Chapter 23

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Chapter 23


"Mila",schrie ich aus der Kabine, ich hatte nun schon das gefühlte 100ste Kleid anprobiert. Keiner davon hat mich bisher überzeugt. Immerhin wollte ich nicht nur einen netten Eindruck hinterlassen, sondern auch ein wenig Marco beeindrucken.

Mila kam in die Kabine und zog den Reisverschluss des Kleides hoch. Wir gingen aus der Kabine und ich betrachtete mich im großen Spiegel. Ich drehte mich, um mich von allen Seiten begutachten zu können und mir gefiel dieses Kleid sehr. Ich war auch der Meinung, dass es mir gut stand. Man sah meine Rippen darin nicht und allzu dünn sah ich darin auch nicht aus. Denn das Problem mit meiner Figut hatte ich immer noch. Ich aß zwar, dennoch nicht normal, sondern zu wenig noch.

Es war ein schwarzes, verspieltes Cocktail Kleid mit Dekoltee, doch man sah nicht zu viel. Das war das Kleid, welches ich haben musste. Mir auch egal, wenn ich mein Konto dadurch überziehen musste. "Wow, Briana. Das Kleid, dass steht dir so unglaublich", schwärmte sie und war begeistert. "Ja, das nehme ich auch", sagte ich und freute mich sehr darüber. Ich ging zurück in die Umkleide und zog das Kleid vorsichtig aus, ehe ich meine Alltagskleidung anzog.

"Hier meine Karte. Ich möchte nicht wissen, wie teuer das Kleid ist. Einfach bezhalen", sagte ich zur Kassiererin, die daraufhin lachen musste. "Wir gehen noch ein Cafe trinken, oder?", fragte mich Mila und ich nickte. "Ich eher eine wame Schockolade", fügte ich meinem Nicken hinzu. Ich nahm die Tasche, wo sich das Kleid befand und zusammen liefen wir aus dem Laden. Wir liefen aus der Thiergallerie raus und suchten und drausen ein nettes Cafe. Da es sehr warm war, setzten wir uns nach draußen und auch direkt kam die Bedienung, die unsere Bestellung aufnahm. "Erzähl, wofür brauchst du eigentlich das Kleid?", fragte sie mich und schaute mich erwartungsvoll an. Sie wusste, dass ich bei Marco zurzeit noch untergebracht war und somit konnte ich ihr alles problemlos erzählen. "Also, Marco hat sein letztes Mannschaftsessen mit Jürgen und er hat mich als Begleitung eingeladen", erklärte ich ihr direkt. "Oh nein, wie süß. Er will locker auch was von dir", stellte sie ihre Vermutung. "Ich glaube eher weniger. Entweder er möchte nicht, dass ich so lange alleine bleibe oder er möchte einfach nur..", weiter kam ich nicht, denn weiter wusste ich nicht. "Oder er möchte einfach nur in deiner Nähe sein und seinen Teamkollegen zeigen, wie hübsch du bist und du im Grunde genommen zu ihm gehörst", sie erzählte das alles so, als würde sie hell auf begeistert sein, dass.. dass was eigentlich? Wieso freut sie sich so? "Ich weiß es nicht. Eigentlich habe ich auch nur zugesagt, um den Abend nicht alleine zu verbringen.", versuchte ich es ihr zu erläutern. "Das glaubst du ja wohl selber nicht", sagte sie mir und zeigte mir den Vogel, worraufhin ich lachen musste. Auch sie fing an zu lachen.

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