In einer Welt in der es nur ums nackte Überleben geht, in der es heißt friss oder werde gefressen, in dieser Welt hat sie überlebt. Als Alexandra Grimes ihre Familie zurücklassen musste dachte sie nie, dass sie ihren Bruder jemals wieder sehen würde...
Wieder einmal vielen Dank an die vielen Vote's und lieben Kommentare. Ihr seid der Wahnsinn. Ich fass es nicht, wie viele jedes Mal schreiben (^-^)
Und noch ein extra fettes Thanks an NovaVita, die so lieb war und mega geile Werbung für „Gone Sister" gemacht hat. <3<3<3
Ich hoffe, das neue Kapitel gefällt euch^^
CharlyXO
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Tara hatte uns ohne große Wiederworte gezeigt, wo Spencers Haus war. Als hätte sie eine andere Wahl gehabt. Sie murmelte die ganze Zeit etwas davon, sie müsse Rosita von Spencers Tod erzählen. Offensichtlich waren die beiden zusammen gewesen. Ich schluckte den dicken Knoten herunter der sich in meiner Brust bildete. Und schon wieder war jemand tot, der zwar, so musste ich leider zugeben, eine verräterische Ratte gewesen war.
An Spencers Haus angekommen, einer kleinen Stadtvilla, hatten sich die Savoirs auch gleich über den Billardtisch und Spencers Vorräte her gemacht. Verdammte Hyänen, dachte ich mir.
Ich selbst hatte mich wieder einer Flasche Scotch gewidmet, die ich von Steven bekam. Ich wusste es war nicht klug so viel zutrinken, vor allem da das einzige was mein Körper als Nahrung bekommen hatte, Obst gewesen war, doch nach den letzten Stunden wollte ich kurz vergessen, wie scheiße alles war. Und was half da besser als Alkohol?
Nach dem Negan mich auch zum Pool spielen genötigt hatte und zweifellos allmählich schlechte Laune bekam, weil ich dauernd gewann, erlöste er mich.
Ich musste mir wirklich ein Lachen verkneifen bei seiner eingeschnappten Miene. Sorry Negan, aber Jahrelanges abhängen mit Shane hatte mich in diesem Spiel perfektioniert. Ich verdrängte die aufkommenden Erinnerungen an den Kindheitsfreund meines Bruders und verzog mich auf die Veranda. Diesmal rollte ich mich in einem Korbsessel zusammen.
Ich war müde, verdammt müde, doch traute ich mich tatsächlich nicht einzuschlafen. Nicht nur weil ich nicht wusste ob es für Negan in Ordnung ging, heilige Scheiße, sondern auch weil ich nicht hier vor den Männern Gefahr laufen wollte schreiend aus einem Alptraum aufzuwachen. Dass ich nicht von der Scheiße träumen würde, die einige Stunden zuvor geschehen war, darauf wollte ich nicht wetten.
Ich sah mit müden Augen über das Gelände und sah Carol mit zügigen Schritten über die Straße gehen. Sie hatte Judith auf dem Arm und ich war froh, als sie in einem der Häuser verschwand. Es war mir lieber meine Nichte in Sicherheit zu wissen während hier in Alexandria Negan anwesend war. Nicht das ich ihm zutrauen würde, das er einem kleinen Kind etwas antat, jedoch wollte ich nicht das sie mit ansehen musste wie zum Beispiel aus einem Mann den sie vermutlich kannte, eine aufgeplatzte Piñata wurde.