~Ich bin deine Dunkelheit~Band 3
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Die Wahrheit über Sky's Vergangenheit kommt nach und nach ans Licht. Endlich erfährt sie, wer ihre Mutter wirklich war. Diese Erkenntnis hat jedoch Folgen, denn nun wird der jungen Frau bewusst, we...
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Sobald Stella nach oben in Yonathans Bett gegangen war, schickte ich Summer zurück nach vorne. Sie war aktuell diejenige, die am wenigsten vor ihm zu befürchten hatte. Ich wusste, er würde noch einige Minuten brauchen, um runterzukommen, aber er hätte keinen von ihnen wirklich Schaden zugefügt. Nicht mal, wenn Stella darum gebettelt hätte.
„Bist du zufrieden?", fragte ich Stella, als sie überheblich an mir vorbeiging. „Hast du bekommen, was du wolltest?"
Natürlich wusste ich, dass es nicht so war. Ihr wäre es lieber gewesen, wenn Nate schwach geworden wäre und es mit ihr getrieben hätte, um mich zum zweiten Mal an diesem Abend vor Wut explodieren zu lassen. Erst Stenja und nun Yonathan!
„Ich bekomme schon, was ich will. Yonathan ist eh dämlich, wenn er denkt, er könnte es jedem recht machen und es sogar erlaubt, dass ich was mit seinem Cousin anfange."
„Wieso willst du ihm auf die Weise wehtun?", fragte ich und verstand nicht, welchen Plan sie damit verfolgte.
„Ich werde ihm notfalls auf ganz andere Weisen wehtun. So wie er uns wehgetan hat", zischte sie hasserfüllt. „Schön, wenn du ihm alles verziehen kannst, nachdem er dich für seine Fehler auch noch bestraft hat. Ich tue es nicht!"
In diesem Moment war ich mir nicht sicher, ob sie nicht auch diejenige war, die ihn angeschossen hatte.
„Und Stenja?", rief ich ihr hinterher, da sie in ihr Zimmer flüchten wollte. „Er hat dir nichts getan!"
„Ich habe auch nie behauptet, dass ich ihn etwas tue", erwiderte sie gleichgültig. „Ich finde ihn cute."
„Hätte ich gewusst, dass du es auf die Weise ausnutzen würdest, hätte ich dich niemals so nahe an Yonathan herangelassen!"
Die Tür zu ihrem Zimmer krachte zu, dennoch hörte ich eine Antwort von ihr hinter dem Holz „Ich vögle ihn trotzdem. Was willst du dagegen schon tun!"
Arrgh ... Ich wollte an ihren Haaren reißen und ihr ins Gesicht schlagen!
„Dämliche Kuh", fluchte ich und verschränkte meine Arme schützend vor der Brust. Ich hatte das Gefühl, alles was ich versuchte, um ein Gleichgewicht herzustellen, scheiterte. Stella würde ich nie unter Kontrolle bekommen, weshalb ich es auch tolerierte, dass sie Yonathan näher kam. Vielleicht war sie besser zu kontrollieren, wenn sie ihm verfiel und gehorchte. Vor allem aber wollte ich sie von dem lächerlichen Gedanken abbringen, dass sie tatsächlich Stenja wollte.
Bei den anderen sah es ähnlich aus. Sie waren nicht gehässig und wollten Yonathan nicht leiden sehen. Wenn sie seine Nähe suchten, dann um Geborgenheit bei ihm zu bekommen. Diese würde ich keine der Persönlichkeiten verwehren, denn ich wusste selbst, wie es war ohne jeglicher Art zu leben.