16 Frühjahr - Einschulung II

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Hier oben seht ihr Kana in der UA-Uniform^^
Falls jemand die Bilder von meinem OC aus welchem Grund auch immer verwenden sollte, bitte gebt Credits an - Dankee

Ich stand auf, um mir die Zähne zu putzen und griff anschließend nach den hohen Strümpfen der Schuluniform. Nicht einmal in der Ninja-Akademie musste ich so etwas tragen und der Mantel bei Akatsuki war immerhin nur ein Accessoire, das man über den eigenen Klamotten getragen hatte. Ich zog den Rock und die Bluse an, ehe ich mit dem Kopf durch die Schlaufe der Krawatte schlüpfte, die Momo mir am Vorabend bereits zurechtgeknotet hatte. Es war damals wohl kaum richtig von mir gewesen Akatsuki beizutreten, doch es war meine einzige Hoffnung Sasuke zu finden. Im Endeffekt ist dieser Chaoten-Haufen zu meinen Freunden geworden, wobei die meisten von ihnen tot oder lebendig begraben waren. Ich zog mir noch die Jacke über, als es auch schon an die Tür meines Zimmers klopfte. „Ja?" meinte ich knapp, bevor die Türklinke nach unten gedrückt wurde. „Kana-sama, Ihre Schwester wartet schon auf Sie, Sie sollten bald los." Ich hatte herausgefunden, dass die Frauen in den schwarzen Kleidern und weißen Schürzen keine Sklaven waren, sondern Angestellte, die gut für ihre Arbeit bezahlt wurden. Scheinbar taten sie all das freiwillig.

Ich nickte kurz, nahm mein Handy und meine Schultasche, die ich mir über die Schulter hing und verließ mein kleines Reich. Als ich die Treppen nach unten lief, konnte ich Momo schon sehen. „Da bist du ja." Rief sie mir lächelnd zu, was ich erwiderte. Ich war zwar fremd in der Stadt, aber ich musste zugeben, dass ich mich bei diesem Mädchen Tag für Tag wohler fühlte und vermutlich auch ziemlich dankbar war, dass sie mich so herzlich aufgenommen hatte.

Sie trug dieselbe Uniform wie ich, die Haare in ihren typischen Pferdeschwanz gebunden, aber ihre Strümpfe waren etwas kürzer als meine. Ich dachte es wäre besser die unzähligen Narben an meinem Körper zu verbergen, um keine Fragen aufzuwerfen. Ein Butler führte uns nach draußen in ein langes schwarzes Auto, das uns zur Schule fahren sollte und wir nahmen Platz. Im Gegensatz zu Momo trug ich meine Haare offen, da ich vermeiden wollte, dass wir uns zu ähnlich sahen. Ich war nicht ganz so groß wie sie und meine Haare waren gewellt, aber wenn ich sie zurückband, fiel genau wie bei ihr eine widerspenstige Strähne immerzu in mein Gesicht.

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