„RUHE!" Erstaunlicherweise wird es wirklich ruhig in der Klasse. „Ich würde euch gerne eure neue Klassenkameradin vorstellen. Das ist Leyla Ferrera." Beginnt der Direx. Zum Glück unterbricht mein neuer Klassenlehrer die peinliche Stille, in dem er sagt „Du kannst dich daneben Celine setzen. Der Platz ist noch frei." Gesagt, getan. Ich bin einfach losgegangen, um mich neben Celine zu setzen, die mich mit einem Lächeln empfängt. Während dessen ich auf den Weg zu ihr bin, spüre ich die Blicke auf mir. Ich setzte mich neben sie und sie fängt an sich mir vorzustellen. Sie ist echt nett. Was ich nicht erwartet hätte. Als ich nämlich in die Klasse kam, sah sie arrogant aus. Aber man kann sich ja täuschen. Von meinem Platz aus habe ich einen guten Blick auf die Klasse. Als ich mein Blick durch die Klasse schleifen lasse, bemerke ich wie mich zwei Jungs angucken, aber sofort weggucken als sie bemerkt haben, dass ich deren Blick bemerkt habe. Komische Affen.
Ich werde aus meinen Gedanken gerissen, als Celine mich fragt, warum ich auf einmal hier herkomme. „Ich hab schon früher mit meinen Eltern hier gewohnt, bis ich 7 war. Dann wollten meine Eltern raus von hier und ein neues Leben anfangen. Haben, das Stadtleben aber vermisst und wir sind wieder hier hergezogen." „Ahhhhhhhh. Die Frage kommt komisch, aber wo wohnst du?" „Ich wohne in der Nähe von den Gropius Blöcken." „Ahhh cool. Man kann sich ja mal treffen, oder?" „Klar warum nicht." „Wenn du willst, kannst du die Pausen auch bei mir und meinen Freunden verbringen. Dann lernst du die auch mal kennen." Ich bin froh, dass ich mich mit Celine gut verstehe und dass sie mich gefragt hat, ob ich bei ihr und ihren Freunden die Pause verbringen will. Ich mag es nämlich nicht alleine die Pause zu verbringen. „Was für Landsfrau bist du eigentlich?" Fragt sie aus dem Nichts. „Brasilianerin. Du?" „Russin." Ich hab ihr kurz ein Lächeln geschenkt und hab mein Kopf auf den Tisch gelegt.
Ich bin gerade mit Celine auf den Weg nach draußen, weil wir Schluss haben als uns, oder besser gesagt mich, jemand anspricht. „EY! DU DA! WARTE MAL!" Ich bleibe stehen und drehe mich um. „Der mit den Locken da ist Gino, der weiße ist Lukas und der andere ist Sanchez. Alle drei sind bei uns." Ich nicke nur und schaue in die Richtung, aus der die drei kommen. So sehen Lukas und Gino jetzt also aus. „Ich geh dann mal", sagt Celine grinsend. „Was!? Du kannst mich jetzt doch nicht alleine mit denen lassen!" „Tschüssssssss" Wie ich die verfluche. Mich einfach mit denen alleine zu lassen, obwohl sie weiß, dass ich die kenne. Jedenfalls zwei von denen. Hat die SAFE mit Absicht gemacht. Nur um mich zu ärgern. Bevor ich mich weiter darüber ärgern konnte, waren die drei schon bei mir. „Du bist Leyla, nh?" „Ja. Wieso?" „Ich bins Lukas. Und das ist Gino. Kennst du uns noch?" „Ob ich euch-, natürlich kenne ich euch noch!" Ich bin Lukas und Gino sofort in die Arme gefallen. Gott, wie ich die beiden vermisst habe. Auf einmal räuspert sich jemand. „Ich bin auch noch da." Wir lassen uns los und schauen ihn an. „Woher kennt ihr die da?" „DIE hat auch ein Namen", antworte ich gespielt beleidigt. „Das ist Leyla. Wir waren früher beste Freunde. Bis-" „Bis ich weggezogen bin." unterbreche ich Lukas. „Aber warte. Waren? Heißt das, wir sind keine Freunde mehr?" „Doch natürlich.", als Antwort grinse ich einfach nur. „Was machst du heute noch so?", womit Gino die Stille unterbricht. „Kein Plan hab nichts geplant. Ihr?" „Wollen uns mit Julius treffen. Willst du mit?", antwortet Lukas, „Wenn es euch nichts aus macht gerne." „Cool, wir treffen uns beim Brunnen bei der Lipschitzallee", antwortet mir zu ersten Mal sanchez. „Um 15 Uhr", ergänzt Lukas. „In welche Richtung musst du?", ich zeige in die Richtung. „Ah, wirst du abgeholt? Weil sonst können wir ja zusammen gehen." fragt Lukas mich. „Meine Mutter holt mich ab. Vielleicht morgen. Oder heute Nachmittag. Ich kann ja zu euch kommen und dann laufen wir zum Brunnen." „Achso ja ok. Dann machen wir es so." Ich unterhalte mich noch etwas mit den drei und lerne Sanchez dadurch kennen. Er ist echt sympathisch.
Auf einmal sehe ich das Auto meiner Mutter und verabschiede mich. „Abowww. Seit wann so ein Update? Ihr hattet früher doch nur ein Opel Corsa." fragt Lukas mich, „Irgendwann muss man ja mit den Updates anfangen. Wie dem auch sei. Bis nachher." Und mit diesen Worten verabschiede ich mich von den drei. „Waren das Lukas und Gino?" „Jap" „Ach. Habt ihr wieder zueinander gefunden?." „Ja. Achso übrigens treffe ich mich mit denen und Julius nachher." „Und wer war der andere Junge?" Fragt meine Mutter grinsend. „Sanchez. Ein Freund von Lukas und Gino. Und er ist in meiner Klasse." „Der war doch ganz schnuckelig, oder nicht?" „MAMA. Reicht." „Ok, Ok, wie war der erste Schultag?" „Ganz ok. Hab mich mit meiner Sitznachbarin angefreundet. Sie heißt Celine." Sie nickt einfach nur und wir fahren nach Hause.
DU LIEST GERADE
Sonne und Beton
FanfictionEs geht um ein Mädchen, dessen Vater im Gefängnis saß. Sie und ihre Mutter wohnten bis sie 7 war in Gropius. Im selben Wohnblock wie Lucas. Als sie 7 war, wurde ihr Vater aus dem Gefängnis entlassen und sie zogen weg. Zogen aber wieder zurück, weil...
