Toms Sicht:
Am nächsten Morgen werde ich wach,da ich ziemliche Rückenschmerzen habe. Mila und ich sind auf der Couch eingeschlafen und ich lag nicht wirklich bequem. Ich stehe langsam auf und gehe erstmal ins Bad um mich frisch zu machen. Ich putze meine Zähne,wasche mich und ziehe mich um. Danach gehe ich in die Küche und bereite das Frühstück für mich und Mila vor. Seitdem wir diesen Schicksalsschlag hatten,sind wir noch fester zusammengeschweißt. Unsere Beziehung bzw. Ehe ist so stark ,wie schaffen alles zusammen. Beim decken des Tisches kommen mir viele Gedanken hoch. Meine Ziele die ich mir vor Jahren gestellt habe,habe ich zum Teil erfüllt. Ich bin im Moment so glücklich wie noch nie. Demnächst plane ich etwas ganz großes -ich möchte mich selbstständig machen und meine eigene Firma gründen. Im Moment bin ich Geschäftsführer einer Firma,aber ich möchte meine eigene Firma gründen. Aber kommen wir erstmal zu einem anderen Thema. Als ich den Tisch gedeckt habe,klingelt es an der Tür. Ich gehe direkt zur Tür und öffne sie gutgelaunt. Davor steht ein Mädchen.
,,Hey, ich suche einen Tom...",sagt sie. Ich schaue sie verwundert an und sie lächelt.
,,Der bin ich..Was ist denn?",frage ich si freundlich wie möglich.
,,Naja,also...",fängt sie an.
,,Komm zum Punkt",sage ich.
,,Du bist mein Bruder ",sagt sie.
,,Was?",frage ich.
,,Mein Bruder ... Mein Vater,also auch dein Vater,hat deine Mutter betrogen und jetzt bin ich da.",sagt sie. Es könnte schon fast zum lachen sein,wie sie es sagt...
,,Komm erstmal kurz rein",sage ich und sie betritt unser Haus.
,,Woher weißt du das und woher soll ich wissen das du mich nicht anlügst?",frage ich sie.
,,Ich habe es von meiner Mutter erfahren. Mein Stiefvater und meine Mutter haben sich gestritten und dabei habe ich erfahren das ich nicht die Tochter von ihm bin... meine Mutter ist vor kurzem gestorben und hat mir einen Brief hinterlassen indem alles steht.",sagt sie. ,,Willst du ihn sehen?"
,,Puh. Nein,ich glaube dir",sage ich und lasse den Schock erstmal verdauen.
,,Es tut mir leid das ich jetzt mit der Tür ins Haus gefallen bin. Ich stehe schon seit zwei Wochen jeden Tag vor der Tür und hoffe das sie jemand auf macht",sagt sie und ich nicke.
,,Wir waren nicht zu Hause. Wo wohnst du denn jetzt ?",frage ich.
,,Bei meinem Stiefvater. Er ist für mich da,trotzdem wollte ich meine Familie kennenlernen ",sagt sie.
,,Oki. Und wie alt bist du?",frage ich.
,,21"
,,Das Arschloch",murmel ich.
,,Was?",fragt sie.
,,Nichts. Schon gut",sage ich und sie nickt.
,,Dann will ich dich nicht weiter stören...",sagt sie und dreht sich um.
,,Warte..Wie heißt du eigentlich und wollen wir Nummern tauschen,damit wir schreiben können?",frage ich.
,,Emily und ja",sagt sie,kommt auf mich zu,gibt mir ihre Nummer und geht wieder. Ich stecke mein Handy in meine Hosentasche und gehe ins Wohnzimmer um meine Frau zu wecken.
,,Guten Morgen Schatz,aufstehen!",sage ich und küsse sie sanft.
,,Morgen",murmelt sie und lächelt mich glücklich an und küsst mich zurück.
,,Ich habe Frühstück gemacht",sage ich und sie lächelt glücklich.
,,Was ein Service ",sagt sie und steht langsam auf. Sie geht ins Bad und ich setze mich auf die Couch. Die Begegnung mit meiner "Schwester" geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Ich dachte all die Jahre,dass ich ein Einzelkind wäre und jetzt steht meine Halbschwester vor der Tür? Mein Vater hat meine Mutter betrogen! Ich fass es einfach nicht. Ich will das klären und deshalb schnappe ich mir meine Jacke und verlasse das Haus. Ich laufe zum Auto,steige ein und fahre zu meinen Eltern. Eigentlich wollte ich hier nicht mehr hin. Ich klingle und wenig später macht meine Mutter die Tür auf. Sie ist am heulen. Ich gehe davon aus,dass sie es schon weiß. Sie bittet mich rein und ich betrete das Haus.
,,Ich glaube du weißt warum ich hier bin?",frage ich sie.
,,Ja,ich denke schon",sagt sie.
,,Dieses miese Arschloch! Nicht nur das er ein schlechter Vater ist...er kst noch ein mieser Ehemann. Was glaubt er, wer er ist?",frage ich.
,,Beruhig dich!",sagt sie und zeigt hinter mich. Dort steht er. Wenn ich den schon sehe,bekomme ich Aggressionen.
,,Pass mal auf mein Sohn. So hast du nicht über mich zu reden! Ich bin immer noch dein Vater."
,,Hahah. Du ein Vater? Du warst noch nie ein Vater für mich! Du hast immer nur an deine Firma gedacht und wolltest nur das ich sie übernehmen werde. Ich konnte bei dir nie so sein,wie ich eigentlich wirklich bin! Und komm mir ja nicht mit: Du hattest genügend Freiheiten. Das denkst du! Ich musste mich heimlich mit meiner jetzigen Frau treffen,da ich sonst irgendwelche Strafen bekommen hätte! Ich durfte nichts machen,außer in meinem Zimmer sitzen und zu lernen,damit du dich nicht blamierst. Es ist eine Schande,dass du dich Vater nennst! Aber für mich warst du noch nie ein Vater!",sage ich und lasse meine Wut raus.
,,Und das du Mama betrogen hast,ist das allerletzte! Du solltest dich im Grund und Boden schämen",sage ich und zeige auf ihn. Er ist ruhig und sagt nichts mehr.
,,Was ich mache und was ich nicht mache ist immernoch meine Sache! Und du hast nicht zu vergessen,das ich dein Vater bin,also überlege wie du mit mir redest!",sagt er und ich lache.
,,Du hast doch sowieso immer nur an dich gedacht. Hast du dich einmal dafür interessiert, was Mama will? Oder was ich will? Nein!",sage ich.
,,Verschwinde einfach aus meinem Haus!",sagt er und zeigt mit dem Finger zur Tür.
,,Mama,wir reden später",sage ich und sie nickt vorsichtig. Ich verlasse das Haus und steige in mein Auto. Das es so endet habe ich mir fast gedacht. Meine Mutter tut mir jetzt schon leid. Ich will nicht wissen was mein Vater jetzt macht oder wie er sie anschreit. Ich fahre mit gemischten Gefühlen nach Hause. Als ich dann zu Hause ankomme,wartet schon eine aufgebrachte Frau auf mich...
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Mein Leben♡
RomanceFreunde kommen und gehen,aber was wirklich bleibt, ist die Familie. Dieser Spruch prägt mein ganzes Leben, denn die Familie ist für mich das wichtigste. Ich musste schon viele Entscheidungen treffen,aber ich habe mich immer für die Familie entschied...
