Wir tranken den Tee auf, danach erhob sich mein Vater, er räusperte sich.
,,Bevor ich es vergesse, die Malfoys, also Narcissa und Lucius kommen morgen zum Abendessen. Bitte enttäuscht sie nicht. Vor allem du Tom, ich habe gehört, du hättest ihren Sohn, Draco, bedroht.,,
Mein Vater schien das relativ locker zu sehen, er konnte Draco oft selbst nicht sehr gut leiden. Ich wunderte mich, dass er Tom zu dem Essen nicht ausgeladen hatte. Aber er hatte auch genug von unseren Streitereien. Edward hatte halt einen schwierigen Charakter, aber er war kein schlechter Mensch.
Aurora räumte die Tassen wieder ab.
,,Zeig Tom doch mal unser ganzes Haus!,, schlug sie vor.
Ich nickte, meine Mutter verschwand wieder in die Küche.
,,Dein Vater scheint schwer zu knacken sein.,, bemerkte Tom nachdem beide weg waren.
,,Da hast du allerdings recht, ich hoffe meine Familie kommt dir nicht zu streng und komisch vor.,,
,,Ich habe nichts gegen Strenge und auch nichts gegen Regeln solange man sie brechen kann.,, er zwinkerte und erhob sich auch von der Couch.
,,Jetzt zeig mir euer ganzes Anwesen!,, forderte er mich auf.
Ich fing mit der ,,Roomtour,, im Keller an. Wir stiegen die Treppenstufen hinab.
,,Nun ja, hier ist es eigentlich am uninteressantesten...,, sagte ich und zeigte ihm ein paar Lagerräume.
Dann kamen wir in den Saunaberreich. Toms Augen waren beim Eintreten aufgeleuchtet und ich wusste gleich worrüber er nachdachte.
,,Komm, nächster Raum.,, sagte ich, bevor er auf dumme Gedanken kam.
Es war der Diskoraum, indem bisher noch keine richtige Party stattgefunden hatte, so etwas hatten meine Eltern noch nicht erlaubt.
Als wir im Keller fertig waren, führte ich Tom noch einmal durch das riesige Erdgeschoss. Das Wohnzimmer, die Küche und unser größtes Badezimmer. Ein paar Räume konnte ich ihm nicht zeigen, das Büro meines Vaters oder das Schlafzimmer meiner Eltern.
Wir gingen über die majestätische Treppe hoch in den ersten Stock. Dort waren ein paar Gästezimmer und ein Billardzimmer, Billard war irgendein Spiel welches Muggel erfunden hatten, ich konnte es allerdings gar nicht spielen und meine Eltern benutzten es auch nur selten.
Im ersten Stock befand sich auch unsere Bibliothek, mein Lieblingsort im ganzen Haus. Ich konnte mich in der Bibliothek immer gut zurückziehen. Ich wusste, dass Tom sich auch von diesem Ort angezogen fühlte, ich brachte ihn nur mit Mühe dazu, mir auf den Dachboden zu folgen.
Der ganze Dachboden war mein Bereich. Da Tom mein Zimmer schon gesehen hatte, brachte ich ihn auf den Balkon, von dort aus sah man ein paar Häuser der Nachbarschaft und den Wald.
,,Ihr habt es hier beeindruckend schön.,, sagte Tom und schwenkte seinen Blick über die Landschaft.
,,Danke,, sagte ich und sah ihn von der Seite an.
Es war eine Sache die ich ewig tun konnte, Tom einfach nur zu beobachten, er hatte einen zufriedenen Gesichtsausdruck, der Wind blies gegen seine Stirn und seine Haare wehten nach hinten. Er hatte ein paar kleine Muttermale, eins auf der Höhe des Wangenknochens und eins über der Augenbraue, das hatte ich bisher noch gar nicht so wahrgenommen.
So viele kleine Details trugen zu seiner einzigartigen Erscheinung bei. Ich war so in meinen Träumen versunken, dass ich nicht merkte, dass Toms Blick längst nicht mehr auf der Landschaft, sondern auf mir ruhte.
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Tom Riddle-Liebe im Dunkeln
FanfictionTom Riddle ist definitiv ein Zauberer der dunklen Seite, er hat viele Geheimnisse und nachdem ihn seine Vergangenheit einholt, fängt er an böse Pläne zu schmieden. Hat er überhaupt echtes Interesse an Liebe? Kann y/n ihm überhaupt trauen? y/n weiß n...
