Ein kalter Donnerstag war angebrochen. Höchst konzentriert blickte Catelin in Gavins Augen. Donnerstag war Trainingstag für die Beiden gewesen. Wie dumm und einfältig Gavin war zeigte er durch die Herausforderung welche er an die junge Kollegin ausgesprochen hatte. "Dich will ich Mal bei einer Festnahme sehen. Dich zu Boden zu kriegen muss so einfach sein." Das waren seine Worte ein paar Minuten zuvor gewesen. Durch ihr geringes Gewicht und ihrer knappen 1,60 m unterschätzte man Catelin sehr leicht. Ihr heutiges Outfit machte dies auch nicht besser. Ihr Set war dunkel grün gehalten und bestand aus einer engeren Sportleggins und einem sehr betonenden Sport BH. Da Connor noch nichts zu tun hatte, begleitete er seine neue Kollegin bei ihrem Training und wollte ihr so helfen sich zu verbessern. Auf die Abreibung die Gavin jetzt bekam freute er sich insgeheim schon. Den ersten beiden Angriffen wich Catelin geschickt aus. Sobald Gavin zu einem neuen Schlag ansetzte packte sie ihn am Handgelenkt und warf ihn über ihre Schulter. Den Arm verdrehte sie gekonnt auf seinen Rücken und setzte sich dann auf ihn. "Gavin, ich habe 5 Jahre Kick Boxen und 2 Verteidigungs Kurse hinter mir. Solltest du mich nochmal heraus fordern brech ich dir vielleicht was." Damit hatte sie den Detektiv nur noch wütender gemacht. Sobald sie ihn los gelassen hatte warf Gavin sie von sich runter. "Reines Glück. Beim nächsten Mal wirst du nicht so vorbereitet sein." Damit verschwand der Zickenbock. "Catelin, geh es etwas ruhiger an. Deine Verletzungen sind erst wenige Tage alt." "Ganz ruhig. Ich habe extra die gesunde Schulter benutzt." Kurzerhand erklärte sie Conner wie ihr Trainingsplan aussah und welche Ergebnisse sie dabei erzielt hatte. Ihren Momentanen Zustand mit einbrechnet halbierten sie die Zeit des Krafttrainings und verdoppelten dafür die Zeit auf dem Laufband.
"Jetzt kann ich mich den Schreibarbeiten widmen." Nach dem Training fühlte sich Catelin immer viel besser. So wurde sie gut ihren Frust los. Mit sehr guter Laune fing die junge Frau endlich an die Büroarbeit zu erledigen. Connor assistierte ihr dabei indem er Tee brachte oder ihr die nächste Akte bereit stellte. Natürlich hätte er das auch selbst machen können, da Catelin aber noch eingearbeitet wird sollte sie sich ruhig darum kümmern. "Noch einen Tee Catelin? Du musst mehr trinken." "Gerne, ein Earl Gray mit Milch wäre schön." Da Connor nach 10 Minuten nicht zurück kam wollte sie lieber einmal nach sehen was los war. Selbstverständlich musste ihr liebster Kollege den armen Androiden wieder schikanieren. Gavin stand mit dem Rücken zur Tür, so sah er also nicht wie Catelin herein kam. Diesen Moment musste sie ausnutzen. "Hey Arschloch!" Passend in dem Moment wo er sich umdrehte verpasste die junge Frau dem Detektiv einen tritt in den Magen. "Ich warne dich nur noch einmal. Lass ihn in Ruhe oder es setzt was. So Connor, wo ist mein Tee?"
Seit dem hatten sie Ruhe vor Detektiv Reed. Das spielte Catelin direkt in die Karten. Sobald sie den Papierkram fertig hatte hieß es Feierabend. Das Hank sich heute frei genommen hatte war ebenfalls ein großer Vorteil. "So, ich muss los. Bis morgen Connor!" Vor der Polizei Station warteten bereits ihre beiden besten Freunde und Mitbewohner. "Na bereit für unsere Tour?" Es war schon einiges her das die beiden Zeit für sie hatten. Die Stadt war schön festlich geschmückt. Über all Lichterketten oder die Farben Rot Grün und Gold. In 3 Wochen war schon Weihnachten. Wurde langsam Zeit das Catelin die fehlenden Geschenke besorgt. Genau genommen fehlten nur die Geschenke für Hank und Connor. Für ihre Familie hatte sie schon seit Monaten etwas. Während Joey und Lizzy sich die Schaufenster ansahen ließ Catelin ihren Blick schweifen. Es waren wirklich viele Autos unterwegs. Auf der anderen Straßenseite begann ein Kind zu schreien. Die Mutter kramte gerade in ihrer Handtasche nach etwas. Das kleine Mädchen konnte sich los reißen und rannte direkt auf die Straße.
So schnell es ihr Körper zu ließ hechtete Catelin auf das Kind zu. "Kitty!" Ihr war als würde alles in Zeitlupe ablaufen. Das Kind fiel der Mutter direkt vor die Füße und fing auf der Stelle an zu weinen. Das Auto das auf Catelin zu gerast kam versuchte zu bremsen. Im Nächsten Augenblick lag die Polizistin auf dem feuchten Bürgersteig, in den Armen ihres Retters. "Kitty! Um Gottes Willen!" "Markus!" Catelins Blick suchte sofort nach der Mutter und dem Kind. Zu sehen das es der Kleinen gut ging erleichterte Cate. Die Mutter bedankte sich unter Tränen. "Alles in Ordnung?" Der Mann, welcher mit dem Namen Markus gerufen wurde, musterte Catelin ziemlich genau. "Alles bestens. Vielen Dank." Durch die Aufregung konnte sie noch nicht aufstehen. Ihre Beine zitterten viel zu stark. "Catelin L. Martens! Was ist in dich gefahren?!" "Joey beruhige dich. Ich habe nur meinen Job gemacht." Ihr bester Freund war völlig außer sich. Mit dem Spruch gerade bewirkte sie das Gleiche wie Wasser bei brennendem Öl. "Willst du mich verarschen?! Du hättest draufgehen können dabei!" "Besser ich als das Kind." Auch Markus durfte sich von seiner weiblichen Begleitung einen Abriss abholen. "Markus, richtig?" Die Polizistin gab dem Androiden eine kleine Karte. Eine Art Visitenkarte wenn man so will. "Wenn ich mich revanchieren kann Ruf an. Egal wann." Wie es sich gehörte verabschiedeten sich die beiden Gruppen, dann ging jeder seiner Wege. Auf den Schreck hin wollte Lizzy erstmal was essen. Die beiden brauchten eine ganze Weile um wieder runter zu kommen. "Ich hab euch wirklich lieb wisst ihr?" "Davon merken wir nichts Kitty." So wie sie den Grundschullehrer kannte würde dieser noch ein paar Tage schmollen. "Damit müsst ihr Leben, dass wisst ihr? Die Wahrscheinlichkeit das ich während der Arbeit sterbe ist höher als an Altersschwäche zu sterben." "Das kommt davon weil du Lebensmüde bist. Wir kommen garantiert nicht zu deiner Beerdigung." Dieses Gespräch hatten sie schon sehr sehr oft. Joey versuchte schon länger sie davon ab zu halten wieder bei der Polizei zu arbeiten. Das er damit kläglich gescheitert ist kann man sich ja wohl denken.
Nach der reichhaltigen Mahlzeit bummelte das Trio endlich weiter. Für Hank fand sie Recht schnell ein passendes Geschenk. Da hatte sie durchaus Glück gehabt das sie ihn noch von früher kannte. Viel schwieriger war dann die Suche nach einem Geschenk für Connor. Das einzige Private was Catelin von ihm kannte war seine Münze. Nach mehreren Läden hatte sie entgültig genug von der Grübelei. Morgen würde sie ihn einfach ein wenig ausfragen müssen. Mit diesen Gedanken legte sich Catelin an diesem Abend wirklich erschöpft ins Bett.
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Only one Second - Detroit Become Human Ff
RomansaFolgende Geschichte ereignet sich knapp nach dem Geschehen im Spiel. Marcus ist das Friedenssymbol zwischen Mensch und Android. Kara, Alice und Luther leben ihr erhofftes Leben in Kanada und Hank und Connor sind immer noch Partner. Das Wetter ist ei...
