34 USJ - Nomu

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„Woher kennst du meinen Namen?! Und wieso hast du mich die letzten Tage über verfolgt?" brüllte ich den Kerl fast an. Ich war kein Fan davon, wenn man das gleiche mit mir tat, was ich oft genug mit anderen auf Missionen getan hatte. Beobachten, Informationen sammeln, Auslöschen. Die Typische Vorgehensweise, wenn man seinen Feind besiegen wollte.

„Du hast mich also bemerkt? Ich dachte wirklich, dass ich mich unauffällig verhalten hätte, so ein Pech aber auch." Den sarkastischen Unterton würde ich am liebsten packen, um ihn ihm tief in die Eingeweide zu boxen. Doch vor Wut ignorierte ich ihn einfach. „Sensei, warum haben Sie nicht einfach die Kraft von dem verunglückten Riesenvieh gelöscht?" Doch statt ihm mischte sich wieder der blauhaarige ein. Ob der wohl einen Fetisch für Hände hatte?

„Das kann er nicht. Die Stärke und Regenerationsfähigkeit von Nomu beruhen auf keiner Spezialität, es ist seine tatsächliche Kraft. Deshalb ist Eraserhead gegen ihn nicht mehr als ein Normalo." Und während er das sagte, wuchs die Hand von diesem ‚Nomu' nach, als hätte sie nie gefehlt. Der Wahnsinn! „Zugegeben bin ich im gleichen Maße angeekelt, wie begeistert. Das könnte heute ja doch noch interessant werden." Ein sadistisches Grinsen machte sich auf meinem Gesicht breit.

Ein Gegner, der sich unendlich regenerieren konnte und unendlich stark war? Nichts was ich mir entgehen lassen wollte, doch der Schatten erschien auf einmal neben dem Händetypen, was meinen Einsatz nach hinten verschob. Gespräche zwischen den Feinden, waren oftmals von Bedeutung und ich bezweifelte, dass Aizawa, der neben mir wie ein Schleimhaufen zusammengeschlagen in der Lage war das mit zuhören. Ich ließ meinen Blick vorsichtig etwas umherschweifen, während ich nur mitbekam, wie der Schatten ‚Tomura Shigaraki' Bericht erstattete, also nichts wirklich Neues für meine Ohren, da ich bei Tenyas Flucht selbst dabei gewesen war. Dennoch konnte ich nun beruhigt mit dem Kämpfen beginnen. Die einzigen Schüler in der Nähe waren Izuku, Tsuyu und der Kleinwüchsige, sowie Katsuki, Kirishima und Frosti, die sich allerdings erst näherten. Die waren wohl alle in der Lage sich zu verteidigen, falls etwas passieren sollte.

Schwungvoll zog ich mein Katana durch die Luft, um die Blutstropfen, der abgetrennten Hand von meiner Klinge zu entfernen. „Wenn du möchtest, kann ich dir noch mehr Hände für deine Sammlung besorgen, Tomura Shigaraki." Meinte ich provokant lächelnd, ehe ich mich auf den Nomu stürzte wollte. 

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