter, wie in der Nacht, natürlich verringerte er nicht sein Tempo oder seine Energie, es kam mir sogar härter vor, was wahrscheinlich dran lag, dass ich sowieso schon verletzt war.

Ich kam aus dem Stöhnen nicht mehr heraus und versuchte ihn dazu zu bringen mich nicht noch mehr zu verletzen, aber er hielt sich an sein gestriges Wort, nichts konnte ihn aufhalten.

Später hatte er noch eine Unterrichtsstunde, das sollte aber auch seine letzte für heute sein. 

Das hieß eine Stunde ,,frei,,.

Aber auch eine Stunde Langeweile.

Auch dieses Mal, als er wieder kam, ging er wieder ein Stück weiter.

Als ,,Überraschung,, packte er  auf eine Peitsche aus, löste für eine kurze Zeit meine Fesseln und befahl mir, mich auf den Bauch zu drehen.

Ich musste seine Schläge über eine Stunde ertragen, natürlich tat es weh und es war auch zwischendurch eine Träne geflossen aber zum anderen fühlte es sich auch gut an. 

Jedes Mal wenn Tom gesehen hatte, dass da eine Träne über meine Wange gelaufen war, hatte er sie weggewischt und nachgefragt ob ich mehr Schläge ertragen könnte. 

Aber ich wollte ihm beweisen wie stark ich war und hatte gesagt, dass ich das ohne Probleme konnte, was auch eigentlich kaum gelogen war.

Nun zierten rötliche Streifen, Knutschflecken und Druckstellen der Handschellen meinen Körper.

Ich hatte das Gefühl, je mehr seiner Spuren Tom mir zufügen konnte, desto mehr turnte es ihn an.

Als nächstes nahm sich Tom wieder eine Pause und begab sich nach draußen, ich hatte keine Ahnung, wie lange er weg bleiben würde, ich versuchte einzuschlafen. Aber natürlich schaffte ich das nicht in dieser unkomfortablen Position. 

Außerdem war ich sehr frustriert, weil Tom hatte dafür gesorgt, dass ich den ganzen Tag über noch nicht gekommen war und er hatte mir ein spektakuläres ,,Finale,, des Tages versprochen, beidem ich auch von den Fesseln los durfte.

Tom kam erst abends wieder zurück zu seinem Zimmer, ich fühlte mich mittlerweile elend. 

Tom sah dies ein wenig ein und lockerte die Fesseln etwas. 

Zu meiner Überraschung setzte er sich jetzt einfach an seinen Schreibtisch, schrieb Tagebuch und machte seine Hausaufgaben, anstatt etwas mit mir anzustellen. 

Nicht das ich entäuscht war...oder doch? Nein aber ich fragte mich was er beim sogenannten ,,Finale des Tages,, vorhatte.

Gefühlt ewig, lag ich gefesselt da und schaute Tom beim Schreiben zu, das Schlimmste war, dass er noch nicht einmal auf meine Versuche, mit ihm zu sprechen, einging.

Um elf Uhr Abends löste er endlich meine Fesseln, Meine Gelenke schmerzten und ich glaubte nicht, dass der Tag noch schön enden würde, aber Tom belehrte mich eines besseren. 

Doch vorerst sorgte er mit einem Zauber dafür, dass meine Schmerzen besser wurden.

,,Womit habe ich das jetzt verdient?,, fragte ich verblüfft.

,,Nun ja, ich denke du hast jetzt genug Schmerzen erlitten und du hast hoffentlich aus deinem Fehler gelernt. Jetzt werden wir Spaß haben.,, erwiderte Tom.

Ich lächelte ihn an und sagte ,,Ich finde zwar, dass die Strafe ein bisschen heftig war, aber trotzdem macht alles was wir machen, auf seine eigene Art und Weise Spaß.,,

,,Es gefällt mir wie du denkst.,, sagte er. 

,,Aber jetzt komm mit, aber sei leise, niemand sollte von unserem kleinen mitternächtlichen Ausflug etwas mitbekommen.,,

Ich folgte ihm, raus aus seinem Zimmer, die Treppen hoch und durch ein paar Gänge. Meine Beine fühlten sich noch etwas taub an und ich knickte dauernd um. Jedes Mal, wenn ich ein leises ,,Au,, von mir gab zischte Tom mich ärgerlich an.

Auf der Hälfte des Weges, löste er seine Krawatte und band sie mir um die Augen.

,,Was hat das für einen Sinn?,, fragte ich ihn, aber seine Antwort nutzte mir nicht viel.

,,Es macht mir Spaß.,,

Wir gingen noch um ein paar Ecken und dann kam mir ein kalter Windstoß entgegen.

,,Tom, sag mir bitte wo wir sind!,,

,,Alles ist gut y/n, ich stehe direkt hinter dir.,, seufzte er und streichelte über meinen Rücken.

,,Das weiß ich, aber ich will wissen wo wir uns befinden!,,

,,Sag ich dir noch nicht.,,

Er führte mich ein paar Schritte weiter nach vorne. Um sicher zu gehen, tastete ich mit meinen Händen nach irgendwelchen Gegenständen in der Nähe, meine Hand schlug gegen etwas aus Metall, ich zuckte kurz zurück, merkte aber dann, dass es nur ein Geländer war.

Tom ließ mir keine Zeit zum Denken und drehte mich herum, sodass ich mit dem Rücken an dem Geländer lehnte.

,,Hände auf den Rücken, ans Geländer!,, forderte er mich auf.

Ich tat was er wollte und merkte wie er plötzlich ein Seil um meine Handgelenke wickelte und mich am Geländer fest bund. Es war zu spät um meine Hände wieder weg zu ziehen, ich beschwerte mich ,,Was soll das werden?,,

,,Wirst du schon noch sehen...,, hörte ich Toms spielerische Stimme direkt an meinem Ohr, dann entfernten sich seine Schritte und ich nahm an, dass er gegangen war.

Ich rief verzweifelt nach ihm und versuchte mich hilflos aus dem Seil zu befreien, ich scheiterte.

Toms höhnische, kalte Lache, drang in mein Ohr, er war nicht weiter als ein paar Meter entfernt.

,,Niedlich zu sehen, wie hoffnungslos du versuchst dich zu befreien.,,

Tom Riddle-Liebe im DunkelnGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt