Ab hier kommen neue Kapitel, die anderen wurden schon überarbeitet
[•Celést•]
„Malia?" hauchte Gabriela schockiert und blickte zu ihrer besten Freundin, die angespannt vor der Tür stand.
Ich löste mich von Álvaro und sah ebenfalls zu ihr. Sie sah müde aus – kaputt.
Gabriela lief sofort auf sie zu und schlang ihre Arme um sie, Okthevia tat es ihr nach. „Es geht euch gut? Dir geht es gut?" fragte Tevia leicht schockiert und drehte ihren Kopf zu Sergio um, der Okthevia nur angespannt musterte. „Natürlich geht es uns gut. Wie geht es dir? Ich dachte, ich würde dich nie wiedersehen." sagte Ela und löste sich langsam von ihrer Freundin. Okthevia antwortete nicht. Stattdessen richtete sie ihren Blick auf Sergio, der seinen Blick nicht von ihr nahm.
Dann ließ sie ihren Blick durch den Raum schweifen – bis ihre Augen an Ekaterina hängen blieben. Ihre Stirn legte sich in tiefe Falten. Das brachte uns alle dazu, uns gegenseitig anzusehen. Es war nie gut, wenn Okthevia die Stirn runzelte, man konnte Okthevia nie lese, denn sie hat ein Pokerface, der nichts verriet- außer das Stirnrunzeln.
„Was macht sie hier?!" durchbrach Okthevia die Stille und unsere Aufmerksamkeit richtete sich sofort wieder auf Ekaterina, die sich weinend an Miriana klammerte.
„Sie ist geflüchtet." Okthevia verzog das Gesicht, ihr Blick voller Misstrauen und Verwirrung.
„Carlos, bring sie in eines der freien Zimmer." forderte Miriana, während sie Ekaterina weiterhin behutsam die Haare aus dem Gesicht strich und ihr leise beruhigende Worte zuflüsterte. Carlos gehorchte ohne Widerrede.
Er trat langsam auf Ekaterina zu, legte eine Hand unter ihre Beine, die andere an ihren Rücken und hob sie vorsichtig hoch. Das Mädchen begann noch heftiger zu weinen und klammerte sich verzweifelt an ihn. Miriana hielt ihre Hand und streichelte sie sanft, als wolle sie sie nicht loslassen. Keiner von uns wusste, was wir sagen oder tun sollten. Also sahen wir einfach schweigend zu, wie die drei den Raum verließen. Ich atmete tief durch und ließ mich auf die Couch sinken. Mein Kopf fühlte sich an, als würde er jeden Moment explodieren.
„Wer war das?" durchbrach Camila schließlich die Stille und schaute uns neugierig an. Ich sah zu meinen Freunden, die sich immer noch nicht bewegten – gedankenverloren starrten sie die Tür an, durch die die drei gerade verschwunden waren. ,,wer war das?" fragte Cami.
Ich massierte meine Schläfen und wünschte mir in diesem Moment nichts sehnlicher als Alkohol „Eine alte Bekannte ..." murmelte Valeria und setzte sich neben mich. Die Männer musterten uns abwartend, ihre Blicke verlangten nach Antworten. Antworten, die wir selbst nicht hatten. Es war unmöglich, allein zu fliehen.
Nachdem wir es geschafft hatten, hatte er die Sicherheitsvorkehrungen verdoppelt, die Bewachung verschärft, jede Bewegung kontrolliert.
Also wie konnte sie fliehen?
Und wenn sie es konnte – warum war sie allein?
Wer hatte ihr geholfen?
Wo war ihre Hilfe jetzt?
„Sie war mit uns im Lager ..." flüsterte Gabriela und ließ sich auf den Boden sinken. Ihre Finger gruben sich in ihr Haar, dann atmete sie tief ein und legte beide Handflächen auf den Boden – als würde sie Halt suchen. Sie tat das oft.
Wenn sie glaubte, dass all das hier nur ein Albtraum war.
Wenn sie sich vergewissern musste, dass sie nicht gleich in ein tiefes Loch stürzte.
„Sie war mit uns im Lager, doch irgendwie hat sie es da raus geschafft. Alleine." sagte ich und rieb mir erneut die Schläfen.
„Sie sollte tot sein."
Ich zuckte zusammen.
Mein Blick wanderte schnell zu Okthevia. Sie hatte die Tür keinen Moment aus den Augen gelassen. „Was?" fragte Vale, ihre Stirn gerunzelt.„Nichts" murmelte Okthevia und ließ ihren Blick langsam durch den Raum wandern. „Andrés, schick eine Gruppe Männer los. Sie sollen die ganze Straße absuchen" befahl Sergio plötzlich mit harter Stimme. Andrés nickte knapp und verschwand durch die Tür.
„Es ist alles viel zu stressig" seufzte ich und rieb mir die Schläfen.
DU LIEST GERADE
Amor a la Mafia
Ficção Adolescente𝐌𝐚𝐟𝐢𝐚 𝐑𝐨𝐦𝐚𝐧𝐜𝐞 Band 1 𝐶𝑒𝑙𝑒́𝑠𝑡 𝑦 𝐴́𝑙𝑣𝑎𝑟𝑜 🝮︎︎︎︎︎︎︎🝮︎︎︎︎︎︎︎🝮︎︎︎︎︎︎︎ Kapitel: 15 Ich habe eindeutig zu viele Filme gesehen, und genau deshalb will ich nicht, dass er meine Haare zur Seite streicht, mir langsam die Kette umbi...
