Confession of sins

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Flavius

Ich hatte Chase vorgeschlagen, Lilien ins Krankenhaus zu fahren, damit sie ihr Blut zum Test abgeben könnte. Percy hatte Chase anscheinend geraten sie alle sechs Monate auf ihre Vitalwerte zu testen, um Veränderungen und Verbesserungen im Überblick zu haben. Ich wollte sowieso ins Krankenhaus, um Percy abzuholen, da konnte ich Lilien auch abholen und mitnehmen. „Und hast du ein Auto gekauft?", fragte ich sie, sobald sie einstieg. Ich wusste, sie brauchte Distanz, aber ich brauchte sie, auch wenn es schwer fiel zuzugeben. Ich vermisste sie im Leben. Ich wollte eine gute Beziehung zu ihr.
„Ja, ein Ferrari habe ich bestellt mit allen möglichen Zusatzpaketen. Wird voraussichtlich in sechs bis acht Monaten geliefert."
Ich lachte. „Und was sagte Chase?"
„Er wollte tanken und plötzlich war sein Konto leer. Anscheinend habe ich sein Budget überschritten, aber er hat kein Wort gesagt. Ich bekomme die gewünschte Reaktion nicht. Ich habe auch eine Lehrerin, die mir das fahren beibringt. Er hat nichts gesagt, sondern nur zugestimmt", erzählte sie.
„Er wird nichts sagen. Er hat dich schon mal verloren. Nicht noch mal."
Sie wurde blass und zitterte leicht.
„Ich weiß, dass keine Entschuldigung der Welt es je gut machen wird, aber ich werde dir immer etwas Schulden. Egal was du willst, du bekommst es. Ich verspreche es, alles außer das ich Percy gehen lassen soll", meinte ich in einem milden Ton.
„Du bist nicht in der Lage, etwas zu fühlen, Flavius. Ich habe die letzten Jahre mir dir verbracht, ich weiß wie du tickst und von einem auf dem anderen Tag kannst du dich nicht ändern."
„Der Schuss hat vieles verändert, Lils. Wirklich."
Ich sah sie kurz an, bevor ich wieder nach vorne auf die Straße schaute.
Sie sagte nichts mehr, schien nur zu grübeln. „Rächst du dich für den Schuss?", fragte sie mich.
„Niemals", sagte ich ehrlich. „Ich liebe sie, Lily."
Ich wusste, sie sah mich schockiert an und sagte kein Wort. War das so abwegig, dass ich lieben konnte? War ich in aller Augen wirklich so ein großes Monster?
„Verstehe", sagte sie nach einer Weile und dann nichts mehr bis wir ankamen. Sie bedankte sich und ging. Jetzt wartete ich auf Percy, die bestimmt nach einer Weile kommen würde. Ich war viel zu früh dran.

Percy

Ich arbeitet meine letzten Patienten ab, da kam schon Lily auf die Station. Ich begleitete sie nachdem ich fertig wurde zu Doktor Weber, mit ihr hatte ich ein Termin für Lilien vereinbart.
Sie hatte Lilien auf die Toilette geschickt für eine Urinprobe, nachdem sie Blut abgenommen hatte. „Die Ergebnisse werden wir morgen wahrscheinlich haben", meinte sie.
„Können Sie die Doktor Percy einfach mitteilen?", fragte Lily sie, Doctor Weber nickte.
„Das kann ich tun."
Wir wünschten ihr noch einen schönen Tag und verließen das Krankenhaus. Flavius wartete im Auto. Wir stiegen ein und er fuhr uns vor das riesengroße Salvatore Ltd. Gebäude, wo Lilien ausstieg, nachdem sie sich von uns verabschiedete. Ich stieg ebenfalls aus, um auf den Beifahrersitz Platz zu nehmen und Flavius grinste mich an.
„Na kleine Ärztin. Wie war die Nachtschicht?"
„Sie ist meistens unschön für mich. Ich bin so müde", meinte ich und er lachte.
„Wohin fahren wir eigentlich? Deine Mutter sagte mir nur, du würdest mich abholen."
„Wir fahren zur Kirche."
„Was?", fragte ich verwirrt. Das war das letzte, woran ich gedacht hatte.
„Bist du Christin?", fragt er. Ich nickte.
„Weißt du was Jesus gesagt hat?"
„Was?", fragte ich.
„Wir sollen uns lieben." Er grinste und ich sehe ihn kopfschüttelnd an. Unverbesserlich.
„Was wollen wir in der Kirche?"
„Vielleicht möchtest du mir was beichten?", fragte er mich grinsend.
„Im Ernst. Was wollen wir da?"
„Fragen, wann Pater Martin Zeit hat, was sonst?", meinte er monoton.
„Zeit für was?", fragte ich verwirrt.
„Unsere Trauung, was sonst?"
„Wir fahren unseren Hochzeitstermin vereinbaren? Warum hast du mich nicht vorgewarnt?"
„Ich dachte Mum tut das", meinte er etwas verlegen und kratzte sich auf dem Hinterkopf.
„Wann wird Stefan zurück sein?"
„Keine Ahnung", meinte er.
„Überhaupt keine? Wir können doch nicht ohne ihn heiraten!"
„Sag nicht, er ist dein Trauzeuge?", fragte er genervt.
„Nein?"
„Dann sehe ich keinen Grund ihn zwingend hier zu haben."
Ich schüttelte den Kopf. „Ich heirate nicht ohne Stefan!", meinte ich bestimmt.
Er seufzte. „Ich auch nicht Percy", meinte er.
„Er wird höchstwahrscheinlich schon zurück sein, bevor wir heiraten."
„Und wann tun wir das?", fragte ich genervt.
„Vier bis Sechs Monate? Je nach dem wo Pater Martin Zeit hat."
Das war gar nicht so früh wie ich dachte. Ich hatte beinahe Panik, dass wir schon nächste Woche heirateten, so schnell wie er alles tat.
„Ich muss erstmal das Apartment einrichten lassen, da hilft mir deine Mum bei. Ich wollte, dass der ganze Geruch von Farbe und neuen Möbel raus ist, wenn du mich heiratest. Ich mache das so schnell wie möglich. Du hast währenddessen Zeit, dein Kleid und alles vorzubereiten, deine Mum gibt ja auch noch die Verlobungsfeier", erzählte er. Ich nickte.
„Was macht ein Patient, wenn ihn sein Arzt nur noch ein Jahr zum Leben gibt?"
Ich überlegte fieberhaft nach und schüttelte anschließend den Kopf. „Er erschießt ihn, damit der Richter ihm fünfzehn Jahre geben kann. Problem gelöst."
Ich lachte und er grinste mich an. „Willst du noch ein Witz hören?"
Ich nickte.
„Arzt: Ich habe hier die Testergebnisse für sie. Möchten Sie die Resultate erfahren?
Patient: Ich würde sogar dafür sterben, es endlich zu erfahren.
Arzt: Da liegen sie ja schon mal nicht schlecht."
Ich lachte wieder. „Woher kommen immer diese Witze?", fragte ich lachend.
„Betriebsgeheimnis."
„Aber natürlich, Hades", spottete ich. Er lachte.
„Ja, so ist es nun mal, Persephone."
„Du weißt schon, dass Hades Persephone gezwungen hat ihn zu heiraten?"
Es wurde still.
„Ja, was Persephone angeht, weiß man nie genau, was stimmt und was nicht. Angeblich wurde sie auch mal von Zeus vergewaltigt, weil er sie heiraten wollte, aber bei Hades ist das so ne Sache. Einige Übermittlungen sind gegen ihn und viele für ihn."
„Weil sehr viele Hades mögen und meinen er wäre der einzige normale?", fragte ich ihn.
„Wie gesagt, die Sicht ändert sich auch mit der Zeit. Was wirklich passiert ist und ob es passiert ist, ist so ne Sache. Wieso heißt du eigentlich Persephone? Das ist ja nicht normal. Percy schon, aber Persephone?", fragte er mich interessiert.
„Meine Mutter hat zu viele Filme geschaut, bin froh, dass sie mich nicht Aphrodite genannt hat. Helena wäre noch gegangen, aber einige Namen gehen gar nicht. Anscheinend hatte sie den Namen gehört und beschlossen mich so zu nennen, da der Name so melodisch klingt und einzigartig zur heutigen Zeit wäre. Sie ist verrückt. Und du? Wieso Hades Productions?"
„Dein Name hatte mich neugierig gemacht. Ich habe es gegoogelt und ich bin so auf Hades gestoßen. Ich fand es mysteriös und cool, deswegen."
Ich sehe ihn erstaunt an. Damit hätte ich nie gerechnet.
„Ich habe vor, zwanzig Prozent auf Liliens Namen zu überschreiben. Sie ist ein großer Baustein für Hades und wenn sie es will, bekommt sie einen Anteil und ich möchte auch dir und Mum ein Teil überschreiben."
Ich war geschockt. „Deine Mum verstehe ich, aber ich?"
„Die drei wichtigsten Frauen in meinem Leben sollen Teil meines Erfolgs sein. Ganz einfach."
Ich bekam Tränen in den Augen. „Tu das bitte nicht!", flüsterte ich.
„Was?", fragte er erstaunt. Er verstand wohl nicht, was ich meinte.
„So süß sein. Das verwirrt mich."
Er seufzte. Er parkte vor der Kirche. „Komm schon, Gott wartet."
Ich lachte und stieg aus. Ich war seit Jahren nicht mehr hier.
Er hielt mir die große Flügeltür auf und sah kurz in die Kirche. „Er ist wohl zuhause. Ich hol ihn mal, geh doch schon mal rein."
Ich tat was er sagte und schritt bis zum Altar vor. Ich seufzte und kniete mich hin. Verschränkte meine Hände und betete alles mögliche.
„So hier bin ich, was sind deine zwei anderen Wünsche?"
Ich lachte nachdem ich vor schreck zusammenzuckte. „Flavius!"
„Pater Martin ist anscheinend einkaufen. Es wird wahrscheinlich nicht lange dauern."
Ich stand auf und sah mich um. „Hier wurde renoviert", stellte ich fest. Die Bänke waren anders und die Beichtstelle ebenso.
Ich schaute mir die Beichtkammer an und Flavius folgte mir.
„Fass mal mein Shirt an. Weißt du, aus was das gemacht ist?"
Es war klar zu sehen, dass es Baumwolle war, weswegen ich verwirrt drein schaute.
„Heiratsmaterial."
Ich schüttelte den Kopf und schlug ihn gegen die Schulter.
„Entschuldigung, ich glaube du hast da was im Auge. Oh, es ist nur ein Funkeln."
Er legte einen Arm um meine Taille und presste mich gegen die Beichtbank.
„Ist es irgendwie heiß hier drin oder bist du das?", flüsterte er gegen meine Lippen bevor er sie auf meine presste.
Sein Kuss war leidenschaftlich, stürmisch, hart und gleichzeitig weich. Er fuhr mit seiner Zunge zwischen meine Lippen, entlockte mir ein Stöhnen und drückte mich mit seinem ganzen Gewicht gegen die Wand.
Seine Hände wanderten über meine Arme zu meinen Brüsten und sein Atem ging jetzt schon genauso schwer wie meiner. Ein leiser Schrei kam mir über die Lippen, als er meine aufgerichteten Brustwarzen zwischen die Finger nahm und fest zudrückte. Erregung schoss blitzartig in meinen Unterleib, gleichzeitig verkrampfte ich mich aber auch, weil es verflucht wehgetan hatte. Etwas, das ihm nur ein leises Lachen entlockte. „Flavius, wir sind in einer Kirche!"
Er lachte nur daraufhin. „Ich finde es sehr praktisch hier." Er packte mich an den Hüften und drängte mich zum Beichtstuhl bis ich darauf saß. Er kniete sich vor mich hin. „Flavius", keuschte ich. Er ließ sich aber nicht beirren. Er raffte meinen Rock bis zur Taille hoch und zog mein Slip runter. Ich musste total rot im Gesicht sein und ich hielt mir den Mund zu als ich seinen warmen Atem auf meinem Venushügel, ehe er seine Lippen um meine vor Erregung pulsierende Klitoris schloss. Ich warf den Kopf nach hinten und baumelte meinen Rücken, als die erste, siedend heiße Welle aus Lust mich durchströmte. Um mich zum Stillhalten zu verdammen, packte er meine Schenkel, spreizte sie erst obszön weit auseinander und hielt sie dann so fest, dass ich weder ihm noch seiner Zunge entkommen konnte. Jede Berührung seiner Zunge entzündete ein Feuer in mir. Jeder Kuss, jeder kleine Biss, ließ die Flammen höher lodern. Er schien meinen Körper ganz und gar zu kennen, wusste genau, wie ich auf welche Art von Berührung reagierte und wann es zu viel war.
Es überraschte mich deswegen nicht ansatzweise so sehr, wie es wahrscheinlich sollte, dass ich kam, kaum dass er seine Finger erneut in mich geschoben hatte. Gleichzeitig erhöhte er den Druck, mit dem er seine Zunge um meine empfindsamste Stelle kreisen ließ. Der Höhepunkt war so intensiv, dass ich Sterne sah, sekundenlang den Atem anhielt, die Zähne zusammenbiss und immer tiefer in den Strudel der Leidenschaft geriet, weil er nicht aufhörte. Er machte unbeirrt weiter, stieß seine Finger härter, tiefer und schneller in mich, leckte mich gnadenlos und ein heiseres Schluchzen kam tief aus meiner Kehle, weil es zu viel war. Zu viele Reize, zu hart, zu tief ... Ich kam.
Mit Tränen in den Augen, keuchend und einem Puls nahe der Ohnmachtsgrenze. Als er seine Finger tief in mir krümmte und einen Punkt in mir berührte, der eine Welle in mir lostrat, die den letzten Orgasmus in den Schatten stellte und mir tatsächlich für einen Moment schwarz vor Augen wurde. Erst dann ließ er von mir ab. Ich wimmerte, als er ein letztes Mal mit der Zunge über meine nasse Pussy strich, und sich dann zwischen meinen Beinen aufrichtete.
„Stopp", meinte ich sofort und sah ihn mit tränenvollen Augen an. Ich schüttelte den Kopf.
„Nicht vor der Ehe", meinte er gelassen, obwohl ich wusste, dass es nicht das war was er momentan fühlte. Er musste eigentlich mächtig angepisst sein, aber er ließ es sich nicht anmerken. Er nahm den Slip und ich dachte er würde ihn mir geben, aber er steckte ihn sich in der Tasche. „Ich gehe aufs Klo. Setz dich einfach auf eine Bank."
Ich nickte und verließ mit ihm die Beichtkammer. Er ging und ich setzte mich auf die Bank und hielt mir den Kopf. Was tat ich nur?

I know you dareGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt