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Es dauerte etwas bis Natascha realisierte was sie gehört hatte. Doch jetzt musste sie ein Pokerface aufsetzen, denn ihre Bettnachbarin war wieder anwesend. Obwohl Natascha's Augen brannten, versuchte sie ihre Haltung zu bewahren.  Sie beendete das Telefonat und drehte sich dann wieder zur Wand. Sie spürte,dass ihre Bettnachbarin sie ansah,doch sie hatte keine Lust auf eine Unterhaltung.  Was war da passiert?? Natascha war ganz aufgeregt und voller Sorgen. Sie musste hier raus! Sie musste zum Wald gehen und nachschauen! Hatte jemand Diego was angetan? War er verletzt? Oder vielleicht schon tot? Natascha merkte,dass sie anfing zu hyperventillieren.  Sie musste sich beruhigen! Erstmal musste sie aus diesem Zimmer raus! Vorsichtig stand sie auf. Sie war noch wackelig auf den Beinen und eigentlich hätte sie eine Schwester rufen müssen,aber Natascha wollte alleine sein. "Hey pass auf, soll ich die Schwester rufen?" Natascha schloss die Augen. Die Bettnachbarin hatte sie angesprochen.  Wieso mischte sie sich überall ein?? "Nein es geht schon." Ihre Stimme klang gepresst. Natürlich ging es nicht. Sie hatte immer noch Schmerzen. Aber das war ihr jetzt egal. Ganz langsam kämpfte sie sich weiter. Sie spürte die Blicke der jungen Frau.  Dann platzte Natascha der Kragen. Sie drehte sich zu ihr und funkelte sie böse an.  "Können Sie mal woanders hinglotzen? Das nervt." Erschrocken schaute die junge Frau weg. Na also. Natascha wusste dass das fies war,doch sie hatte jetzt andere Sorgen! Als sie die Toilette erreichte, ging sie rein und schloss ab. Sie verrichtete ihr Geschäft und wusch sich die Hände. Dann zuckte sie nochmals Nadja's Handy und rief Diego an. Doch niemand ging ran. Natascha's Sorgen wuchsen. Sie ahnte Schlimmes. Tränen traten in ihre Augen. Nein! Sie durfte Diego nicht verlieren! Was hatten sie ihm nur angetan? Sie war total auf sich alleine gestellt! Rosa war weg, Diego war anscheinend verletzt und sonst war keiner da! Sie selbst konnte auch nicht wirklich was machen,wegen ihrer Verletzung.  Es war echt zum Verzweifeln.. Natascha brauchte einige Minuten,bis sie sich beruhigt hatte. Was sollte sie jetzt tun? Sie musste wissen was mit Diego war! Vielleicht sollte sie Nadja fragen. Genau. Sie wollte eh nochmal wieder kommen und ihr Handy abholen. Dann sollte sie mal in den Wald fahren und nachschauen! Natascha tupfte sich die Tränen ab und ging aus dem Badezimmer raus. Sie war so konzentriert darauf nicht hinzufallen auf dem Weg zurück ins Bett, sodass sie erst später bemerkte, dass sie Besuch hatte.  Erschrocken sah sie auf. Da stand Thomas und grinste sie an.

Sebastian und ich fuhren wieder zu dem Adonis. Jetzt wusste ich wenigstens wie er hieß. Mike. Das war komisch. Innerlich war ich angespannt. Was würde jetzt noch passieren? Ich hatte Angst wieder in dieses Haus zu gehen. Die Erinnerung an meine letzte Begegnung mit dem Adonis steckte mir noch frisch im Gedächtnis.  Ich schauderte. Der Adonis öffnete grinsend die Tür und begutachtete mich. Ich bekam eine Gänsehaut. "Nur herein die Dame." Er zwinkerte. Ich sah wie Sebastian säuerlich dreinblickte. War er etwa eifersüchtig? Ich schüttelte diesen lächerlichen Gedanken ab. Nun war es so weit ich fing an rumzuspinnen. Sebastian führte mich dieses Mal nicht in den dunklen Keller.  Wir gingen zu dem Raum, wo ich schon mal war. Es war der Raum mit den ganzen komischen Utensilien. Dort hatte der Adonis mich vergewaltigt. Wie lange das schon her war! Trotzdem war mir so als wäre es erst gestern passiert. Mein Körper spannte sich an und auch mein Herz pochte wild. Ich fragte mich was sie nun vorhatten. Sebastian führte mich zu dem großen Bett. Ich sollte mich drauflegen. Es war weich und gemütlich. Doch ich wusste dass dieser Teil keineswegs gemütlich werden würde. Als ich lag nahm ich erst die Manschetten wahr. Sebastian und der Adonis nahmen jeweils beide meine Hände  und banden sie mit der Manschette fest. Also wurde ich fixiert. Das beruhigte mich noch weniger. Waren wir hier bei den S&M Spielen gelandet? Mir wurde übel. Ich hatte bis jetzt noch keinen Ton gesagt. Mein Mund war wie ausgetrocknet. Der Adonis beugte sich zu mir und raunte:" Wenn du dieses Bett einpisst,Prügel ich dich windelweich." Ich nickte eingeschüchtert. Er grinste. "Wenn ich es mir überlege kannst du es ruhig machen, ich hätte übelst Lust dazu." "Spar dir das für deine Alte auf Mike." Mike grinste.  Wieder hatte Sebastian wütend geantwortet. "Ganz ruhig Basti. Die Kleine gehört dir ich weiß." Ich bekam Angst vor Sebastian's Blick. Er fixierte mich auf einmal,dass mir ganz komisch wurde. Plötzlich wurde das Licht gedämmt. Ich sah kaum noch etwas. Das Bett quietschte und jemand packte mich unsanft an den Beinen. Ich wurde ausgestreckt. Die Manschetten an meine  Händen spannten. Hände griffen nach meiner Taille. Ich wollte das alles nicht. Doch als ich was sagen wollte wurde mir mit einem Schlag in den Bauch geantwortet. Ich zuckte zusammen. Es tat weh. "Du wirst jetzt nicht sprechen Jasmin. Gar nichts wirst du sagen. Du wirst jetzt einfach ganz artig liegen bleiben und deine Strafe akzeptieren." Sebastian's Stimme war so dominant und rau, sodass ich verstummte. Brutal packte mich die Person, ich denke dass es Sebastian war, an meiner Taille. Er entkleidete meinen Unterkörper und drang wieder brutal in mich ein. Es waren wieder schlimme Schmerzen und ich wusste nicht wie ich meine Schreie unterdrücken sollte. Also schrie ich. Immer und immer wieder. Der Akt wurde dadurch immer brutaler. Dann kam ein schneller Wechsel. Ich wurde unsanft gedreht, sodass meine Arme sich verdrehten. Nun wurde ich von hinten penetriert. Dieses Mal war es wohl der Adonis. Auch dieser ging nicht gerade sanft mit mir um. Er zog an meinen Haaren und ließ mich auch schreien. Meine Arme fühlten sich so an als würden sie gleich brechen. Es tat so weh. Nun wurde ich wieder gedreht. Der Druck von meinen Armen schwand. Ich konnte aber nicht aufatmen. Während jemand sein  Glied in meinem Mund stopfte und mich fast zum  Würgen brachte, merkte ich auf einmal etwas Nasses auf meinen Beinen. Ich war verwirrt. Dann wurde es plötzlich sehr warm. Die Person auf mir zog sich zurück und sagte:"Fackel mir hier nicht die Bude ab." Erst dann realisierte ich was los war. Jemand hatte mir die Beine angezündet und das Feuer fraß sich durch meine Haut. Ich schrie um mein Leben. Es tat so weh! Durch den ganzen Stress und die ganze Verstümmelung verabschiedete sich mein Bewusstsein und ich fiel in einen schwarzen  Tunnel hinein. Das Einzige was ich dann spürte war,dass die Schmerzen aufhörten.

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