Nach der Unterrichtsstunde kam Professor McGonagall auf uns zugestürmt und überbrachte die Nachricht, dass wir alle in die Große Halle kommen sollten, da uns Dumbledore etwas mitteilen wollte.
Ich dachte, dass es bestimmt nichts mit Dracos ,,Gerücht,, zu tun hatte, doch leider lag ich damit wieder einmal falsch.
Dumbledore machte uns klar, dass alle Flure von nun an noch strenger überwacht werden sollten, weil sich in letzter Zeit mehrere Schüler nachts rausgeschlichen hatten, er erwähnte keine Details.
Auch machte er uns darauf aufmerksam, dass bald schon die Halloween Feier stattfinden sollte. Es war nur noch fünf Tage bis Halloween und Dumbledore fragte uns, wer bei den Vorbereitungen helfen wollte.
Tom hatte natürlich keine Lust auf so etwas, aber ich meldete mich und riss seinen Arm einfach mit hoch, er versuchte ihn wegzuziehen, es war aber schon zu spät und er wurde auf der Liste als Helfer eingetragen.
Morgen sollten alle Helfer um zehn Uhr morgens erscheinen und anfangen das ganze Schloss zu schmücken, dafür würden auch einige Unterrichtsstunden ausfallen und ich freute mich aufs schmücken, Tom hingegen wäre lieber in den Unterricht gegangen.
Leider hatte Harry sich auch als Helfer eingetragen und ich hatte das unwohle Gefühl, dass er es nur wegen mir getan hatte, wir hatten seit dem Kuss kein Wort mehr geredet, aber er schaute mich so oft an und wenn ich zurückschaute blickte er weg.
Harry musste doch verstehen, dass er für mich einfach nicht mehr als ein guter Freund war, aber anscheinend musste ich das noch einmal klar kommunizieren.
Den ganzen Tag lang musste ich noch an die ,,Harry Angelegenheit,, denken, ich versuchte zwar, es mir vor Tom nicht anmerken zu lassen, trotzdem bekam er davon Wind und es gefiel ihm, verständlicher Weise, gar nicht.
,,Wenn dieser verdammte Potter dich morgen nochmal so anschaut wie heute, dann mach ich ihn fertig.,, fluchte Tom. ,,Und, dass das klar ist, du wirst nicht mit ihm reden.,,
,,Tom, ich kann ihn nicht einfach ignorieren, auch wenn ich das im Moment gerne würde, ich muss ihm klar sagen, dass er für mich nur ein Freund ist.,,
,,y/n hör mir zu, ein Freund macht sich nicht an dich ran, wenn du vergeben bist, sowas nennst du also ,,gute Freunde,,.,,
,,Er kann ja nichts dafür, dass er sich in mich verliebt hat.,,
,,Das werden wir morgen noch sehen.,, sagte Tom sauer und verließ mein Zimmer, er knallte die Tür hinter sich zu.
Dieser Typ hatte echt Eifersuchtsprobleme.
Am nächsten Tag hatte ich nur zwei Unterrichtsstunden am Morgen und danach machte ich mich auf den Weg zur großen Halle, Tom war schon da und behielt Harry die ganze Zeit im Blick, obwohl ich ihm sagte, dass er es lassen sollte.
Meine erste Aufgabe war es, Kürbisse in allen Fluren zu verteilen, zufälligerweise hatte ausgerechnet Harry die gleiche Aufgabe.
Tom sollte die Tische dekorieren, also hatte er Harry und mich nicht mehr im Blick, vielleicht war das meine Chance mit Harry zu sprechen.
Vorerst konzentrierte ich mich auf das schmücken, es lenkte mich aber ab, dass Harry mich sie ganze Zeit anstarrte.
Ich war froh als Tom irgendwann um die Ecke kam, Harry hatte Angst vor ihm und bewegte sich in einen anderen Raum.
Tom lachte. ,,Hahaha der Idiot hat richtige Angst vor mir.,,
,,Tom ich verstehe deine Wut schon, aber bitte mach ihn nicht fertig.,,
,,Ich will nur reden.,,
Ich konnte Tom nicht aufhalten Harry zu verfolgen.
Ich ging ihm ein Stück weit nach, damit ich lauschen konnte, was er zu Harry sagte, sodass ich im Notfall eingreifen konnte.
Ich bemerkte, dass Tom seinen Zauberstab bereit hielt, wollte er Harry drohen?
,,Stopp Potter, du kannst nicht vor mir wegrennen.,,
,,Geh weg Riddle, außerdem renne ich nicht vor dir weg.,,
,,Natürlich tust du das.,,
,,Wenn es wegen y/n ist...ich...,,
,,Natürlich ist es wegen y/n.,, hörte ich Tom sagen. ,,Ich denke es ist keine gute Idee, dass du dich von Ginny Weasley getrennt hast..,,
,,Mir ist es ganz egal was du denkst...,,
,,Hör mir einfach zu Potter, das hier kann gut für dich ausgehen , wenn du mir versprichst, die Finger von y/n zu lassen.,,
Harry lachte, es klang aber sehr nervös. ,,Du hast offenbar Angst vor mir, dass ich vielleicht ein besserer Freund als du sein würde.,,
Jetzt platzte Tom der Kragen und er drückte seinen Zauberstab an Harrys Kehle, dieser stolperte überrascht zurück und zog auch langsam den Zauberstab aus seiner Tasche.
Die Augen der beiden funkelten zornig und ich wusste, dass es gleich zum Duell kommen würde, wenn ich sie nicht aufhielt.
Ich schlich mich näher an sie heran, nur so weit, dass sie mich nicht sahen.
Ich zückte ebenfalls meinen Zauberstab und rief ,,Expelliarmus!,,
Ich hatte Harry entwaffnet, erschrocken schaute er sich um, bis er mich sah, bevor Tom sich auch umdrehen konnte, war ich hinter ihm, hielt ihn fest und entwendete seinen Zauberstab ebenfalls.
,,Hört auf mit sowas!,, rief ich.
Meine Aktion hatte sie überrascht und keiner wusste mehr, was er sagen sollte.
,,So, dass das jetzt ein für alle Male klar ist, ich weiß nicht genau, was du für mich empfindest Harry, aber ich habe keine Gefühle für dich.,,
Er schluckte und sagte ,,Ja ich habe mich in dich verliebt, aber ich weiß ja, dass...dass du mit Riddle zusammen bist.
Harry schaute auf den Boden und verschwand so schnell er konnte, er erwartete keine Antwort mehr von mir, er wusste, dass er keine Chance hatte.
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Tom Riddle-Liebe im Dunkeln
FanfictionTom Riddle ist definitiv ein Zauberer der dunklen Seite, er hat viele Geheimnisse und nachdem ihn seine Vergangenheit einholt, fängt er an böse Pläne zu schmieden. Hat er überhaupt echtes Interesse an Liebe? Kann y/n ihm überhaupt trauen? y/n weiß n...
