Ryan
Ich ging mit dem Sandwich und Eiskaffe nach oben. In den Kaffee hatte ich einen Strohhalm gesteckt, so versaut sie nicht alles. Ich schließe die Tür auf und sehe das sie noch geschlafen hatte, aber durch den Klang des umdrehenden Schlüssels wach geworden ist. „Du solltest etwas essen."
„Kann ich erst mal meine Zähne putzen?", fragte sie. Daran hatte ich überhaupt nicht gedacht. Ich stellte das Essen auf der Fensterbank ab und befahl ihr mit zu kommen. Dann fiel mir ein, dass sie möglicherweise gegen den Türrahmen knallen könnte und nahm ihre Hand. Ich zog sie vorsichtig mit mir mit und stellte sie vor das Waschbecken. In die einen Hand drückte ich ihr einen sauberen Spülbecher und in die andere eine neue Zahnbüste mit etwas Zahncreme. „Mach du in Ruhe. Ich warte draußen."
„In Ordnung."
Ich ließ sie alleine und sah einen grinsenden Bruce am Ende der Treppen stehen und einen Sandwich essen. „Pass auf, nicht dass du dich am Ende verguckst."
„In was? In eine Blinde?", spottete ich. Bruce zuckte mit den Schultern. „Du kannst tun was du willst. Sie wird es ja nicht sehen", ich stöhnte und schüttelte den Kopf. „Genug. Geh einfach, bevor ich was falsches tue."
Er lachte und verschwand wieder in die Küche. Den würde ich nicht so schnell los werden, er klebte heute förmlich an mir. „Ich bin fertig", sagte Skylar und kam langsam aus dem Bad. Ihre Hand berührte meine Schulter, da sie wie immer ihre Hände ausgestreckt hatte. „Ich... ähm... kriege ich eine Kopfschmerz Tablette?", fragte sie mich. „BRING EINE KOPFSCHMERZ TABLETTE HOCH!", rief ich nach unten. „OK!", kam Bruces Antwort. Ich führte sie zurück in ihr Zimmer und half ihr sich hin zusetzten. Danach gab ich ihr den Teller und sie begann langsam zu essen. „Hier Bro", Bruce kam ins Zimmer und schmiss mir die Packung zu. „Hallo Schönheit", grinste Bruce. Ich verdrehte meine Augen. „Hi", sagte sie nach dem sie zu Ende gekaut hat. „Wie froh ich bin, sehen zu können."
„Ich dachte, du wärst der nette", sagte sie leise. „Bin ich auch. Den wenn ich nicht sehen könnte, hätte ich eine der schönsten Frau der Welt nicht live gesehen", sagte er beeindruckt. Ich schüttelte den Kopf. Er flirtete mit ihr? Sie lief sogar rot an. „Oh das ist wirklich nett", sagte sie. Wusste sie das sie rot anlief, spürte sie das warme Blut, dass ihr in den Wangen schoss und vielleicht sogar ins Gehirn? Geschmeichelt fühlt sich Miss Arrogant zumindest schon. „Genug. Geh jetzt."
Mein bester Freund nickte und nachdem er sich verabschiedet hatte ging er. „Ich komme wieder Schönheit. Solange denk an mich."
Ich könnte ihm echt was hinterher werfen. „Er ist wirklich charmant", lächelte sie. „Wirklich?", fragte ich genervt. „Ich mag Menschen die gut drauf sind." Ich verdrehte abermals die Augen. „Aber ich mag dich auch. Du hast ein gutes Herz", diese Aussage schockierte mich. „Gutes Herz? Ich? Miss Arrogant, du vergisst das ich dich entführt habe", erinnerte ich sie. „Ich weiß, aber du weißt auch, dass du gut zu mir warst. Du vergisst immer wieder das ich nicht sehen kann, aber du passt immer darauf auf, dass ich nicht irgendwo gegen knalle."
„Beschädigte Ware ist nichts wert", knurrte ich. „Wie du meinst", was sollte das den schon wieder heißen?
„Wenn du fertig bist, solltest du dich umziehen. Alessia trägt ein oder zwei Größen größer als du, aber da es warm ist, solltest du nichts gegen ein Sommerkleid haben."
Ich holte es aus der Tüte, die Bruce mit gebracht hatte. Ich half ihr auf die Beine. „Dafür müsstest du alles außer dein Höschen ausziehen."
Sie zog ohne Protest das T- Shirt aus und entblößte ihren nackten Oberkörper. Verdammt war sie heiß...
Ich zog ihr das Kleid über den Kopf und sie drehte sich etwas um. Ich drehte sie etwas weiter bis sie mit dem Rücken zu mir stand. Fuck... sogar ihr Rücken war verdammt sexy, das Kleid entblößte ihn halbe. Ich zog den Reißverschluss hoch und strich langsam von ihrem Nacken bis zum Anfang des Stoffes mit meinem Knöchel. Wenn ich so weiter machte, würde ich sie hier und jetzt flach legen und das hatte ich definitiv nicht vor. Sie strich ihre Haare zurück. „Welche Farbe hat das Kleid?", fragte sie mich.
„Es ist Beige."
„Okay Danke. Ist es hinten halb offen?" fragte sie während sie versuchte mit ihrer Hand dort zu tasten. „Ja es ist bis hier offen", ich strich genau über den Stoff über ihre nackte Haut.
„Ohh verstehe. Das sind eingearbeitete Push- ups..?", bevor ihre Hände ihre Brüste erreichen könnten, hob ich sie hoch und sie ließ einen spitzen Schrei aus. „Was tust du da?"
„Genug Fragen. Wenn du noch einmal sprichst, schiebe ich dir meinen Schwanz zwischen diese hübschen Lippen, damit du endlich die Klappe hältst." Sie fing an zu blinzeln, als würde es etwas bringen. Ich stieg die Treppen runter. „Wohin gehst du?", fragte mein bester Freund mich als ich die unterste Treppe erreiche.
„Wieso bist du immer noch hier?", knurrte ich. „Ich wollte noch einen Sandwich", sagte er. Ich wurde langsam wütend. „Hau endlich ab."
Ich öffnete die Tür mit meinem Ellbogen und ging mit ihr raus. Sie sagte kein Wort, dass war auch besser für sie. Nachdem ich einige Meter gelaufen bin, setzte ich sie auf den Boden und nahm ihre Hand. „Keine Angst. Ich passe auf, dass du in nichts rein läufst", und zog sie mit mir. „Nein", sagte sie verängstigt. „Was ist los?", fragte ich genervt. „Du gehst zu schnell, ich verliere die Orientierung", sagte sie verzweifelt und streckte ihre Hände nach mir aus. Ich ließ es zu das sie mich berührte. Ich packte sie und zog sie an mich. Ihr Körper knallte gegen meinen, ihre Brüste drückten sich gegen meinen Körper und ich merkte wie sehr mich das erregte. Ich atmete flach ein und aus und nahm ihre Hand in meine. Ich fuhr mit ihrer Hand über mein Gesicht. „Keine Angst Sky", sagte ich leise in ihr Ohr. „Du sollst mir vertrauen." Sie zitterte leicht. „Wie soll ich dir vertrauen?"
„Du tust es doch bereits, habe ich recht? Deswegen darf ich dich doch anfassen oder?" Ich fuhr mit meiner Hand über ihre Taille und mit der anderen über ihr Kinn. Ihre Hände drückten gegen meine Brust, ein herzloser Versuch mich wegzuschieben. „Wenn du jemanden verletzten willst, schaffst du das sogar blind, Miss Arrogant. Alessia hast du verletzt, aber willst du mich verletzten?"
„Ja", antwortete sie.
„Lüg mich nicht an, Skylar. Deine Nägel sind lang genug um mich zu verletzen. Das wegschieben ist nur Schauspielerei. Sag mir, dass du mich willst", schnurrte ich in ihr Ohr. Ich merkte wie sie zu schwitzen began.
„Wenn ich jetzt eine Hand zwischen deine Beine schiebe, was finde ich dann?"
„Nichts", sagte sie fest. Wir liefen etwas weiter bis wir an einer Lichtung ankamen. Ich setzte sie auf ein großen Stein und fuhr mit meiner Hand ihren Schenken auf und ab. „Was willst du von mir, Ryan?", fragte sie mich leise. Sie saß auf Augenhöhe mit mir. In ihren leeren Augen war der Himmel zu sehen, was ein unfassbar schöner Anblick war. „Wird die Rache dich glücklich machen? Dir genugtuung geben?", fragte sie mich interessiert. Ich sehe sie schief an und überlegte über ihre Worte. „Dein Vater hat nicht das Recht..."
„Aber du hast es?", unterbrach sie mich. Ich packe sie am Hals. „Unterbrich mich nicht Kleines. Verärgere mich nicht, nicht dass ich dich hier und jetzt..."
„Dann tu es doch", unterbrach sie mich schon wieder, was mich wütend machte. Sie sollte auf mich hören!
Du hast gerade deine Gnadenfrist erreicht Skylar. Jetzt rettet dich keiner mehr von mir. Nicht mal ich selbst kann mich mehr stoppen!
„Dir ist hoffentlich klar, dass das ein Fehler und Einladung zugleich war und ich nehme sie an", ich hebe sie hoch und werfe sie über meine Schulter. „Ryan?", stotterte sie verängstigt. Sie konnte froh sein, dass Bruce weg war, ich hätte sie auch vor ihm gevögelt. Rache ist ein starkes Motiv und ich bin schon so lange von ihr besessen, dass sie für mich wie eine Geliebte geworden ist, eine fiktive Geliebte, die ständig umher schwebt und meine Aufmerksamkeit fordert. Jetzt würde sie es tatsächlich werden. Ich musste sie im Zaun halten, sonst hätte mich mein Bedürfnis nach Gerechtigkeit zu unüberlegten Handlungen verleitet. Das ist etwas, das ich nicht zulassen kann. Niemals. Es steht zu viel auf dem Spiel. Ich bin auf viele Dinge stolz, aber meine Selbstbeherrschung steht an oberster Stelle. Gefühle sind wankelmütig und man kann sich nicht auf sie verlassen, um gute Entscheidungen zu treffen, aber um Gewalt zu üben?
Ich betrat mein Haus und schleppte sie in mein Zimmer und warf sie auf mein Bett. „Egal was du jetzt tun wirst. Es wird Deine Entscheidung sein. Nicht meine", sagte sie mit fester Stimme.
Angst
Frust
Mut
Interessante Mischung.
Sie frustrieren mich so sehr, dass der Wunsch, sie zu töten - um mich von dieser Verwirrung zu befreien, in meinem Bauch loderte. Ich beuge mich über sie. „Du hast mir eben die Erlaubnis erteilt, Kleines. Leb mit den Konsequenzen."
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Just See my Heart
RomanceIch entführte die Tochter meines Feindes, in dem ich ihren Fahrer bewusstlos schlug und seinen Platz einnahm. Sie schaute mich nicht ein einziges mal an. Sie war so arrogant und davon überzeugt, dass sie sicher war und vertraute darauf, dass ihr Fah...
