Kapitel 21-Der Brief

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Da es im Wald relativ leise war und wir ein bisschen zu laut waren, hatte man uns bestimmt auch über Entfernung gehört. 

Mit einem Mal hörten wir ein Galoppieren mehrerer Hufe, es mussten die Zentauren sein, sie schienen uns gehört zu haben. 

Wir hielten inne und beeilten uns unsere Kleidung wieder zuzuknöpfen. Die Zentauren schienen Toms Besen gefunden zu haben. 

,,Was macht ein Flugbesen hier bei uns im Wald.,, fragte ein Zentaur. 

Insgesamt waren es drei. Nett sahen sie nicht aus, aber auch nicht angsteinflößend. 

Tom ging entschlossen auf sie zu und meldete sich zu Wort.

 ,,Das ist meiner.,,

,,Sieh an, sieh an, zwei kleine Hogwarts-Schüler haben sich so spät noch hierher verirrt.,, sagte der Zweite der Zentauren.

Der Dritte fügte hinzu ,,Mit einer ganz offensichtlichen Absichten, wie es scheint...,,

Die drei lachten.

,,Ja wir haben Zutaten für Professor Snape gesammelt und  außerdem sind wir Freunde von Hagrid.,, erwiderte ich taff.

Die drei lachen wieder, sie schienen mir nicht zu glauben.

Ehe sie sich versahen hatte Tom seine Zauberstab gezückt und zielte damit bedrohend auf die Zentauren. 

,,Tom bleib lieber ruhig.,, versuchte ich ihn zu beruhigen.

,,Nein y/n, niemand macht sich über uns lustig!,, sagte er entschlossen.

Er wollte einen Zauber aussprechen, also schritt ich ein.

,,Nein Tom, stopp!,, bremste ich ihn aus.

,,Wir sollten diesem großen Möchtegern-Zauberer mal zeigen was wir drauf haben.,, äußerte sich der dritte Zentaur. 

Sie fingen an mit den Hufen zu scharren. 

Die Situation eskalierte und Tom schrie ,,Nicht so schnell! Niemand, ich wiederhole, niemand, nicht einmal eine erbärmlich Waldkreatur sollte Lord Voldemort einen Möchtegern-Zauberer nennen.,, 

Er schleuderte seinen Arm mit dem Zauberstab nach vorne und sprach ,,Crucio,,

Normalerweise sorgte dieser unverzeihliche Fluch dazu, dass eine Person oder ein Wesen getroffen werden sollte, doch Tom brachte gleich alle drei Zentauren dazu, sich vor Schmerz zu krümmen. Hass erfüllte sein Gesicht, ich konnte das nicht mitansehen, holte ebenfalls meinen Zauberstab heraus. Ich richtete ihn auf Tom und sagte ,,Expelliarmus,,

Es klappte, Toms Fluch wurde unterbrochen und sein Zauberstab fiel kurz zu Boden. Die Zentauren rafften sich sofort auf und wollten entkommen, doch bevor sie das konnten, tat ich noch etwas Wichtiges. Ich zauberte Obliviate auf sie, damit sie das Ereignis vergaßen. 

Tom hatte inzwischen wieder seinen Zauberstab in der Hand und war etwas beledigt. 

,,Ich hätte sie gerne noch etwas weiter leiden gesehen. Was bilden die sich ein?,,

,,Tom ich verstehe deine Wut, aber du kannst nicht einfach einen unverzeihlichen Fluch anwenden!,, sagte ich ernst.

,,Und ob ich das kann,, regte er sich auf.

,,Bitte Tom...lass uns jetzt einfach zurück nach Hogwarts fliegen,, bat ich ihn.

Tom nahm seinen Besen wieder zwischen die Beine und sagte zu mir ,,Also los, steig auf!,,

Auf dem Rückflug waren wir sehr still. Tom war heute zweimal richtig aus der Haut gefahren. Ich vermutete, dass an solchen Vorfällen vielleicht auch die fehlende Zeit mit seinen Eltern Schuld war, oder auch generell der Fakt, dass er so wenig über seine Eltern wusste. 

Tom Riddle-Liebe im DunkelnGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt