Soy mi mejor Momento

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(Das Foto soll Maria darstellen, beim Singen... auch wenn es eigentlich Violetta ist. ;-)) Hier kommt jetzt EEENDLICH das volle Kapitel. Vielen, vielen Dank für eure lieben Kommentare! Ich hoffe einfach, dass euch die Geschichte gefällt, auch wenn sie zum Teil wirklich sehr traurig ist... Also dann das GANZE KAPITEL:

*Violetta*

Schweigend verlasse ich den Grabstein von Mama - und neuerdings auch Papa. Ich bin wirklich alleine... Die Beerdigung war gestern und den ganzen restlichen Tag habe ich mich nochmal bei León ausgeheult. Er kann echt verdammt gut trösten - so gut, dass mir später mein Tränenausbruch sogar ein bisschen gefallen hat... Aber egal, er scheint nicht zu wissen, dass ich ihn wachgeküsst habe - leider. Naja, mehrere Male hat er schon so etwas angedeutet, aber nie mich wirklich gefragt. Er weiß es! Nun ja, ich denke irgendwie schon. Ich öffne die Türe, betrete das Haus und muss grinsen. León sitzt am Klavier, scheint nachzudenken und spielt mit dem Zeigefinger „Alle meine Entchen" in Zeitlupe. Auf einmal finde ich das schrecklich lustig. Ich fange an loszulachen und kann nicht mehr aufhören. Inzwischen schreckt León hoch und starrt mich fassungslos an, während ich mich einfach nur kaputtlache. Leóns Gesichtsausdruck... Ich könnte mich schütteln! Bis León schließlich auch mal grinst - aber dann werden wir beide auf Knopfdruck todernst. Ich werde wieder total verlegen... Ich und meine pubertären Lachanfälle - einfach bloß peinlich! Und das VOR LEÓN! Schnell streiche ich mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht.

Ich: Sorry... Aber du sahst vorhin irgendwie... lustig aus.

Lustig? Ich bin so durchgeknallt! - Aber León grinst bloß (sein süßes Grinsen...)

L: Macht doch nichts - Frauen muss man eben nicht immer verstehen...

Ich: Männer sind einfach zu einfach gestrickt - man durchschaut sie sofort...

Tja Leónsito, damit hättest du nicht gerechnet. Ich will schon triumphierend grinsen, als León auf einmal breit zu grinsen anfängt - oh nein!

L: Ach ja? Und was habe ich gerade gedacht?

Was León gedacht? An... soll ich es ihn fragen? Okay, ich tue es. Ganz ruhig, du schaffst das.

Ich: An mich...?

León stockt kurz und blickt mich dann mit seinem Nicht-Entschlüsselbaren-Blick an.

L: ...ja. Ich habe an dich gedacht - ich wollte dich fragen, ob du, ob du...

Leider wird er unterbrochen, da Angie reingestürmt kommt und mich anlächelt - ja, schon fast anSTRAHLT! Stopp: Sie müsste doch jetzt eigentlich unterrichten?! Keuchend bleibt sie vor uns stehen. Mich interessiert es jetzt echt, was sie so dringend von der Arbeit abhält - und was León sagen wollte!

Ich: Ähm Angie, alles okay?

Sie nickt wild und ihre Augen strahlen mich an, während sie mir einen dicken großen, braunen Briefumschlag in die Hand drückt. León und ich wechseln einen kurzen Blick. Was da wohl drin ist? Vorsichtig öffne ich den Briefumschlag und nehme eine lederne Mappe heraus. Sie riecht nach Leder - und Papa! Jetzt muss ich aber auch strahlen, umarme Angie und gebe ohne Nachzudenken León einen Kuss auf die Wange - er lächelt mich an, während seine Hand ganz kurz seine Wange berührt, wo ich ihn geküsst habe. Als er meinen Blick sieht, tut er sie schnell wieder weg und schaut interessiert auf die Mappe. Ich werde rot, setze mich auf die Couch und öffne die Mappe. Sämtliche Akten fliegen mir entgegen. Akten?! Angie schaut traurig auf die Akten und dann schaut dann mich entschuldigend an.

A: Entschuldigung Vilu, ich habe gemeint...

Ich: Ist schon okay! Ich danke dir so sehr - aber ich werde sie abgeben müssen... oder?

Como QuiereWo Geschichten leben. Entdecke jetzt