Epilog

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Lächelnd wirbelte er mich im Kreis.
Die Jazz Musik im Hintergrund und er im Vordergrund, die anderen um uns herum waren nur noch Verschwommen.
New Orleans war eine tolle Stadt!
Sie war so Bunt und Lebendig.
An jeder Ecke spielte Jazz Musik und die Menschen Tanzten, lächelnd dazu.
Als Klaus aufhörte mich im Kreis zu wirbeln, küsste ich ihn dabei versuchte ich mein Gleichgewicht zu halten was mir Misslang. Klaus Arme hielten mich an meiner Taille fest, sonst hätte ich mich auf meinen Hintern gesetzt.
Wir beide Lachten.
"Komm lass uns Heim gehen."
Lächelnd nickte ich, noch ganz außer Atem ergriff ich seine Hand und zusammen gingen wir durch die belebten Straßen von New Orleans auf den Weg Nachhause, zu unserem Haus.

Es war ziemlich groß mit ein Haufen Zimmern, fast wie unser altes Haus. Doch es war nicht Modern es war Rustikal und Alt, manch einer würde denken es währe Renovierung's Bedürftig aber es war Perfekt so wie es war.
Am besten war der Überdachte Innenhof, ein kleiner gemütlicher Ort mit einer Sitzgelegenheit und einem Springbrunnen dieser war jedoch mit Blumen bepflanzt und nicht mit Wasser befüllt.

Vor der Tür hielt mich Klaus inne.
"Ich komm gleich wieder. Ich muss noch etwas Erledigen."
Er küsste mich auf die Stirn und verschwand.
Kurz zögerte ich und überlegte im Innenhof zu bleiben, doch ich entschied mich in die Küche zu gehen.
Ich stöberte im Kühlschrank herum und beschloss ein leckeres Essen für Klaus und mich zu machen.
Mit einem Knopfdruck ging das Radio an, zu Enjoy the Silence fing ich an die Lebensmittel heraus zu Räumen und bewegte mich dazu zum Rhythmus.
Etwas schräg fing ich an mitzusingen.
"Words like violence
Break the silence
Come crashing in
Into my little world."
Mit wackelnden Hüften fing ich an das Gemüse klein zuschneiden.
"Painful to me
Pierce right through me
Can't you understand
Oh my little girl."
Warf alles klein geschnippelte in eine Auflaufform, auch das angebratene Hackfleisch und die Nudeln.
"All I ever wanted
All I ever needed
Is here in my Arms."
Die ganze Packung Käse landete oben drauf. Ich liebte Käse, dieser konnte nie zu viel sein.
Die Auflaufform landete im Ofen und mit der Hüfte stupste ich die Ofentür zu. Das benutze Geschirr landete im Waschbecken, das würde ich Später machen.
Ich holte mir die Karaffe voller Blut und goss mir ein Weinglas ein.
Das kühle Blut, floss mir die Kehle herunter genüsslich leckte ich mir über die Lippen.
"Hallo!"
Eine tiefe männliche Stimme ließ mich erschreckt herum fahren, dabei schwappte das Blut über den Glasrand und rann jetzt meine Finger hinunter.
Ein fremder Typ stand in der Küchentür und musterte mich.
Seine Haut war dunkel,genau wie seine Augen die mich fixierten und mich Unwohl Fühlen ließen.
"Oh Entschuldige ich wollte dich nicht Erschrecken."
Freundlich lächelte er mich an, doch seine Augen verrieten das er etwas im Schilde führte.
"I-ist schon Gut. Aber wenn ich fragen darf wer sind Sie und wie sind Sie in mein Haus gekommen?"
Ich wusch mir das Blut von den Fingern, dabei ließ ich ihn nicht aus den Augen.
Hoffentlich dachte er das es Rotwein ist.
"Wie Unhöflich von mir."
Er reichte mir die Hand, die ich zögernd nahm. Fest drückte er sie und sprach.
"Mein Name ist Marcel Gerard und ich bin ein alter Freund von Klaus."
Sein Lächeln wurde Breiter als er Klaus Namen aussprach.
Er zog sich zurück und lehnte sich gegen den Küchentresen.
"Als ich gehört habe das er wieder in der Stadt sein soll, wollte ich ihn Besuchen."

Wieder in der Stadt?! Ich dachte wie währen hier Fremd!
Etwas Mürrisch schaute ich ihn an.
"Aha. Wollen sie etwas Trinken?"
Höflich wie ich war Lächelte ich ihn an.
Er kratze sich an seinem Kinn.
"Ja, ein Glas Blut bitte."
Mein Mund nahm eine O-Form an. Ich versuchte so zu Tun als hätte ich mich Verhört.
"W-wie Bitt-te?"

Lächelnd kam er auf mich zu.
"Schätzchen, ich weiß was du bist und wer Klaus ist. Und wo ist er Überhaupt?"
Sein Lächeln hatte etwas Boshaftes und kurz zeigte er sein Vampire Gesicht.
Ich stieß mit der Hüfte gegen den Küchentresen und war Gefangen zwischen ihm und dem Tresen.
Ich war in einer Schockstarre Gefangen und konnte mich einfach nicht Wehren.
Zu sehr hing ich an seinen Gesagten Wörtern.
Er wusste was ich war.
Er beugte sich runter und seine Fangzähne kratzen über meine Haut. Sein wärmer Atem ließ mich Erschaudern.
"Marcel!"
Klaus Stimme holte mich aus der Schockstarre, doch bevor ich ihn Weg schubsen konnte, drehte sich Marcel herum.
"Klaus mein alter Freund!"
Klaus musterte Marcel Kühl und Misstrauisch.
"Was für ein Zufall grade als ich dich Besuchen wollte, bist du schon in meinem Haus."

Marcel runzelte die Stirn.
"Tzia, da war ich wohl schneller. Immerhin hatte ich eine angenehme Unterhaltung als du Weg warst."
Marcel zwinkerte mir zu und ich schaute ihn an wie ein Erschrockenes Reh. Klaus musterte mich kurz doch seine Aufmerksamkeit lag auf Marcel.
Anscheinend war er kein guter, alter Freund.
"Ich sehe du hast dir meine Stadt unter den Nagel gerissen."
Klaus lachte doch es sah alles andere als Freundlich aus.
Super! Also doch keine fremde Stadt wo uns niemand kennt, sondern eine Stadt wo mal wieder Feinde sind, die Klaus Tod sehen wollen.

"Ha! Ich hab sie Weitergeführt als ihr wie feige Hunde weggerannt seit! Nur weil ihr Angst vor Papi hattet."
Klaus Kiefermuskel zuckte, er Stütze sich auf Marcel.
Sie flogen zusammen auf den Boden, schlugen sich wie kleine Kinder.
"Hey! Stopp!!!"
Ich schrie in der Hoffnung sie würden aufhören, doch sie machten weiter.
Aus Reflex nahm ich eine Pfanne, Marcel der grade auf Klaus saß und ihn ins Gesicht schlug nahm ich ins Visier. Ich verstärkte meinen Griff, holte Schwung und schlug so Kräftig wie es ging auf Marcels Kopf.
Dieser sackte zusammen und die Pfanne hatte nun eine Delle.
Klaus nutze dies und warf den Benommen Marcel gegen die Wand.
"Aua ! Das hat Weh getan, Schätzchen!"
Ich pustete eine Haarsträhne aus meinem Gesicht und blickte ihn Wütend an.
"Klärt das draußen aber nicht in meiner Küche!"
Ich hielt die Pfanne immer noch Schützend vor mich.
Klaus Gesicht hatte eine Schrammen und auf seiner Lippe hing Blut.
Blitzschnell schnappte er sich einen Holzkochlöffel und rammte ihn in Marcels Brust.
Dieser keuchte auf und schaute mit einem glasigen Blick auf den Löffel der in ihm steckte.

"Verschwinde Marcel! Sonst wird er das nächste mal dein Herz nicht Verfehlen!"
Klaus zog den Löffel wieder hinaus und Marcel seufzte erleichtert auf.
Außer Atem schleppte er sich zur Tür.
"Nicht nur ich bin Sauer das du wieder da bist. Auch die Hexen im French Quarter sind nicht Erfreut!"
Ohne weiter Worte war er Verschwunden.
"Neue Stadt, alte Probleme."
Ich prostete ihm zu und trank erstmal ein Schluck Blut.
Klaus fuhr sich durch die Haare.
"Es tut mir Leid, ich hätte es dir Sagen sollen."
Ich winkte ab und nahm ein feuchtes Tuch.
"Quatsch! So wird es wenigstens nicht Langweilig."
Vorsichtig tupfte ich ihm das Blut von den Lippen.
Klaus jedoch nahm mich einfach in den Arm und ignorierte meine Versuch in etwas Sauber zu machen.
"Ich Liebe dich!" Nuschelte ich an seiner Schulter.
"Ich liebe dich auch." Sagte er mit belegter Stimme.
Er holte zweimal Tief Luft.
"Sag mal was riecht hier so Komisch?"
Auch jetzt Roch ich es, es roch angebrannt?
Schnell befreite ich mich aus seiner Umarmung und rannte zum Ofen.
"Mist ! Mein Auflauf!"

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