Ich bekam Gänsehaut auf meinem ganzen Körper, Tom legte seine Hände um meine Hüfte und zog mich noch näher zu sich.
In dem Moment vergaß ich kurz wer ich war, wo ich war und einfach alles um uns herum.
Das war mein erster richtiger Kuss und er war wundervoll, einfach perfekt.
Als Tom seine Zunge langsam in meinen Mund schob, wurde ich etwas nervös, aber ich tat einfach das Gleiche und es fühlte sich unglaublich schön an.
Ehrlich gesagt, hatte ich gar keine Ahnung wie lange wir dort standen und uns küssten.
Zum Glück hatte Tom nicht vollkommen seinen Verstand verloren und hörte, wie der Hausmeister von Hogwarts, Mr. Filch durch die Gänge schlurfte, um zu kontrollieren ob alle Schüler in ihren Betten waren.
Schweren Herzens lösten Tom und ich uns voneinander.
Tom merkte, dass ich immer noch überwältigt von Emotionen war und zauberte uns unsichtbar, kurz bevor Filch in die große Halle spaziert kam.
Tom brachte mich zu meinem Zimmer, ich hätte ihn so gerne mit reingenommen, aber ich war sehr müde und sagte ihm, dass ich den Schlaf von letzter Nacht nachholen musste.
Er hatte Verständnis und wünschte mir eine gute Nacht.
Auch in dieser Nacht fand ich nicht viel mehr Schlaf als in der letzten.
Doch wenigstens kam ich am nächsten Morgen pünktlich zum Zaubertränke-Unterricht.
Ich erinnerte mich an den gestrigen Tag und an Lunas Vorschlag, Arbeitspartner zu tauschen, sodass ich mit ihr zusammenarbeiten könnte, dann könnte mich Tom nicht die ganze Zeit ablenken.
Luna und ich gingen nach vorne.
,,Was wollt ihr? Setzt euch, der Unterricht beginnt jetzt,, schnauzte Snape in seiner klassischen, schlecht gelaunten Stimmlage.
,,Wir wollten nur fragen ob wir vielleicht die Arbeitspartner tauschen könnten, sodass ich und Luna zusammenarbeiten könnten?,, fragte ich vorsichtig.
,,Nein dafür ist es jetzt zu spät, außerdem ist dies ihre Strafe, weil sie zu ihrem ersten Schultag nach den Sommerferien zu spät in den Unterricht gekommen sind!,, sagte Snape entschlossen.
Wenn er wüsste was für eine ,,Strafe,, die Arbeit mit Tom für mich war, dachte ich mir.
,,Bitte Professor, es waren doch nur fünf Minuten,, bat ich ihn.
,,Fünf Minuten zu viel, so nein ist nein und jetzt setzen sie sich endlich, Black!,, sagte Snape sauer.
Ich nahm neben Tom platz, der mein Gespräch mit Snape amüsiert beobachtet hatte.
,,Heute willst du nicht mehr mit mir arbeiten, aber gestern konntest du dich nicht einmal mehr von meinen Lippen lösen,, sagte er provozierend laut.
Zum Glück hatte es trotzdem niemand gehört, aber ich zischte ihm ein ,,shhhhhhh,, zu.
Zum Glück vergingen die nächsten Stunden des Tages sehr entspannt, bis wir am Nachmittag Wahrsagen hatten.
Ich glaubte noch nicht richtig an diese Wahrsage-Methoden, und die Professorin, Sybill Trelawney, machte auf mich auch einen etwas durgeknallten Eindruck.
Sie sagte wir könnten ihr eine Frage unserer Wahl stellen und sie würde aus dem Kaffeesatz in einer Tasse eine Antwort für die Frage lesen.
Draco rief durch den Raum, dass er eine Frage hätte, er guckte mich auffällig an und stellte dann die Frage, ,,Gibt es etwas was mir einer meiner Freunde verschweigt und wenn ja, was ist es?,,
Ich wurde etwas nervös und wartete gespannt auf Trelawneys Antwort, ,,Langsam, langsam nicht zwei Fragen gleichzeitig,, sagte sie verdutzt.
Dann fuchtelte sie mit ihrem Zauberstab über der Kaffeetasse herum, murmelte etwas Unverständliches, wartete eine kurze Zeit und sagte dann ,,ja, jemand von deinen besten Freunden verheimlicht dir tatsächlich etwas.
,,Und was ist es?,, fragte Draco neugierig.
Trelawney dachte eine ganze Weile über die Frage nach und starrte auf den Kaffeesatz, ,,ich sehe...ich sehe...Bücher...Bücher und großes, großes magisches Talent und...und-,, sie stockte und kniff ihr eines Auge zu und bewegte das andere noch näher zu Kaffeesatz. ,, und ich sehe eine psychische und physische Annäherung zweier Personen.,, beendete sie ihren Satz.
Draco war sichtlich verwirrt.
Doch ich schaute unauffällig zu Tom, wir waren anscheinend die einzigen, aber wir hatten gemerkt, dass wir gemeint waren.
Trelawney sprach zwar in Rätseln, aber ihre Zauber schienen irgendwie zu funktionieren.
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Tom Riddle-Liebe im Dunkeln
FanfictionTom Riddle ist definitiv ein Zauberer der dunklen Seite, er hat viele Geheimnisse und nachdem ihn seine Vergangenheit einholt, fängt er an böse Pläne zu schmieden. Hat er überhaupt echtes Interesse an Liebe? Kann y/n ihm überhaupt trauen? y/n weiß n...
