Kapitel 23-Unangenehme Fragen

1.4K 48 7
                                        

Tom gesellte sich zu uns. 

Meine Eltern reagierten wie erwartet, sie waren sichtlich geschockt. Meine Mutter bekam erstmal kein Wort heraus, mein Vater schrie mich an. 

,,Du hast was? Das ist nicht dein ernst, erst bekommen wir diese Nachricht von der Schule und dann wagst du es auch noch, ihn mit hierher zu bringen?!,,

Ich erschrak etwas, obwohl ich diese Stimmlage von meinem Vater schon gewöhnt war.

Einige Leute am Bahngleiß schauten uns an, es war unangenehm. Meine Mutter legte beruhigend ihre Hand auf den Arm meines Vaters. 

Tom beschloss das Gesagte zu ignorieren und stellte sich vor. Er gab meiner Mutter die Hand.

,,Guten Tag, freut mich sie kennenzulernen, ich bin Tom Riddle.,, 

Meine Mutter nickte nur. Mein Vater im Gegensatz, ging nicht darauf ein, als Tom ihm seine Hand entgegenstreckte. 

,,Ich fasse nicht die Hand an, mit der meine Tochter begrapscht wurde.,,

Tom zog seine Hand schnell wieder zurück und guckte meinen Vater kritisch an. 

,,Übertreib es nicht!,, mahnte ich meinen Vater. 

,,Lasst uns jetzt bitte erstmal nach Hause fliegen, dort können wir über alles sprechen.,, bat meine Mutter. 

,,Du willst diesen Jungen mitnehmen und in unser Haus lassen?,, fragte mein Vater zweifelnd. 

Meine Mutter antwortete ihm ,,Er muss ja nicht gleich bei uns übernachten.,,

,,Dazu kommt es ja noch.,, sagte mein Vater empört.

Aber dann machten wir uns tatsächlich auf den Weg zu der Stelle, wo meine Eltern ihre Besen geparkt hatten. 

,,Wir haben nur ein Problem...,, wand meine Mutter ein ,,...wir haben nur drei Besen.,,

,,Kein Problem Mrs.Black, es macht mir nichts aus mit y/n auf einem Besen zu fliegen.,,

,,Nichts wirst du, du nimmst den Besen und y/n fliegt auf dem ihrer Mutter mit.,, bestimmte mein Vater.

Ich machte ihm aber einen Strich durch die Rechnung.

,,Nein, ich werde mit Tom auf einem Besen fliegen, finde dich damit ab.,,

Mein Vater schnaubte nur verächtlich.

Er schwang sich auf seinen Besen und hob ab, meine Mutter warf mir einen kurzen ,,Du-weißt-wie-dein-Vater-ist-sei-nicht-so-sauer-auf-ihn-Blick zu und hob ebenfalls ab. 

Ich setzte mich auch auf meinen Besen und Tom hinter mir, auch wir starteten. Wir zauberten uns alle unsichtbar, damit uns die Muggel nicht sehen konnten.

,,Dein Vater scheint sehr aufbrausend zu sein.,, bemerkte Tom leise. 

Ich stöhnte genervt. ,,Ja das ist er, er muss manchmal in die Schranken gewiesen werden.,, 

Keiner sagte bei dem Flug ein Wort. Mein Vater konnte nur nicht aufhören Tom die ganze Zeit zu mustern und man sah wie sehr es ihm missfiel, dass Tom so dicht hinter mir saß und sich an mir festhielt. 

Irgendwann kamen wir in unsere Wohngegend, eine Gegend, in der wohlhabende Zauberer lebten. Hier gab es weit und breit nur Villen, in unserer Nachbarschaft befand sich auch das Manor der Malfoys. 

Tom staunte als wir über die Villen flogen und zur Landung ansetzten. 

,,Hier wohnst du also, sieht echt schick aus.,, 

Er war so eine Umgebung nun mal nicht gewohnt, er war in einem Waisenhaus, in einem armen Muggelviertel aufgewachsen.

Wir landeten in unserem Garten. Unser Garten war sehr schlicht gehalten, es gab zwei verschiedene Blumenarten, ein paar Obstbäume und eine hohe dunkle Hecke. Vor uns stand unsere Villa, groß, in verschiedenen Schwarztönen gehalten, mit einer massiven Tür und ein paar Balkonen, es sah fast gruselig aus. 

Tom Riddle-Liebe im DunkelnGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt