[•Celést•]
Geschockt blickte ich auf das Laken, auf dem ein kleiner Blutfleck zu sehen war. „Komm duschen, mi amor." Wie benommen nickte ich.
Ich hatte meine Jungfräulichkeit an einen Mafioso verloren.
Immer noch unter Schock stieg ich in die Dusche. „Vuelvo enseguida" (Ich komme gleich wieder „Okay"antwortete ich. Ich drehte das Wasser auf warm und ließ es über meinen Körper laufen. Es fühlte sich an, als würde die Zeit gleichzeitig in Zeitlupe und rasend schnell vergehen. Ein leichtes Ziehen machte sich in meinem Unterleib bemerkbar und allein der Gedanke an den Orgasmus ließ mich Gänsehaut bekommen. Als ich fertig war und mich angezogen hatte, kam Álvaro gerade ins Bad. „Einer der Angestellten hat das Bettlaken gewechselt." „Okay. Ich gehe jetzt schlafen. Buenas noches." „Buenas noches, mi amor." Er küsste mich sanft auf die Stirn, bevor er selbst unter die Dusche ging. Ich legte mich ins Bett, starrte an die Decke und als mir wirklich bewusst wurde, dass ich mit Álvaro geschlafen hatte, nahm ich mir ein Kissen und schrie frustriert hinein. Und kickte meine Beine in die Luft.
Ich.
Hatte.
Sex.
Mit.
Álvaro.
3 Tage später
„Nein, Álvaro, ich springe lieber in ein Becken voller Insekten!" Ich verschränkte die Arme und schaute auf einen viel zu selbstzufriedenen Álvaro hinab. „Mi amor, vertrau mir."
Ich schüttelte den Kopf. Es waren mittlerweile drei Tage vergangen und wir waren immer noch hier – auf dieser verdammten Yacht. Und was hatten wir die ganze Zeit gemacht? Genau. Wir hatten ununterbrochen Sex. Überall.
Auf den Liegen, in der Dusche, im Pool, auf der Bank, in jedem einzelnen Zimmer, das diese Yacht zu bieten hatte. Ich versuchte mich zu bremsen, wirklich, aber es war unmöglich. Ich wollte ihn. Ich brauchte ihn. Doch langsam konnte ich nicht mehr. „Mi amor, entweder du kommst hier runter, oder ich komme rauf und werfe dich ins Wasser." Belustigt sah er mich an.
„Das wagst du nicht" zischte ich und hob drohend mein Zeigefinger.
Mein Ehemann hatte eine sehr dumme Idee.
Er. Will. Mir. Das. Schwimmen. Beibringen.
Aber ich habe Angst vor Wasser.
„Mi amor" knurrte er. „Mi amor" äffte ich ihn nach. ,,Es reicht" hörte ich ihn murmeln. Álvaro seufzte und kletterte die Leiter hoch. Gerade als ich es realisierte, stand er vor mir. Ich drehte mich um, um wegzurennen – doch er war schneller. Mit einer fließenden Bewegung drehte er mich um und ich knallte gegen seine nasse, harte Brust. Unsere Nasenspitzen berührten sich fast und ich dachte er wollte mich Küssen.
„Luft anhalten."
Bevor ich überhaupt reagieren konnte, hob er mich hoch und warf mich ins eiskalte Wasser.
Sofort spürte ich ihn nicht mehr. Panik stieg in mir auf. Reflexartig wollte ich nach Luft schnappen, doch im nächsten Moment brannte meine Lunge. Plötzlich spürte ich Álvaros Hände an meiner Hüfte und er zog mich mit sich nach oben. Hustend klammerte ich mich an ihn, als wir die Oberfläche erreichten. Ich schlang meine Beine um seine Hüfte und meine Arme um seinen Hals.
„¿¡Estás loco!?" (Spinnst du!?) zischte ich.
„Mi amor—"
„Dein Mi amor kannst du dir sonst wohin stecken!" hustend strich ich mir meine nassen Haare aus dem Gesicht und atmete tief durch. Mein Herz raste immer noch. „Ich will zurück auf die Yacht. Lass mich los." Sofort bereute ich meine Worte, denn dieser Idiot ließ mich tatsächlich los. Ich schrie auf, bevor ich erneut unterging. Wild strampelnd versuchte ich, an die Oberfläche zu kommen – vergeblich. Plötzlich zog Álvaro mich wieder hoch. Schockiert und wütend funkelte ich ihn an. „Soll ich dich wieder loslassen?" fragte er grinsend. „Wenn du das tust, töte ich dich im Schlaf" zischte ich.
Lachend legte er den Kopf in den Nacken und drückte mich sanft gegen die Yacht. „Ich will zurück auf die Yacht, oder ich schwöre, in den nächsten Tagen läuft nichts mehr zwischen uns!"
Álvaros Grinsen wurde nur breiter. Plötzlich presste er seine Lippen auf meine. Sofort erwiderte ich den Kuss und öffnete ohne zu zögern meinen Mund für ihn. Gerade als es intensiver wurde, unterbrach er den Kuss abrupt.„Siehst du? Du würdest dich auch jetzt von mir ficken lassen."
Mein Mund klappte automatisch auf. „Du–" Ich suchte nach dem passenden Wort, fand aber keins. „Fick dich, Álvaro Martínez" motzte ich stattdessen. „Und jetzt bring mich sofort zurück auf die Yacht!" Grinsend schüttelte er den Kopf, half mir dann aber doch zur Leiter. Ich kletterte hoch, lief ohne ein weiteres Wort zur Liege am Pool und ließ mich in die Sonne fallen. Anstatt mich in den Pool zu werfen, hatte er mich einfach ins offene Meer geschmissen. Warum zur Hölle musste er mich überhaupt irgendwo reinwerfen?
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Amor a la Mafia
Romansa𝐌𝐚𝐟𝐢𝐚 𝐑𝐨𝐦𝐚𝐧𝐜𝐞 Band 1 𝐶𝑒𝑙𝑒́𝑠𝑡 𝑦 𝐴́𝑙𝑣𝑎𝑟𝑜 🝮︎︎︎︎︎︎︎🝮︎︎︎︎︎︎︎🝮︎︎︎︎︎︎︎ Kapitel: 15 Ich habe eindeutig zu viele Filme gesehen, und genau deshalb will ich nicht, dass er meine Haare zur Seite streicht, mir langsam die Kette umbi...
