Kapitel 33 - What would Jesus do?

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„Mann, ein zäher Brocken.", lachte er und Abraham erwiderte mit gepresster Stimme, die nur den Schmerz erahnen ließ, den er fühlen musste „Leck mich."

Negan sowie einige Savoirs lachten laut auf und er antwortete mit einem Wahnsinnigen grinsen: „Ich glaube nicht!", dann schlug er wieder zu und der große Mann brach zusammen. Unter Negans immer wieder kräftigen Schlägen sah man den Schädel von Abraham zerbersten und eine blutrote Masse wurde aus seinem ehemaligen Kopf.

Irgendwann war das aufschlagen von Lucille auf totes Fleisch, das einzige Geräusch was ich noch war nahm.

†††

Negan keuchte schwer unter der Anstrengung Lucille immer wieder auf den Soldaten Niederbrechen zulassen und selbst unter der Lederjacke konnte ich seine Muskeln sehen, die sich bei jedem Schlag anspannten. Sasha schrie auf und brach in hysterisches Schluchzen aus. Sie hatte den Platz neben Abraham und war dort kraftlos in die Knie gesunken.

„NEIN."

Egal wie oft man einen Menschen aus Trauer und Schmerz schreien hörte, man würde sich nie daran gewöhnen.

Ich spürte dass ich ebenfalls kurz davor war in die Knie zu sinken. Mein Körper zitterte, was Steven wohl spüren konnte und mich deswegen näher an sich zog. Ich ließ es zu. Es hätte nur weitere Kraft gekostet mich gegen ihn zu wehren.

„Scheiße...", stieß Negan schwer atmend aus und lachte, „Egal wie oft ich diesen Scheiß mache, es wird nie langweilig."

Daryl und die anderen waren bei jedem Treffer auf Abrahams Schädel zusammen gezuckt und ich war mir sicher, dass sie das nicht einmal wirklich wahrnahmen.

Ricks Augen starrten ausdruckslos auf den Boden. Ich wusste er konnte den Anblick nicht ertragen, reichte doch das Geräusch das Lucille erzeugte.

Negan schlug weiter keuchend auf den bereits zertrümmerten Schädel ein während sich um Abraham eine Blutlache ausbreitete. Der vertraute metallische Geruch stieg in meine Nase und ich musste ein Würgen unterdrücken. Negan atmete zwar schwer unter der Anstrengung, doch hätte er wohl noch weiter auf den bereits toten Soldaten eingeschlagen. Unser Aufmerksamkeit wurde allerdings von etwas hinter der Gruppte gelenkt.

Malcom, der hinter dem dunkelhäutigen stand, wurde plötzlich in den Graben hinter sich gezogen und... weg war er. Das einzige was man noch von ihm wahrnahm waren seine Schreie und protestierenden Laute.

„Was zum,...?", fluchte Negan.

Auch ich sah verblüfft auf die Stelle, wo Malcom noch gestanden hatte und spannte mich augenblicklich an. Die Savoirs reagierten sofort und Schossen in Richtung Graben, trafen allerdings, offensichtlich nur Malcom dessen Schreie sofort verklangen.

„FEUER EINSTELLEN, IHR IDIOTEN!", schrie Negan und drehte sich zu Simon und dem Rest seiner Männer aufgebracht um. In dieser kurzen Zeit nahm ich eine Schnelle Bewegung hinter Rick und Daryl war.

Paul... Paul war aus dem Graben aufgetaucht, genau an der Stelle wo Malcom verschwunden war. Paul, der wie üblich seine Strickmütze und sein Halstuch trug, rief Rick und Daryl etwas zu. Offensichtlich „Deckung!", denn Daryl schnappte sich die weinende Sasha und zerrte sie mit dem dunkelhäutigen in den Graben hinter ihnen, wo die Straße ihr Ende fand. Auch Rick ging in Deckung und ich spürte Erleichterung, als ich sah dass wenigstens mein Bruder aus der Schusslinie war.

Fehlte nur noch ich, doch leider befand ich mich genau auf der anderen Seite von Negan...

Jesus stürzte sich auf die Savoirs, die um Negan verteilt standen, jedoch zu Schockiert waren von dieser plötzlichen Unterbrechung. Ich beobachtete wie er Conner einen gezielten Kinnhacken verpasste und Marco auswich, der auf ihn schoss. Fuck, ich hatte vergessen wie gut er war.

Gone SisterGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt