In einer Welt in der es nur ums nackte Überleben geht, in der es heißt friss oder werde gefressen, in dieser Welt hat sie überlebt. Als Alexandra Grimes ihre Familie zurücklassen musste dachte sie nie, dass sie ihren Bruder jemals wieder sehen würde...
hier geht's auch schon weiter Leute. Wollt eigentlich schon gestern uppen, aber bin etwas abgestürzt ;) Keinen Weihnachtspunch mehr für mich XD
Wünsch euch noch einen fröhlichen, ruhigen, katerfreien 2. Weihnachtsfeiertag (^^)
Lg CharlyXO
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Nachdem ich alle, die etwas abbekommen hatten versorgte, saß ich neben Jesus und stocherte lustlos in einer Dose mit Mais herum. Ich hatte keinen Hunger.
Wir hatten zwar nur wenige Verluste, doch unter ihnen war Francis, von dem ich wusste dass er eine schwangere Freundin in Hilltop hatte, die vermutlich auf ihn wartete. Meine Versuche die Blutung zu stillen waren erfolglos. Er hatte schon zu viel von der Lebensnotwendigen Flüssigkeit verloren. Er war langsam verblutet und selbst mit Blutkonserven hätte ich ihm nicht mehr helfen können. Als er mit halb geöffneten Augen aufhörte zu atmen und sein Herz gleich darauf stehen blieb, hatte Daryl es übernommen ihm einen Pfeil in den Kopf zu jagen.
Adam, der vor mir schon versuchte den werdenden Vater zu retten, hatte wie erstarrt dabei zugesehen.
„Es war nicht deine Schuld. Er hatte innere Blutungen. Wir hätten nichts tun können.", sagte ich zu Adam um ihm einen Teil der belasteten Schuld zu nehmen. Er nickte nur und ging zu den anderen zurück.
Ansonsten gab es nur ein paar Kratzer und Streifschüsse zu verbinden. Für die erste Schlacht hatten wir uns gut geschlagen.
Ich sah von meinem kargen Mal auf und ließ meine Augen über das Gelände schweifen. Es war schon tiefste Nacht, doch trotzdem schien niemand schlafen zu wollen. Morgan stand bei Heath und Richard, die sich anscheinend ebenfalls nicht wirklich freuen konnten.
Ich musste an Sasha denken. Diese irre, verdammte...
Ich seufzte und Jesus warf mir einen kurzen Blick zu. Er wollte was sagen, doch wurde unsere Aufmerksamkeit von Rick in Beschlag genommen, der auf uns zukam. Hinter ihm erkannte ich Daryl der ihm folgte.
Beide ließen sich neben uns nieder, wobei Rick sich gegenüber von mir setzte, da ich ihm einen ziemlich bösen Blick entgegen warf. Er befand es wohl für besser, etwas Abstand zwischen uns zubringen und das kleine Feuer, das zwischen uns prasselte, schien ein guter Schutzwall abzugeben.
Ich war immer noch sauer, weswegen ich auch etwas fester als nötig in meinem Mais herumstocherte und trocken fragte: „Wie geht es deinen Eiern?"
Daryl neben mir schnaubte belustig und auch Jesus tarnte sein Lachen mit einem gekünstelten Husten.
Rick begegnete meinem Blick und versuchte wohl gerade sich ebenfalls ein Lachen zu verkneifen, was ihm nicht sonderlich gut gelang. Jedoch verging allen das Lachen, als sie meine ernste Miene sahen.