Kapitel 19 - Resonanz und Anziehung

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"Gott vergib mir, ich strahle Vertrauen aus und steh'auf Sex! Glaubst du es gefällt mir tagaus tagein das ewige Sonnenscheinchen spielen zu müssen um als Dame anerkannt zu werden? Ich bin der Inbegriff eines Stiefkindes der Upper East Side und hätte manchmal echt Lust mich umzubringen! Soviel zu meiner Psyche Doktor Freud."

Eiskalte Engel

Mir kam die Fahrt zur Fabrik noch nie so kurz und gleichzeitig so lang vor.

Negans Hand ruhte wie schon zuvor in meinem Haar und mein Herz schlug als würde eine ganze Herde Beißer auf mich warten, was mir in diesem Moment auch lieber wäre.

Fuck. Fuck. Fuck.

„Hat Sherry dir Kleidung gebracht?"

„Ja, hat sie.", murmelte ich leise ohne ihn anzusehen.

Er lacht leise und nickte. Seine Augen glänzten. Er vergrub seine Hand ganz in meinem Haar und zwang mich so näher zu ihm zu rutschen. Ich kniff die Augen zusammen und verbiss mir die Worte die auf meiner Zunge lagen.

Ruhig, Lexi.

„Denk an unsere Abmachung. Keine Zickereien.", drang Negans leise Stimme an mein Ohr und ich öffnete die Augen. Er fixierte mich und ich schluckte trocken. Mir kam der Wagen plötzlich viel zu klein vor und ich spürte wie mir kalter Schweiß ausbrach.


„Ich weiß.", sagte ich fest und bemühte mich seinem Blick stand zuhalten. Egal ob Negan Lächelte oder nicht, ich fand seine Augen wirkten immer wie die eines Killers. Eiskalt und bereit zum zu schlagen. Trotzdem wusste ich er würde mich nie zu etwas zwingen was ich nicht wollte... Das war nicht sein Stil und das war der ausschlaggebende Punkt. Ich musste so nah wie möglich an ihn herankommen um endlich wieder frei zu sein. Der Plan stand fest. Ich hatte nichts anderes.

Ich schluckte erneut schwer und biss mir nervös auf die Unterlippe, ehe ich mich vorbeugte und kurz vor seinen Lippen zum Halten kam. Ich spürte seinen Atem auf meiner Haut und die Wärme seines Körpers. Seine Augen drangen in meine und ich bemühte mich keine Angst zu zeigen, geschweige denn Abscheu.

„Ich halte meine Versprechen... Genau wie du.", flüsterte ich, ehe ich mich vorbeugte und meine Lippen auf seine legte. Ich spürte das zucken seiner Mundwinkel, als er sich ein grinsen verkniff und spürte wie seine Hand in meinem Haar mich fester an ihn drückte. Er erwiderte den Kuss überraschender Weise sanft und ich war verblüfft als er von sich aus den Kuss beendete.

Ein leichtes Lächeln lag auf seinen Lippen.

Ich selbst wusste nicht wirklich was ich empfinden sollte. Wäre ich Negan in meiner Collegezeit begegnet, wäre er definitiv mein Beuteschema gewesen. Auch wenn ich damals, zugegebener Maßen keine großen Ansprüche hatte, was Rick das ein oder andere Mal fast zur Verzweiflung brachte. Doch heute in dieser Zeit? Negan hatte gemordet. War ein Monster, doch waren wir das nicht alle? Wie viele Menschen hatte ich schon umgebracht?

Gone SisterGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt