Verheult saß ich in meinem Bett und lehnte gegen Beth, die ihre Arme immer noch um mich geschlungen hatte.
"Er ist jetzt an einem bessern Ort,Triss"sagte sie sanft und strich mir über die Haare, irgendwie seltsam ich bin älter als sie heule mich aber bei ihr aus.
"Ja...du hast recht"ich löste mich von ihr und wischte mir die Tränen weg, Carl saß bei uns und schenkte mir ein lächeln als ich zu ihm sah,das erste richtige was ich von ihm sah.
"Wie geht's der kleinen?"fragte ich und beugte mich zu Judith,sie hatte die Augen geschlossen und schlief seelenruhig in seinen Armen.
"Du bist ein guter Bruder, pass auf sie auf!"sagte ich und legte ihm dabei meine Hand auf die Schulter,er nickte bestimmt und verließ mit der kleinen das Zimmer.
"Jeder hat seine Aufgabe,das ist seine"hörte ich Beth hinter mir, ich drehte mich zu ihr um und sah sie wie sie mit einem Armreif spielte.
"Der ist schön, ist er von deiner Schwester?"fragte ich und zeigte auf den Armreif,doch sie verneinte mich mit einem Kopf schütteln.
"Mein Dad hat ihn mir geschenkt, ich vermisse ihn"sagte sie immer leiser,ich rückte an sie heran und schlang meine Arme um sie.
"Er wäre stolz auf dich, ganz sicher"sie ließ ein lächeln zu, wir trösten nicht nur einen sondern gleich alle.
Seltsam nicht?!
Beth und ich unterhielten uns noch und hatten schon geplant das wir für Jim Blumen sammeln als Daryl ins Zimmer kam und sich gegen die Wand uns gegenüber lehnte.
"Soll ich gehen?"fragte Beth und sah zwischen mir und Daryl hin und her, er zuckte mit den Schultern und ich genau so.
Sie lächelte Kopf schüttelnd und ging aus dem Zimmer, mein Blick fiel auf Daryl dieser hatte einen emotionslose Mine aufgesetzt und starrte mir entgegen.
Wir schweigen eine Zeit,keiner wagte sich etwas zu sagen auch wenn ein dummer Flachwitz jetzt angenehmer wäre als diese Stille.
Ich fing an an meiner Kette zu spielen und starrte dabei leicht auf sie, Daryl hatte sie mir ja wieder gebracht.
Ich glaube er weiß garnicht so recht wie sehr ich ihm dafür dankbar war, sie bedeutete mir so viel.
Ganz in Gedanken versunken merkte ich nicht wie die Matratze neben mir heruntersankte als sich Daryl darauf setzte.
"Pack alles ein was nötig ist...ich glaube wir müssen bald fliehen"diese Worte holten mich in die Realität zurück.
"Glaub..."ich stopte,denn mein Blick traff seinen, seufztend stand ich auf und musste mein schweres Herz aushalten.
Wie ich es hasste ein Zuhause zuverlassen.
Man konnte nirgends Fuß fassen immer wurde man vertrieben,wenn nicht durch Beißer dann durch andere Menschen.
Gab es überhaupt einen Ort wo wir lange bleiben können?
Ich nahm mir eine große Tasche und packte dort nur das nötigste ein,also ein paar Klamotten und klein Kram der noch nützlich werden könnte.
Trotzdem war in der Tasche noch genug platz für Essen und Trinken,das wichtigste was dort rein gehörte.
Lustlos warf ich sie neben Daryl auf das Bett und sah Hunter neben ihm sitzten, er sah mich mit seinen großen Augen an.
"Wieder kein Zuhause"stellte ich traurig fest und lehnte mich mit der Hüpfte gegen den Posten des Bettes.
"Als hätten wir je eins gehabt"knurrte Daryl dahin,als würde ihm das am Arsch vorbei gegen.
"Du vielleicht nicht"maulte ich leise zurück und ein finsterer Blick traff mich.
"Blöde Kuh"knurrte er,stand auf und ging aus dem Zimmer natürlich nicht ohne die Tür schwungvoll zu zuschlagen,so das sie gleich wieder aus der Angel riss und auf ging.
Hunter zuckte zusammen und senkte seinen Kopf unterwürfig, seufztend lief ich zur Tür und machte sie leise zu um mich dann an den Hund zu wenden.
Ich klopfte auf meine Oberschenkel und er kam zu mir gelaufen,vielleicht sehr schüchtern aber er kam zu mir.
Sanft strich ich ihm über den Kopf und beruhigte ihn so, Daryl war einfach manchmal ein gefühlsloser Klotz.
Trotzdem schien immer noch ein Stein auf meinem Herzen zu liegen, ich ließ den Kopf hängen und zog den wuscheligen Hunter an mich heran.
Wieder kamen mir die Tränen, warum verlieren wir immer ein Zuhause, immer.
Meine Hände vergruben sich im langen Fell von Hunter und als sich gerade das erste Schlurzen bemerkbar machte hallte ein Schuss durch die Nacht.
Erschrocken zuckte nicht nur ich sondern auch Hunter zusammen, ich sah zur Tür auf und wusste jetzt schon, ich muss kämpfen.
Die Trauer war weg, es blieb nur noch der Gedanke das ich die schützen muss die ich liebe.
Das heißt alle hier in diesem Haus und besonders Daryl, egal wie gefühllos er manchmal ist.
Schnell schnappte ich mir meine Tasche und rannte nach unten,Beth rannte an mir vorbei.
Unten angekommen schmiss ich die Tasche an die Wand der Hintertür und lief zu den Männern die die Couch vor die Tür schoben.
Hunter war wie von den Socken und rannte zu mir und versteckte sich bei mir, treue Seele.
"Was soll ich machen?"fragte ich und wieder fielen Schüsse,sie durchschlugen die Fenster.
"Nimm dir ein fucking Gewähr"rief mir jemand zu, dies tat ich auch und setzte mich neben Rick an eins der kaputten Fenster und zielte nach draußen.
"Diese verdammten Wichser"knurrte Merle und damit drückte er sich mal angemessen aus.
Ich sah nach draußen konnte aber kaum etwas ausmachen vielleicht mal ein paar Schatten wo ich dann gleich eine Kugel darauf verschwendete.
Kann nicht einer einen Fehler machen?
Daryl tippte mir auf die Schulter und signalisierte mir ich solle nach hinten,das heißt ich soll den Wagen fertig machen ganz sicher.
Schnell rannte ich mit meinem Rucksack und dennen,die daneben lagen zum Bus und warf alles hinein,darunter war auch Daryls Armbrust.
Huntet war mir gefolgt und ich gab ihm das Signal er sollte hier bleiben.
Ich wollte gerade wieder rein rennen zu den anderen als die Hände eines Beißers nach mir griffen,verdammt die auch noch.
Ich befreite mich aus seinem griff und trat so lange gegen seinen Kopf das nur noch eine eklige,dunkel rote Masse übrig blieb.
Außer Atem stieg ich aus dem Wagen aus und sah mich,mit der Waffe im Anschlag,vorsichtig um.
Als ich gerade um den Bus luckte sah ich das Ausmaß...eine ganze Herde kam auf uns zu getorkelt.
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This stupid world
FanfictionDie Welt steht am Abgrund, zumindest mit der Menschheit. Eine grässliche Epidemie hält die Welt in ihren Klauen und lässt die Toten auferstehen,die die lebenden fressen. In dieser verrückten Welt überleben nur total Bekloppte oder Profis,die wissen...
