< CEDRIC > brüllte mein Boss dezent aggressiv.
< BEWEG DEINEN VERDAMMTEN ARSCH HIERHER.> kam es noch lauter.
Wie er mir auf den Sack ging. Ich hatte echt keinen Bock auf ihn, aber was blieb mir anderes übrig. Dennoch hatte er keine Ahnung, wie gefährlich ich für ihn sein konnte. Wenn ich wollte, könnte ich den ganzen Laden hier übernehmen und mein eigenes Ding durchziehen.
Seufzend stand ich auf und marschierte zu seinem Büro. Er saß wie immer in seinem Chefsessel, mit einem Weinglas in der Hand.
< Was gibt es, Boss?> fragte ich, wobei es mich eigentlich nicht sonderlich interessierte. Er sah mich an und ich bewunderte die Rotfärbung seines Gesichtes.
Bei ihm würde man im Leben nicht darauf kommen, dass er ein Werwolf war. Er war chic gekleidet, aber sein Feinkostgewölbe sprach für sich.
Ich überlegte, wann er sich wohl das letzte Mal verwandelt hatte und wie sein Wolf wohl aussehen würde. Wahrscheinlich würde seine Fellkugel am Boden entlang rutschen und ich musste plötzlich grinsen.
< Was grinst Du so dämlich? Mir ist gerade nicht zu lachen zumute. Ich habe gerade die Meldung bekommen, dass die graue Wölfin, die Du beseitigen solltest, jetzt mit dem Bruder eines Alphas verpaart ist. Ganz toll, Cedric. Sie werden sich alle Informationen von ihr holen. > spuckte er mich an.
Ich sah, wie die Tropfen auf mich zuflogen und trat einen Schritt zur Seite. Seine Augen strahlten pure Bosheit aus und ich fragte mich immer mehr, warum ich ihm nicht die Kehle herausriss.
Warum eigentlich nicht?
Ohne zu überlegen, schnellte meine Hand mit ausgefahrenen Krallen vor und durchstieß seine Kehle.
Ich drehte mich um und ging. Man hörte nur noch ein Gurgeln und seinen letzten Atemzug. In meinem Büro setzte ich mich an meinen Schreibtisch und verfasste eine Rundmail an alle mit dem Hinweis, dass ich ab jetzt die Geschäfte übernehmen werde und jeder, der damit nicht einverstanden wäre, wüsste ja, wo die Tür war.
Es klopfte und ich sah zur Tür, die sich zögerlich öffnete.
Loreley sah ängstlich zu mir rein. Ich ging davon aus, dass sie im Büro des Chefs war und unter anderem meine Mail gelesen hatte.
Gespannt sah ich sie an und ich hatte das Gefühl, sie wurde immer kleiner.
< Sir. Das Büro wäre jetzt wieder sauber. Möchten Sie umziehen oder hier bleiben? Ich werde Ihren Wünschen entsprechend handeln> stotterte sie und versuchte überall hinzuschauen, nur nicht zu mir.
Ich stand auf und stellte mich vor sie. Ihr Herzschlag und Ihre Atmung wurden schneller.
< Loreley. Schau mich an.> sagte ich und hob mit meinem Finger ihr Kinn an.
< Du brauchst keine Angst zu haben. Ich weiß, wie er Dich behandelt hat, das wird sich alles ändern. Du wirst meine Stellvertreterin und hast das sagen, wenn ich nicht im Hause bin. Ich werde es entsprechend in einer Rundmail kundgeben.> sagte ich zu ihr und hauchte ihr einen Kuss auf die Wange.
Ich setze mich wieder und amüsierte mich über ihre Gesichtsfarbe. Leise verließ sie das Büro und ich begann die Unterlagen durchzusehen, die noch auf meinem Tisch lagen.
In Gedanken war ich bei der Grauen Wölfin und beschloss, sie demnächst aufzusuchen.
Wie ich Büroarbeit hasste. Es war klar, warum der Boss alle anderen für sich arbeiten ließ. Deshalb beschloss ich noch jemanden einzustellen, der Loreley und mir unter die Arme greifen sollte.
Unzufrieden hämmerte ich auf der Tastatur und suchte im Internet die Luftbilder von Alpha Logans Territorium. Ich wollte unbedingt vorher wissen, wo ein Gebiet anfing und wo es aufhörte.
Gespannt betrachtete ich mir die Bilder, als Loreley sich in mein Büro schlich und sich hinter mich stellte und begann meine Schultern zu massieren.
Ich stöhnte unter der süßen Folter und bemerkte erst jetzt, wie verspannt ich eigentlich war.
Als sie aufhörte und sich weg bewegte, packte ich sie am Handgelenk und zog sie auf meinen Schoß. Hart ergriff ich ihr Kinn, das sie leise wimmerte, und zog sie näher zu meinem Gesicht. Ich fixierte ihre Augen. Sie waren voller Angst, aber auch Bewunderung und etwas Sexuelles konnte ich darin erkennen.
Hart küsste ich sie, als sie ihre Arme um meinen Nacken legte und sich näher zu mir zog. Wir küssten uns lange, bis wir uns nach Luft schnappend lösten.
Loreley lächelte und küsste mich zärtlich auf meine Lippen.
Knurrend schob ich meinen Stuhl zurück und setzte sie auf meinen Schreibtisch. Sie keuchte, als ich ihren Rock nach oben schob, ihren Slip zerriss und mich in ihr versenkte. Nach ihrem überraschten Blick zu urteilen, hatte sie nicht mitbekommen, dass ich meine Hose geöffnet hatte.
Ich nahm sie hart und legte meine ganze Wut und Frust in meine Stöße rein, bis wir beide kamen.
Keuchend und schnell atmend lag sie auf meinem Schreibtisch. Ich schloss meine Hose und half ihr, sich wieder aufzusetzen.
Ich setzte mich wieder in meinen Stuhl und beobachtete sie, wie sie ihren Rock und Haare richtete, um dann zur Tür zu gehen, als wäre nie etwas gewesen.
Lächelnd widmete ich mich wieder meinem Computer und klopfte meinem Wolf gedanklich auf den Rücken. Er war stolz, einem Weibchen die Befriedigung, die sie gebraucht hatte, zu geben und blähte seine Brust.
Man hätte meinen können, Loreley wäre ein stilles Wässerchen, aber mich lehrte sie bei diesem Quickie eine andere Seite von ihr kennen.
Seufzend beendete ich meine Recherchen und begab mich zum Aufzug. Es war Zeit, etwas aufzuräumen und so fuhr ich zum Moon Lake Territorium von Alpha Logan.
Ich hatte mir in den Kopf gesetzt, meiner abgelehnten Gefährtin einen Besuch abzustatten und das zu beenden, was ich versäumt hatte. Danach wäre die Graue dran und ich könnte nach Hause und würde Loreley zum Abendessen einladen.
Der Weg war nicht weit und so kam es, dass ich im Wald gleich auf eine Patrouille stieß, die ich sauber erledigte.
Ich war mir sicher, dass einer der Wächter noch einen Hilferuf abgeben konnte und freute mich schon auf das Eintreffen des Alpha.
Der ließ sich auch kurz darauf blicken und im Schlepptau sein Beta und ach ein Wunder, meine Geliebte abgelehnte Mate.
Hasserfüllt sahen sie mich an.
Ich lächelte ihnen entgegen.
< Hallo zusammen. Ich bin Cedric und der heutige Tag ist euer Untergang.> sprach ich und sah belustigt zu, wie ihre Gesichtszüge entgleisten.
Der Alpha knurrte. Es kamen immer mehr Krieger und positionierten sich.
< Hallo Mate. Erkennst du mich noch? Tut mir leid, dass ich dein erbärmliches Leben nicht beendet habe, aber das werde ich nachholen, wenn ich den Alpha hier erledigt habe. Keine Sorge. Es wird schnell gehen.> sprach ich zu ihnen und ging auf den Alpha zu.
Vor ihm blieb ich stehen und fixierte ihn.
< Ich fordere dich heraus, Alpha.> spuckte ich ihm entgegen.
So kam es, dass er sich verwandelte und auf mich zustürmte. Ich konnte den Hass in seinen Augen sehen und so verwandelte ich mich und stürmte ebenfalls auf ihn zu.
Der Kampf begann. Er war stark, doch ich war stärker.
Ich war mir sicher, als Sieger aus diesem Kampf zu gehen und sein Rudel würde mir gehören.
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LITTLE WOLF
WerewolfDas Moon Lake Rudel findet auf seinem Territorium eine Fremde Verletzte Wölfin. Sie versuchen alles daran zu setzten um herauszufinden, wer das getan hat und warum! Wer ist die Wölfin? Wo kam sie her? Wer wollte ihren Tot? Denn das jemand ihren Tot...
