Das Atmen fällt dir schwer. Als ob Zementsäcke auf deiner Brust verweilen würden. Nur schwer kannst du den Brustkorb heben damit Luft hineinströmt. Als wäre das nicht genug schmerzt jeder Atemzug so als ob du tausend Nadeln auf einmal verschlucken würdest. Leise wimmerst du vor Schmerzen bevor du auch endlich deine Augen öffnen kannst. Nur verschwommen nimmst du deine Umgebung wahr und auch das drehen deines Kopfes erscheint schwerer zu sein als üblich. Es dauert einige Zeit bis du den Umrissen Namen zuordnen kannst. Dann nimmst du auch ganz vermummt Töne wahr. Langsam werden es immer mehr und langsam auch immer deutlicher. Erst als du versuchst dich zu bewegen nimmst du den höllischen Schmerz in deiner Bauchregion wahr. Jedoch kannst du dich nicht auf einen Gedanken konzentrieren so vernebelt ist dein Verstand noch. Deine Bemühungen dich zu Bewegen scheinen deiner Lunge auch nicht zu gefallen und noch schwerer als zuvor fällt dir das Atmen. Panisch willst du nach Hilfe schreien, doch es kommt nur ein erbärmlichen Krächzen aus deiner Kehle hervor bis es zu einem wilden Husten übergeht. Als du plötzlich einen Druck auf deinem Arm spürst zuckst du vor Schreck zusammen und versuchst dich von der Wärmequelle zu entreißen, doch wie erwartet horcht dein Körper nicht auf deinen Befehlen. Die Klänge werden immer lauter, doch nichts desto trotz kannst du nicht verstehen was gesprochen wird. Das hier mindestens ein Mensch ist, ist dir mittlerweile bewusst und du versuchst es auch nicht zu vergessen, so labil dein Gehirn gerade ist.
Du willst wissen, was passiert ist.
Du willst wissen, warum es dir so schlecht geht.
Du willst wissen, was hier vor sich geht.
Du willst wissen, was mit Levi ist.
Doch bevor du weiter zu Bewusstsein kommst verlierst du es komplett wieder.
Alles schwarz.
Als du das nächste Mal deine Augen öffnest brauchst du nur Sekunden um alles um dich herum zu erkennen. Ein kleines Zimmer mit Holztäfelung, einem Fenster in der Dachschräge, ein massiver Holzkasten, zwei Regale mit Dingen gefüllt an einer Wand, ein kleines, hölzernes Beistelltischchen und ein Sessel, ebenfalls aus Holz, neben dem Bett. Ein leerer Sessel. Niemand ist hier. Niemand ist bei dir. Dieses Mal lässt du dir Zeit um deinen Körper zu bewegen damit er sich schneller an alles gewöhnen kann. Zu deiner Freude hört er dieses Mal auch auf deine Befehle, allerdings hindert dich etwas anderes jetzt. Verwirrt siehst du, dass deine beiden Arme und Beine mit einfachen Tüchern an das Bett gefesselt sind. Es waren keine festen Knoten, die Tücher waren auch recht lose, aber genug fest um dich am Aufstehen geschweigendem Aufsetzten zu hindern.
Genervt seufzt du aus und lässt somit auch deinen Kopf wieder zurück ins Kissen senken. Mit dem Blick auf die Decke versuchst du herauszufinden was passiert ist. Du kannst dich bei allen guten Geistern nicht daran erinnern, was passiert ist bevor du hier aufgewachst ist. Angestrengt fällt dir wieder die Reise ein, auch das es dabei war wieder dunkel zu werden. Das wars.
Seid ihr einfach weiter geritten, bis ihr in die Stadt angekommen seid?
Bist du auf dem Pferd eingeschlafen?
Wo ist Levi?
Im nächsten Moment hörst du vor der Tür Schritte auf der morschen Holztreppe. Dann ein Klopfen an der Tür.
"Warum klopfst du?! Sie ist doch bewusstlos!", hörst du eine Stimme dumpf. Dann länger nichts bis ein "Oh." zu hören ist. Dann ging die Tür auf. Als ihr Blick deinen entgegnet wurden sie steif. Du blinzelst sie nur verwirrt an und bevor du etwas sagen kannst, wendet sich einer der Treppe zu und brüllt laut mit einem ängstlichen Unterton: "Captain! Sie ist wach!" Er dreht sich wieder zu dir, doch weder er noch der andere gehen über die Schwelle in das Zimmer. Da hört man auch schon jemanden die Stufen rauf laufen und sofort machten sie Platz. Levi sieht dich mit großen Augen an. Anders als die anderen beiden geht er dann ins Zimmer und schmeißt die Tür hinter sich zu. Sofort geht er zu dir, beugt sich runter und küsst dich ohne Vorwarnung. Etwas überrumpelt von dem ganzen gehst du trotzdem auf den Kuss ein, schließt die Augen und schmunzelst.
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Drunk Love (AoT FF)
Fanfiction{abgebrochen} Eine Attack on Titan/Shingeki no Kyojin Fanfiction! **Levi X Leser** Du hattest eine schöne Kindheit: Eine liebevolle Familie, ihr hattet Geld, du hattest viele Freunde und eine gute Ausbildung. - Doch das wäre gelogen... Nur sehr un...
