Tag's darauf
+++++++++++Sasuke kam etwas gestresst von der Arbeit zurück.
Heute wollte er sich ja mit Naruto im Einkaufszentrum treffen.
Er hoffte,daß der Freund seine Flamme nicht mitbringt.
Das Kind war im Garten, also konnte er sich einfach wegschleichen.
Itachi war schon zu Hause, was eigentlich verwunderlich ist.
Sasuke ging in sein Zimmer und zog sich um.
Er brauchte noch ein paar Schuhe und ein paar T-Shirt's konnte er auch gebrauchen.
Doch als er wieder nach unten kam, stande Itachi vor ihm.
"Wo willst du denn hin, Kleiner?"
"Ich treffe mich mit Naruto im Einkaufszentrum."
"Wolltest du dich etwa aus dem Staub machen?",fragte Itachi.
"Wie kommst du da drauf?"
"Tut mir leid aber du musst Sarada mitnehmen. Ich muss wieder in die Apotheke. Mom musste schon früher weg.Ich habe nur auf dich gewartet. Der Kindersitz ist im Van,also musst du den Van nehmen. Mom ist mit meinen Wagen weg.Ich nehme deinen MERCEDES."
"Itachi..."
"Was ist?Das ist ein Zweisitzer und für ein Kind ungeeignet. Also hör auf zu meckern."
Sasuke verzog das Gesicht, als ob er in eine Zitrone gebissen hätte.
"Und schrei sie nicht wieder so an.Hast du mich verstanden?"
Sarada kam jetzt aus dem Gästezimmer.
Sie hatte ein rotes Kleid an und hatte einen roten Haarreif mit Schleife im Haar.
"So,du gehst mit Sasuke in das große Einkaufszentrum. Ich muss wieder zur Arbeit. Ich wünsche euch viel Spaß."
Itachi nahm ihm den Schlüssel für den MERCEDES aus der Hand.
Dann verließ Itachi das Haus.
"Sasuke, kaufst du mir ein Eis?",fragte sie.
"Aber nur,wenn du mich nicht nervst.",sagte er barsch.
Das Kind war still.
"Na komm schon und trödel nicht. Ich habe nicht ewig Zeit.",murrte er.
Ihm war das gar nicht recht.Im Einkaufszentrum angekommen, versuchte das Kind, Sasuke's Hand zu nehmen,doch er zog seine Hand weg.
"Was soll das?"
"Mama sagt,daß ich immer an ihrer Hand gehen soll, wegen der vielen Leute. Damit sie mich nicht verliert."
Doch Sasuke sagte nichts mehr dazu, sondern ging weiter.
Er hatte allerdings keine Ahnung, wie anstrengend es ist, mit einem kleinen Kind, shoppen zu gehen.
Er ging zu einem Schuhladen,um sich neue Schuhe zu kaufen.
Als er ein paar anprobieren wollte, was Sarada plötzlich weg.
"Wo ist die denn jetzt hin gelaufen?Da ist es ja einfacher, einen Sack Flöhe zu hüten,als dieses Balg.",knurrte er in sich rein.
Doch jetzt kam sie und hatte ein paar lilafarbene Sandaletten mit Blumen auf den Riemen, in der Hand.
"Wo warst du?Du sollst doch bei mir bleiben."
"Sind die nicht hübsch?",fragte Sarada.
"Ja und?Stell sie wieder weg.Ehe du fragst. Ich kaufe dir die Schuhe nicht. Bring sie zurück."
"Ja, Sasuke.",sagte sie, sah ihn aber traurig an.
Doch sie brachte die Sandaletten wirklich wieder weg..
Er hatte gedacht,daß sie jetzt anfing zu toben und zu schrein.
"Na,es geht doch. Die brauch sich nicht einzubilden, daß ich mein Geld für sie ausgebe.Ich bin doch nicht verrückt.",sagte er zu sich selbst.
Sasuke ging zur Kasse und zückte seine Kreditkarte.
Sarada stande daneben und war wohl immernoch traurig,weil Sasuke ihr die Schuhe nicht gekauft hat.
Der kaufte sich noch zwei Poloshirts und ein paar Jeans.
Sarada lief neben ihn her und hatte verstanden, daß Sasuke ihr wohl nichts kaufen wird.
Sasuke war mit seinen Einkäufen zufrieden.
Doch jetzt zupft ihn Sarada am Shirt.
"Sasuke, ich muss mal."
"Auch das noch.Kannst du es nicht noch anhalten?",fragte er.
Er war jetzt sichtlich verärgert.
Sarada schüttelte aber mit dem Kopf.
"Also gut,komm mit."
Er ging mit ihr zu den Toiletten.
"Da kannst du doch aber alleine rein."
Sie nickte und lief in die Damentoilette.
Sasuke indess wartete geduldig.
Es dauerte aber nicht lange und sie kam wieder zurück.
"Das ging aber schnell.",sagte Sasuke.
"Eine nette Frau hat mich vorgelassen. Die war ganz hübsch. Onkel Shikamaru hätte sie bestimmt gerne."
"Und warum?"
Sasuke verstande das jetzt nicht.
"Weil sie blonde Haare hat."
"Ach so ist das.Komm jetzt."
"Warum magst du mich nicht?",fragte Sarada jetzt.
"Ich mag eben keine Kinder. Jetzt komm endlich!"
Jetzt zerrte er sie am Arm.
Er sah nicht, daß die Leute ihn kopfschüttelnd ansahen.
Er zog das Kind bis zu dem Café, wo er sich mit Naruto treffen wollte.
"Jetzt hör genau zu. Ich treffe mich hier mit einen Freund. Also benimm dich und ich will nichts von dir hören."
Sarada nickte leicht.
Er packte sie erneut am Arm und zog sie in das Café.
Er hatte den blonden Naruto Uzumaki gesehen und ging direkt auf ihn zu.
Sasuke zog Sarada immernoch hinter sich her.
"Hier bin ich,Naruto. Sorry,wegen der Verspätung.",sagte Sasuke.
"Das macht nichts. ",sagte dieser und sah Sarada eingehend an.
"Du setzt dich jetzt da hin.",sagte Sasuke streng.
Naruto sah ihn entgeistert an.
"Was ist?Also,was willst du Naruto?Fass dich kurz. Ich muss wieder nach Hause.",murrte er.
Die Kellnerin kam.
"Einen Espresso bitte.",sagte Sasuke.
Die Kellnerin sah ihn abwartend an.
"Haben Sie noch einen Wunsch?",fragte sie.
"Nein!"
Die Frau ging weg.
"Was glaubt die,was ich will?Fünf Espresso?"
"Tja, offenbar hat sie gedacht, daß du auch etwas für die Kleine bestellst.",sagte Naruto.
Doch Sasuke antwortete nicht.
Naruto sah das Kind an.
Er hatte sofort gemerkt, daß sie traurig war.
"Möchtest du auch etwas?",fragte Naruto das kleine Mädchen.
Sie sah den Mann, der sie freundlich anlächelte.
"Kann ich bitte ein Eis bekommen,Onkel?"
"Aber sicher doch. Wie heißt du denn?"
"Sarada."
"Ein sehr hübscher Name. Ich bin Naruto."
"Kann ich Onkel Naruto zu dir sagen?"
"Aber natürlich Sarada."
Die Kellnerin brachte den Espresso.
"Miss,ein Eis für das Kind.",sagte Naruto.
"Aber natürlich.",sagte die Kellnerin und ging wieder.
Naruto sah auf die Tüten, die Sasuke dabei hatte.
"Stimmt was nicht,Naruto?"
"Hast du der Kleinen etwa nichts gekauft?",fragte dieser.
"Warum?Die hat doch alles.",murrte Sasuke.
"Sasuke, daß geht doch nicht."
"Was geht nicht?Glaubst du etwa, ich kaufe ihr ein Haufen Spielsachen?Die kann nicht alles haben, was sie will."
"Das brauchst du ja auch nicht. Manche Kinder freuen sich auch über Kleinigkeiten. Du hast ihr ja noch nicht mal ein Eis bestellt. Ein Eis kostet doch nicht die Welt."
Die Kellnerin kam jetzt mit dem Eis.
"Das geht auf mich.",sagte Naruto.
"Natürlich, Sir.",sagte sie und ging wieder.
"Lass dir das Eis schmecken, Sarada."
"Danke, Onkel Naruto."
"Also,was willst du eigentlich, Naruto?Du hast mich doch nicht ohne Grund hierher bestellt.",meinte Sasuke.
"Also erstmal sollst du zu Karin und deine Sachen holen, die du noch in ihrer Wohnung hast. Allerdings ist es vielleicht besser,wenn du das Kind nicht mit nimmst."
"Hätte ich auch nicht gemacht.",murrte Sasuke.
"Um Eines klarzustellen. Karin hat nicht wegen dem Kind mit dir Schluss gemacht. Das solltest du wissen.Nicht,daß du der Kleinen noch die Schuld gibst. Ach,übrigens. Steck deine Zigaretten weg.Hier ist Rauchen verboten. Außerdem raucht man nicht wenn man neben sich,ein Kind sitzen hat,Sasuke."
"Du redest schon wie mein Vater."
"Ja,weil es stimmt, Sasuke.Karin hat völlig Recht. Du bist in deiner Entwicklung stehen geblieben. Ich kann ja verstehen, daß du dich erst einmal an die Kleine gewöhnen musst. Doch offenbar hast du überhaupt keine Interesse an ihr."
"Habe ich auch nicht und es ist mir schnurts, was ihr alle denkt.Ich wollte nie Kinder und wenn die wieder weg ist,will ich nie wieder etwas mit diesen Balg zu tun haben. Das ist nun mal meine Meinung. Kinder haben in meinem Leben nichts zu suchen und ich ändere meine Einstellung auch nicht. Dieses Kind hat schon genug angerichtet."
Sasuke war völlig verärgert.
"Aber du hast jetzt ein Kind. Du musst das endlich akzeptieren. Abstreiten kannst du es nicht. Mehr Ähnlichkeit gibt es ja fast nicht."
"Halt die Klappe, Naruto."
"Tja, daß willst du nicht hören aber das ist wieder typisch für dich. Du schiebst die Schuld wieder anderen zu,wenn es nicht nach deinen Kopf geht.Du bist 25 Jahre alt, Sasuke. Werde endlich erwachsen. Mit so einer Einstellung, bleibst du dein ganzes Leben lang, alleine. Da ist es völlig egal, wie gut du aussiehst. Das wird dir dann auch nichts nützen. Auf den Charakter kommt es an,Sasuke.Du mußt deine Einstellung ändern. Deine Beziehungen werden nie lange halten, wenn du so weiter machst.
Doch wie ich sehe,rede ich wie vor eine Wand. Dein Leben wird sich jetzt ändern, denn du hast jetzt ein Kind und musst Verantwortung übernehmen. Dazu gehört mehr,als einen Kind,Spielsachen zu kaufen. Wenn du das nicht begreifst, dann tust du mir leid Sasuke."
Naruto hatte jetzt genug. Er legte das Geld auf den Tisch.
"Tschüß, kleine Lady.Hat mich gefreut, dich kennengelernt zu haben.",sagte Naruto und strich dem Kind über ihr schwarzes Haar.
"Kommst du mich mal besuchen, Onkel Naruto?"
"Aber klar doch.Versprochen."
Naruto nahm seine Jacke und verließ das Café.
"Onkel Naruto ist nett.",sagte Sarada.
"Naund?Wir gehen auch. Es ist schon spät.",sagte Sasuke brummig.Als er nach Hause kam, war niemand zu Hause.
Es lag aber ein Zettel auf den Küchentisch.Wir kommen erst später nach Hause. Wir essen auswärts.
Du musst dich also um Sarada kümmern.
Mach ihr Abendessen und du musst sie spätestens um 20.00 Uhr ins Bett bringen.Itachi."Die ticken doch nicht richtig!Was soll der Mist?"
Sasuke war bedient.
Sarada stande jetzt vor ihm.
"Was willst du?Geh in dein Zimmer und spiele mit irgendetwas.",murrte er.
"Kann ich fern sehen?"
"Der Fernseher bleibt aus.",sagte er hart.
Sarada lief weg.
"Verdammtes Gör.Nicht mit mir. Mich wickelt die bestimmt nicht um den Finger."
Er ging in die Küche und holte die Cola aus dem Kühlschrank.
Da er hier im Wohnzimmer jetzt nicht den Fernseher anmachen kann, ging er hinauf in sein Zimmer.
Doch da bemerkte er etwas.
Sein Plüsch-Saurier war weg.
Sasuke suchte überall danach,doch er fande ihn nicht.
"Dieses verdammte Balg!Ich habe gesagt, daß sie den Saurier nicht bekommt!Na so geht's ja nicht. Die kann sich nicht einfach nehmen, was sie will."
Total sauer lief er in das Zimmer der Kleinen.
Sie spielte mit ihren Reiterhof.
"Wo ist mein Saurier?!Ich habe gesagt, daß du ihn nicht bekommst!Du kannst dir nicht einfach nehmen, was du willst!Los, her damit!",schrie er Sarada an.
"Aber ich habe ihn doch gar nicht."
"Du lügst mich auch noch an?!Du wolltest den Saurier unbedingt haben!"
"Ich lüge nicht,Sasuke."
Sarada fing an zu weinen.
"Du streitest es auch noch ab!"
"Ich habe den Saurier nicht. Ich habe ihn nicht weggenommen.",schluchzte Sarada.
"Gut,du hast es ja nicht anders gewollt. Wenn du mir den Saurier nicht zurück gibst, dann gibt es für dich kein Abendessen und du gehst sofort ins Bett!"
Sasuke knallte die Tür zu.
"Strafe muss sein.Dieses Balg ist viel zu verwöhnt. Nimmt sich alles, was sie in ihre klebrigen Finger bekommt.Ich bestelle mir jetzt eine Pizza."
Er ging ins Wohnzimmer zurück und machte den Fernseher an.Eine Stunde später, Sasuke verdrückte gerade seine Pizza, kam Sarada aus ihrem Zimmer.
Sie ging aber ins Badezimmer.
Doch dann kam sie zu ihm.
Sie trug einen Schlafanzug mit Minnie-Mouse-Motiv.
"Was willst du?Du sollst doch ins Bett!"
"Ich habe Durst."
Sasuke schob ihr das Glas mit der Cola hin.
"Ich darf noch keine Cola trinken, Sasuke.",sagte sie leise.
"Was anderes habe ich nicht.Trink oder lass es bleiben.Geh ins Bett. ",sagte er und nahm sich ein Stück Pizza.
"Ich habe Hunger."
"Du bekommst aber nichts.",murrte Sasuke.
"Ich habe den Saurier nicht genommen."
Sie fing an zu weinen und die Tränen kullerten ihr übers Gesicht.
"Du sollst ins Bett!Geh mir aus den Augen!"
Sarada lief weg und weinte bitterlich. Dann rief sie nach ihrer Mutter.
Das alles interessiert Sasuke überhaupt nicht.So ca.21.00 Uhr kamen dann die Eltern zurück.
"Na endlich. Ich habe schon gedacht, ihr kommt überhaupt nicht mehr.",maulte Sasuke.
"Wo ist Sarada?"
"Wo wohl.Im Bett natürlich. Ich gehe in mein Zimmer."
"Sasuke, du hast wieder im Wohnzimmer geraucht. Was haben wir dir gesagt?",fragte Fugaku.
"Sorry,daß habe ich vergessen."
Sasuke verließ das Wohnzimmer.
"Also ich weiß nicht. Irgendetwas stimmt nicht.",sagte Mikoto.
Jetzt stande Sarada in der Tür.
"Grandma Mikoto?"
Sarada hatte ein verweintes Gesicht.
"Sarada, was ist denn los?Warum weinst du denn?"
"Ich habe Hunger."
"Du hast Hunger?"
"Sasuke hat mir nichts gegeben, weil er gedacht hat,daß ich seinen Saurier genommen habe. Er hat mich ohne Essen ins Bett geschickt.",jammerte Sarada.
Fugaku und Mikoto waren entsetzt.
"Spinnt der jetzt völlig!",schrie Fugaku.
"Komm,meine Kleine. Ich mache dir ein Sandwich.",sagte Mikoto und ging mit ihr in die Küche.
"Der gnädige Herr hat sich ne Pizza kommen lassen.Und ein 5jähriges Kind, schickt er ohne Essen ins Bett. Jetzt reicht es mir!"Sasuke zockte an seiner Konsole, als die Tür aufflog und sein Vater wütend vor ihm stande.
"Sag mal,hast du den Verstand verloren! Wie kannst du ein Kleinkind ohne Essen ins Bett schicken?!"
"Sie hat sich einfach mein Saurier genommen. Abgestritten hat sie es auch noch!Ich lasse ihr das nicht durchgehen!"
"Natürlich muss man Kindern Grenzen setzen aber doch nicht so!Sei ehrlich, der Saurier war nur ein Vorwand,damit du dich nicht um sie kümmern musst. Aber der Herr läßt sich eine Pizza kommen.Du kannst das nicht machen, auch wenn sie den Saurier genommen hätte.Ich glaube ihr außerdem, daß sie ihn nicht genommen hat,Sasuke."
"Aber er ist weg und habe ihn nirgends gefunden. Sie war von Anfang an, scharf auf den Saurier. Ich lasse mich nicht verschaukeln.",sagte Sasuke.
"Weißt du eigentlich,wie kindisch du dich benimmst?So einen Wirbel zu machen, nur wegen eines alten Plüsch-Sauriers?Du bist erwachsen und kein kleiner Junge mehr.Du bist jetzt Vater,Sasuke. Also benimm dich auch so.Als Itachi geboren wurde, war ich auch erst 22 Jahre alt. Ich mußte mich auch umstellen, denn er war alles andere, als geplant. Du musst Verantwortung übernehmen. Wann begreifst du das endlich. Mach das ja nie wieder,sonst kannst du dich auf was gefasst machen!"
Fugaku knallte die Tür zu.
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Plötzlich Papa
FanfictionSasuke hat alles, was er sich wünscht. Fürsorgliche Eltern, einen Bruder, den er über alles liebt. Er hat einen guten Job, bei dem er sehr gut verdient und er kann sich auch etwas leisten, wie zum Beispiel seinen Sportwagen. Und er hat eine Bezie...