~Ich bin deine Dunkelheit~Band 3
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Die Wahrheit über Sky's Vergangenheit kommt nach und nach ans Licht. Endlich erfährt sie, wer ihre Mutter wirklich war. Diese Erkenntnis hat jedoch Folgen, denn nun wird der jungen Frau bewusst, we...
Vorweg habe ich noch eine kleine Bitte an euch 🥰Ich weiß es gab eine längere Pause, aber ich werde mir Mühe geben regelmäßiger zu updaten und den letzten Band der Reihe somit auch abzuschließen. Ich würde mich daher sehr freuen, wenn ihr für die Kapitel votet und auch den ein oder anderen Kommentar dalasst, denn nur so werden die Geschichten und das Schreiben hier auf Wattpad zu etwas Einzigartiges ❤️
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Der Schmerz in meinen Händen lenkte mich von den Schmerzen in meinem Innern ab. Was dachte Yonathan sich, mir vorzuschlagen, mit Demjan zu reden? Das war wirklich das Letzte, was mir in dem Moment geholfen hätte! Ich wollte all die Stunden, die ich mit ihm verbrachte nur aus meinem Gedächtnis löschen und sie nicht auffrischen. Dass ich Nate davon erzählte, diente nur zu Ablenkung. So dachte er, ich hätte den Spiegel zerschlagen, weil ich mir wegen Demjan selbst nicht mehr in die Augen sehen konnte. Dabei war der Grund jedoch ein ganz anderer.
Als ich in meinem Zimmer war, hatte ich eine weitere Nachricht von Mikhail bekommen. Er schrieb mir, dass er Stenja weiterhin festhalten würde, bis er alles, was er brauchte, hatte. Er würde mich weiter für sein Vorhaben benutzen und ich musste Yonathan noch mehr hintergehen. Mein abgefuckter Halbbruder benutzte mich wie eine Puppe, die an seinen Fäden hing.
Mir bei all dem noch selbst in die Augen schauen konnte ich nicht. Ich ertrug das alles nicht. Ich konnte mit niemanden darüber reden, weil ich damit Stenjas Leben aufs Spiel setzte. Dabei brauchte ich ihn gerade am meisten.
Ich hörte Wasser im Bad laufen, weshalb ich Nates Decke um meinen Körper schlang und meinen Kopf in die Kissen drückte. Sofort umhüllte mich der Geruch von Yonathan. Ich schloss meine Augen und versuchte, all die negativen Gedanken auszuschalten, die in Dauerschleife durch meinen Kopf fegten. Ein Kratzen an der Tür sorgte dafür, dass ich meine Augen wieder aufriss.
Ich hatte King vergessen!
Hoffentlich nahm er mir das nicht allzu übel. Gerade als ich aufstehen wollte, kam Nate nur mit einer dunklen, tief sitzenden Jogginghose zu mir. Er reichte mir ein schwarzes T-Shirt.
„Danke", sagte ich und zog mir sein Shirt über.
„Da vermisst dich wohl jemand." Er öffnete die Schlafzimmertür, woraufhin King mit erhobenen Hauptes und ohne eines Blickes zu Yonathan ins Zimmer stolzierte. Er kam ohne jegliche Umschweife auf das Bett zu. Mit einem eleganten Sprung landete er zwischen den Decken. King schlängelte sich einige Male um sich selbst, ehe er beschloss es sich, auf Yonathas Bettdecke gemütlich zu machen.
„Klar, mach es dir doch bequem", brummte Nate genervt. Er kam ebenso ans Bett heran und streckte die Hand nach King aus, woraufhin dieser jedoch laut fauchte und seine scharfen Zähne zeigte. Das hinderte Nate nicht den Kater im Nacken zu packen und ihn hochzuheben. „Wir können das auf die sanfte Tour regeln, oder auf die Harte."