special: sunny summer day

2.7K 148 34
                                        

Special
Sunny summer days

Die heiße Sonne wärmte die Haut des Teenagers. Unter ihrem goldenen Schein schimmerte ihre Haut wie flüssiger, süßer Honig.
Die frischen grünen Grashalme, zwischen denen sie lagen, kitzelte sie an den Beinen, Armen und auch seitlich am Gesicht.

Der frische Geruch der Gänseblümchen um sie herum hatte etwas beruhigendes an sich.
T

aehyung hielt eine einzelne in seiner Hand, drehte sie zwischen seinen schlanken Fingern.
Die andere wurde durch die warme, größere Hand des Älteren erwärmt. Ihre Finger waren miteinander verschränkt und hin und wieder strich Jungkooks Daumen über seinen Handrücken.

"Es ist die beste Idee gewesen, in deinen Sommerferien nach Busan zu kommen.", gluckste Taehyung erneut und lehnte sich zur Seite, um einen klitzekleinen Kuss auf die Wange seines Freundes zu platzieren.

Jungkook schenkte ihm einen schiefen, amüsierten Blick. Seine Mundwinkel zuckten hoch.
"Meine Sommerferien? Das sind auch deine.", lachte der schwarzhaarige Lehrer und piekste seinen festen Freund in die Seite.

Besagter quiekte leise auf, verfiel in leisem Gelächter, während er sich an den Älteren kuschelte.
"Ich bin kein Schüler mehr.", protestierte er lachend.
"Also sind es auch nicht mehr meine Ferien."

Der Ältere hatte Taehyung am Abend seines Abschlusses überrascht.
Da es sowohl der Abiball des Jüngeren, als auch ihr einjähriges war, musste er sich quasi ein Doppel-Geschenk für Taehyung überlegen.

Taehyung war vor Freude ungläubig in Tränen ausgebrochen, als Jungkook ihm die zwei Tickets für den Flieger nach Busan vorzeigte.
Natürlich hatte er zuvor die Erlaubnis der Eltern des Jüngeren geholt.

Bereits am nächsten morgen nahmen sie den ersten Flug nach Busan.
Den ersten Abend verbrachten sie zu zweit in einem Hotel, was Jungkook gebucht hatte.

"Tae, Darling du weißt wir müssten später aus dem Hotel auschecken.", brummte er leise.
"Willst du- dass wir weiterhin in dem bleiben oder soll ich was anderes für uns buchen."

Taehyung setzte sich auf und schaute seinen festen Freund mit verlegenen Wangen an.
Jungkook platzierte einen Kuss auf dessen Handrücken und sah ihn auffordernd an. Anhand des Blickes konnte er erkennen, dass der Jüngere etwas sagen wollte.

"Was liegt dir auf der Seele, Wölkchen, hm?

Auch Jungkook setzte sich nun auf, hielt weiterhin die Hand des Jüngeren in seiner eigenen.

Taehyung schlug verlegen die Augen nieder. Durch seine dichten Wimpern sah er zu seinem festen Freund, spielte nervös mit dem Saum seines oberteils herum.

"W-wieso solltest du noch zusätzlich Geld für Hotels ausgeben, wenn- wir zu deiner Familie könnten?
Ungläubig starrte Jungkook ihn an.
"Natürlich nur wenn du uns sie nichts dagegen habt-", fügte er hektisch hinzu.

"Tae", begann der Ältere und strich zärtlich über Taehyungs Wange.
"Ist das dein Ernst? Bist du dir sicher?", hakte er nach.
Taehyung nickte mit einem sanften Lächeln auf seinen Lippen.

"Ja... ich vermisse sie so sehr und du sicherlich auch. Es wäre doch eine Schande in Hotels zu bleiben, statt deiner Familie Gesellschaft zu leisten. Außerdem schlägt nichts die Kochkünste deiner Mutter."

Jungkook drückte einen Kuss auf Taehyungs Stirn.
"Du bist ein Schatz, Taehyungie."
Sein Kichern wurde unterbrochen, als Jungkook ihm erneut einen Kuss aufdrückte, dieses Mal auf dessen Lippen.

***

"Ggukkie was wenn sie mich nicht mehr mögen?", schmollte Taehyung mit vorgeschobene Unterlippe, woraufhin der Ältere ihn erneut küsste.
"Tae, sie haben dich geliebt!", gab er euphorisch zurück.
Daraufhin schmunzelte der kleinere aufgeregt und klatschte in dei Hände. "Du hast recht! Ich kanns kaum erwarten!"

Jungkook schüttelte amüsiert den Kopf, als Taehyung wie wild geworden gegen die Haustür klopfte, hinter der Jungkook aufgewachsen war.

Seine Mutter öffnete die Tür und schaute sie verblüfft an, konnte ihren Augen kaum trauen.
"J-Jungkook? Was machst du denn hier?", sprach sie ungläubig.
"Hi!", piepste der Jugendliche und winkte ihr mit einem riesengroßen Kastenlächeln zu.
"Ach, Taehyungie du bist ja auch hier!", sprach sie aufgeregt un schloss den schlanken Jungen liebevoll in ihre Arme.
"Gott, du bist in dem einen Jahr so gewachsen!"
Sie wuschelte ihm durch die braunen Haare, wofür sie sich inzwischen ziemlich recken musste.

"Ich bin auch noch hier - dein Sohn", warf Jungkook amüsiert ein. Er versuchte seine Stimme eifersüchtig wie möglich klingen zu lassen. Doch er fand es einfach entzückend, wie sehr seine Mutter Taehyung ins Herz geschlossen hatte.

Auch ihn schloss sie in ihre Arme und zog anschließend die beiden Jungs in ihre Arme, genau wie das Gepäck. Sie hatte nicht vor die beiden während ihres Aufenthalts gehen zu lassen.

Und das Paar genoss es ihre Erinnerungen in der Stadt, in der sie sich vor exakt einem Jahr kennengelernt hatten, aufzufrischen. Dieses Mal noch schöner als letztes Jahr, da sie nun unzertrennlich waren.

The End


Ich würde mich freuen euch bei einer meiner anderen stories Namens 'Labeled' und 'Gay Vibes' zu sehen 😖🌹

Ich danke jeden einzelnen, der 'Love Lessons' gelesen hat! ❤

LOVE LESSONS | TK. ✔Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt