,,Danke das ihr alle da wart",sage ich zur Verabschiedung,denn es ist schon spät und sie gehen jetzt alle wieder nach Hause. Als wir uns verabschiedet haben, gehe ich ins Wohnzimmer,wo Amelie und Tom auf der Couch sitzen und die restlichen Geschenke auspacken.
Ich setzte mich zu den beiden und gucke Amelie zu,wie sie ihre Geschenke auspackt.
,,Hat dir dein Geburtstag heute gefallen?",frage ich sie.
,,JA!",sagt sie begeistert und schaut Tom und mich abwechselnd an.
,,Das freut mich",sage ich und sie nickt. Wir sitzen noch eine Weile auf der Couch und machen eigentlich nichts. Es herrscht die ganze Zeit stille,aber keine unangenehme.
,,So Amelie, jetzt ist es Zeit um ins Bett zu gehen oder,",frage ich.
,,Mama...",sagt sie und schaut mich bettelnd an.
,,Okay...wir schauen noch einen Film und dann gehts für dich aber wirklich ins Bett okay?!",sage ich und sie lächelt mich freudig an.
,,Papa auch?",fragt sie und ich zucke nur mit den Schultern.
,,Wenn er möchte",sage ich nur und gehe in die Küche,um eine Schüssel Popcorn zu holen.
Als ich wieder zurück komme,sehe ich ,wie Amelie alleine auf der Couch sitzt.
,,Papa ist aufm Klo ",sagt sie.
,,ok",sage ich und setze mich neben Amelie. Wenig später kommt auch Tom dazu. Wir haben uns ziemlich schnell für einen Film entschieden und ich mache den Fernseher an und los gehts.
Es wurde immer später und inzwischen sind alle eingeschlafen,außer ich. Ich hole eine Decke und decke die beiden zu. Ich mach leise den Fernseher aus, schalte das Licht aus und gehe auch ins Bett. Ich ziehe mich noch schnell um und mache mich im Bad fertig und gehe dann ins Bett. Ich weiß nicht was mit mir los ist ,denn in letzter Zeit genieße ich die Zeit,wenn Tom bei uns ist. Ich will das eigentlich gar nicht,aber ich glaube ,ich habe mich wieder in ihn verliebt. Ich kann nichts gegen meine Gefühle machen. Ich hoffe es ist nur eine Phase. Aber kann ich ihn überhaupt vergessen,wenn er fast jeden Tag bei uns ist und mit uns Zeit verbringt? Kann ich das? Will ich das überhaupt? Um ehrlich zu sein,würde ich ihn eine Weile nicht sehen wollen,damit ich mir klar werden kann,aber das kann ich nicht wegen Amelie machen. Sie verstehen sich sehr gut und ich bin froh,dass sie endlich ihren Papa kennt und auch so viel Zeit mit ihm verbringen kann, wie sie nur will. Aber kommen wir erstmal zurück ins hier und jetzt. Ich liege im Bett und meine Augen fallen mir schon fast zu,aber plötzlich höre ich etwas auf den Boden knallen und ich schrecke hoch. Ich gehe nach unten und sehe Tom im Wohnzimmer sitzen. Er ist wach. Na toll.
,,Was ist passiert?",frage ich müde und gähne.
,,Tut mir leid,dass ich dich wach gemacht habe,aber das Glas ist runtergefallen",sagt er.
,,Ist ja nicht deine Schuld",sage ich und bin schon wieder auf dem Weg nach oben,aber ich wurde aufgehalten. Tom hält mich am Arm fest und ich drehe mich um.
,,Mila?",fragt er und ich gucke ihn fragend an.
,,Wir müssen reden",sagt er.
,,Jetzt?",frage ich und er nickt.
,,Um was geht es?",frage ich müde nach.
,,Um uns",sagt er und ich schaue ihn an. Mein Kopf wurde rot.
,,Was meinst du?",frage ich nach.
,,Ich sehe wie du mich anstarrst und merke auch,wie nervös du bist,wenn wir reden... Ich...",sagt er ,aber ich lasse ihn nicht ausreden. Wir kommen uns immer näher,bis meine Lippen auf seinen liegen. Omg. Dieses Gefühl... unbeschreiblich.
,,Sorry",sage ich.
,,Für was entschuldigst du dich?",fragt er und legt seine Lippen wieder auf meine. Der Kuss ist wunderschön. Träume ich oder ist das jetzt wirklich passiert?
Nach einer Weile lösen wir uns wieder voneinander und wir grinsen uns an. Mir fehlen die Worte.
,,Gute Nacht. Ich muss langsam nach Hause",sagt er und küsst mich kurz.
,,Bleib",sage ich und er grinst und kommt mir wieder näher. Ich weiß nicht wieso,aber ich will einfach das er hier bleibt. Der Kuss wurde immer leidenschaftlicher,bis er mich hochhebt und mich ins Schlafzimmer trägt....
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Mein Leben♡
RomansaFreunde kommen und gehen,aber was wirklich bleibt, ist die Familie. Dieser Spruch prägt mein ganzes Leben, denn die Familie ist für mich das wichtigste. Ich musste schon viele Entscheidungen treffen,aber ich habe mich immer für die Familie entschied...
