Ich weiß, ich habe euch sehr lang auf ein neues Kapitel zu diesem Oneshot warten lassen, aber es hatte seine Gründe, die diesmal eher persönlicher Natur waren. Und da ihr von meinem verschobenen Mindset auch betroffen wart, schulde ich euch eine etwas längere Erklärung: Diese werde ich ganz ans Ende dieses Oneshots packen, damit ihr erst den vollen Lesegenuss habt und dann meine Einschätzung und Meinung dazu bekommt.
Das letzte Kapitel zu diesem Oneshot werde ich (wenn alles gut läuft) an Silvester hochladen. Aber jetzt wünsche ich euch erstmal noch einen tollen restlichen Weihnachtsfeiertag. ✨️
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„Also meint ihr, ich soll ihnen sagen, dass ich Gefühle entwickelt habe und in ihnen mehr sehe als die geretteten Babykatzen oder perfekt gezüchteten Hybriden?"
Beide nickten unisono.
„Definitiv." „Klar."
Dieser Teil meiner Konversation mit Chan und Changbin ging mir in den nächsten Tagen nicht mehr aus dem Kopf und ich versuchte, mir mehrere Szenarien vorzustellen, in denen ich Felix und Minho meine Entscheidung und meine Gefühle verkünden würde.
Die Gewissheit, die beiden tatsächlich aufrichtig zu lieben und ihnen das auch zeigen zu wollen, vereinfachte meinen Alltag sehr. Ich konnte offener darüber sprechen, was ich wollte und brauchte, und konnte durch kleine Gesten meine Zuneigung ausdrücken. Die beiden Hybriden bemerkten dies natürlich und reagierten ebenso mit mehr Anhänglichkeit und Zuwendung.
In kürzester Zeit lernte ich so viel Neues über Minho und Felix, dass es beinahe beängstigend erschien, was ich davor alles verpasst hatte und welche Geborgenheit ich mir selbst all die Jahre versagt hatte. Dank dieser Erkenntnis und der spürbaren Liebe der beiden entwickelte ich mich in den nächsten Wochen deutlich weiter und genoss diese neue Klarheit über mein Leben und meine Ziele.
Gerade lehnte ich an der Küchenzeile, mit einem Kaffee in der Hand, und beobachtete lächelnd, wie sich Minho ein weiteres Stück Butter abschnitt und es sich dann leise schnurrend zwischen die Lippen schob, bevor er seine Fingerkuppen langsam und genüsslich ableckte. Eigentlich war der silbergraue Hybrid momentan damit beschäftigt, den Tisch abzuräumen, aber etwas von der Butter zu naschen war wohl deutlich wichtiger. Felix hatte die Krümel der mittlerweile verspeisten Brötchen mit einem Lappen vom Tisch gewischt und trat jetzt neben mich an die Spüle. Er bemerkte meinen verklärten Blick, folgte ihm und grinste dann verschmitzt, bevor seine Hand geschickt nach Minhos langem, seidig grauem Schweif fasste und sanft daran zog.
„Du bist ein unverbesserliches, gieriges Naschkätzchen", neckte er Minho liebevoll, der sofort herumwirbelte und etwas ertappt zwischen Felix und mir hin und her sah. Geistesgegenwärtig schloss Minho die Kühlschranktür mit dem Fuß und kam daraufhin in unsere Richtung, als würde er sich an seine Beute anpirschen. Seine blauen Augen funkelten und er leckte sich ein letztes Mal verstohlen über die Lippen, bevor er dicht vor Felix zum Stehen kam und ihn mit seinem Körper an die Anrichte drückte.
„Und wenn schon, von dir lasse ich mir das nicht verbieten", brummte der Hybrid und beugte sich dann leise schnurrend nach vorn, bevor er seine Nasenspitze an Felix Nacken rieb und dieser ein leises Geräusch ausstieß, das zwischen einem Kichern und einem Keuchen lag. Der sandfarbene Hybrid stemmte seine Hände entschieden gegen Minhos Brust, aber dann krallten sich seine Finger in das lockere Shirt und er legte ebenso seinen Kopf schief, um sich an Minhos Hals zu reiben. Inzwischen wusste ich, dass sie das taten, um den Geruch des jeweils anderen aufzunehmen, und immer häufiger machten sie dies auch bei mir.
Vor allem Felix mochte es, wenn ich nach ihm roch. Normalerweise kam er, bevor ich ins Studio musste, einmal zu mir und drückte sanfte, aber verheißungsvolle Küsse in meinen Nacken oder schmiegte – wie er es gerade bei Minho tat – seine Wange gegen die Haut und rieb sich so an mir. Mit diesem Aneinanderreiben der Haut hinterließ er seinen persönlichen Duft auf mir und dem animalischen Teil seines Verstandes gefiel die Vorstellung, dass jedes andere Tier genau wissen würde, dass ich bereits zu ihm gehörte.
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The Oddinary Kids Storys
Fiksi PenggemarLasst die Realität für eine Minute oder auch für eine Stunde hinter euch und taucht tief ein in die Wunder der Möglichkeiten, die sich uns in Träumen offenbaren, die in Fantasien und Hirngespinsten zu uns finden und die ich hier in kurzen Geschichte...
