Wir haben unsere Inhaltsrichtlinien aktualisiert.
Sieh dir die neuesten Richtlinien an, um weiterhin sicher Geschichten zu teilen.

Kapitel 5 - Da wo ihr hinwollt

1.8K 96 4
                                        

Kleine Anmerkung mit Spoiler Warnung:

Ich hab das Alter von Carl aus der Serie übernommen. In den Comics ist Carl erst 7 und beim Eintreffen von Negan ca. 9 oder so. In der TV-Serie ist er zu Beginn schon 10 und ab der 6 Staffel 14. Die Zeit in der Serie verläuft somit etwas anders, aber wenn man bedenkt das einige Sachen wie Terminus und auch das Seuchenkontrollcentrum nur in der Serie existieren, ist es irgendwie klar, dass mehr Zeit in der Serie vergeht als in den Comics.

Hab daher also die Zeitachse der Serie genommen, weil mir zum einen der Serien Carl besser gefällt und zum anderen sich das ganze ja auch wie 4 Jahre anfühlt, als wie in den Comics nur ca. 2 (den Riesigen Zeitsprung des Letzen Comics mal nicht mitgezählt)

Viel Spaß <3 CharlyXO

Hoppla! Dieses Bild entspricht nicht unseren inhaltlichen Richtlinien. Um mit dem Veröffentlichen fortfahren zu können, entferne es bitte oder lade ein anderes Bild hoch.

„Die Nacht, gut für den Jäger, schlecht für den Gejagten."

Dexter, Season 3

Beide lauschten wir den Geräuschen von draußen, die in uns nicht unterschiedlichere Gefühle hervorrufen konnten. Ich fühlte Beklemmung, wobei mir Negans breites Grinsen meine Vermutung bestätigte, dass er genau das Gegenteil verspürte. Vorfreude.

Das Pfeifen drang immer lauter an mein Ohr.

Damals als sie Hilltop übervielen war ich vor den Toren gewesen um zu jagen. Mit dem Pfeifen hatten sie mich zurück hinter die Mauern getrieben. Das Pfeifen verfolgte mich heute noch, obwohl ich mich jetzt auf der Seite der Saviors befand.

„Gut ihr habt's geschafft", hörte ich Simone, der dieses Spiel genau sosehr aufzugeilen schien wie Negan selbst.

„Willkommen da wo ihr hinwolltet. Her mit euren Waffen."

Ich trat von Negan weg, um mich mit verschränkten Armen vor das kleine Seitenfenster zustellen. Die Jalousien waren zu dicht und draußen war es zu dunkel, das irgendjemand erahnen konnte das hinter dem Fenster jemand stand. Allerdings reichten die kleinen Lücken und die Beleuchtung der Autos aus, um es mir möglich zumachen dem Schauspiel draußen zu folgen.

Ich sah Simon wie er auf den Jungen zielte und der Anführer, der ein Ende einer Trage hielt, panisch erkannte, dass es hier nicht mehr weiter ging. Seine Augen zuckten hektisch hin und her, auf der Suche nach einem Ausweg, doch hier endete die Jagt. Es ging nur noch darum die Beute aufzuteilen.

Ich runzelte die Stirn als ich sein Gesicht jetzt vom nahem sah und schüttelte gleich wieder den Kopf. Spinn nicht rum, Lexi. Das ist unmöglich.

„Wir können darüber reden.", drang die Stimme des Mannes an mein Ohr, der wohl versuchte sich und seine Leute, hier noch irgendwie heraus zu bekommen. Er war der Anführer, offensichtlich. Der Klang seiner Stimme, trotz dass ich sie nur gedämpft durch die Campertür vernahm, rief Erinnerungen in mir wach, die ich schon längst verdrängt hatte. Erinnerung vor der Seuche.

Gone SisterGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt