stressed out ⁴³

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"Changwook?", rief seine Mutter fassungslos durch die Wohnung, eltaufhin der Jugendliche nickte.
"E-er ist auch auf der Schule..."

Sie faltete die Hände oberhalb ihres Kopfes zusammen und schüttelte jenen. Ihr Mund stand schockiert offen, als sie diesen gigantischen, unbewussten Fehler ihres Mannes realisierte.

Er meldete Taehyung tatsächlich auf der Schule an, die sein ehemaliger Mobber besuchte...
"Das kann doch nicht wahr sein, ich melde dich sofort ab!"
Panisch schüttelte Taehyung den Kopf. "Nein! I-ich will nicht bis zum nächsten Jahr warten..."

"Dann werde ich mich bei der Leiting über ihn beschweren."
Erneut schüttelte der Jugendliche den Kopf.

"Ich komme alleine klar."
Seine Mutter schaute ihn schief an und hielt inne. "Schatz... er hat dich total fertig gemacht, nicht dass das selbe passiert..."

Oh nein, es wird dieses mal sogar noch viel schlimmer. Jetzt hatte Changwook einen Grund, um ihn zu hassen und dies schöpfte er auch aus. Sein Hass gegenüber Taehyung und der Zorn in seinen Augen hatten den Kleineren erzittern lassen.
Geschweige denn die Drohungen, sein Leben erst recht zur Hölle zu machen.

Taehyung zwang sich zu einem halbherzigen Lächeln. Er wollte niemanden noch weiter belasten oder in Sorgen treiben. Dieses Mal musste er alleine damit fertig werden.

"Er wird mir nichts tun, Mom. Er hat sich bereits bei mir entschuldigt."
Er konnte nur hoffen, dass sie ohn nicht durchschaute.
"Wirklich?", fragte sie kritisch und musterte den verweinten Jungen besorgt.
"J-ja! Dadurch dass er von der Schule suspendiert wurde, hat er seine Fehler erkannt.", log er sie an und spielte nervös mit dem Saum seines Oberteiles.

Es war falsch, seine Mutter anzulügen und alles für sich behalten zu wollen. Er wurde auch sofortig von Schuldgefühlen gequält, doch er wollte niemanden etwas sagen.
Weder ihr, noch Jungkook.

"Mom... ich will nicht, dass Gguk davon erfährt. Er würde unnötig wütend werden einen Aufstand kreieren, er könnte damit seine Berufung gefährden.", murmelte er leise, als sei dies seine einzige Sorge derzeit.

Sie strich mit ihren Fingern durch das dunkle Haar ihres Sohnes.
"Ich werde ihm nichts sagen.", beteuerte sie dem Jugendlichen, der daraufhin erleichtert die Luft aus seinen Lungen stieß. Gott sei dank...

"Aber nur wenn du mir versprichst, dass du mir sofort sagst, wenn Changwook dir wehtut.", unterrichtete sie ihn streng. Er nickte schweren Herzens und schloss seine Mutter ein weiteres Mal in seine Arme.
Seine Nase vergrub er in ihr duftendes Haar und sog ihren bekannten, beruhigenden Geruch ein.
"Danke, dass du gekommen bist.", murmelte er leise.
"Es tat gut, mit dir darüber zu sprechen."

"Natürlich komme ich Tae.", erwiderte sie und drückte den Jugendlichen von sich, um ihren Sohn liebevoll anzuschauen.

"Nur weil du derzeit nicht mehr bei uns wohnst, heißt das nicht, dass ich nicht immer für dich da bin."
Er nickte mit einem dicken Kloß in seinem Hals. Er realisierte, wie schwer es ihm eigentlich fiel, von seinen Eltern entfernt zu sein.
Auch wenn Jungkook bei ihm war, so bemerkte er die Abwesenheit der Menschen, von denen er sich bisher nie getrennt hatte.

Das Klirren der Tür ließ die beiden aufhorchen. Sie öffnete sich mit einem gedehnten Quietschen und ließ die kalte Luft des Flurs in die Wohnung strömen.
Gemeinsam mit Schrittabfolgen, die Taehyung unter Tausenden erkannte.

Jungkook war zurück.

Taehyung zog scharf die Luft ein und verkrampfte sich schlagartig. Seine Mutter bemerkte seine Anspannung und legte seine Hand auf seine Schulter und signalisierte ihm mit einem Nicken, dass alles in Ordnung war.

LOVE LESSONS | TK. ✔Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt